Godzilla Minus Zero: Weltpremiere in New York, Kinostart und die möglichen Kaiju
Die Fortsetzung feiert am 26. September Weltpremiere beim New York Film Festival, in Deutschland startet sie am 5. November. Und ein neuer Gegner für den König der Monster? Wir zeigen dir, welche klassischen Kaiju im Sequel für Zerstörung sorgen könnten.
Bisher thronte die Riesenechse in der Welt von „Godzilla Minus One” völlig allein. Dass Godzilla in der Fortsetzung erneut nur gegen Menschen kämpft, wäre ein absolutes Novum. Regisseur Takashi Yamazaki lieferte bereits im Januar 2024 den entscheidenden Hinweis für die Zukunft des Franchises:
Da sowohl „Shin Godzilla” als auch „Godzilla Minus One” eigenständige Filme waren, würde ich höchstwahrscheinlich ein feindliches Monster einbauen, wenn ich bei einem weiteren Film Regie führen sollte.
Der Teaser-Trailer zu „Godzilla Minus Zero” bestätigt diese düstere Vorahnung. Er warnt vor einer neuen Bedrohung und zeigt visuelle Effekte, die stark nach Anti-Gravitation aussehen – eine Fähigkeit, die Godzilla definitiv nicht besitzt! Zwar tippen viele Fans sofort auf King Ghidorah, der zuletzt in „Godzilla II: King of the Monsters” wütete, doch Toho hat noch ganz andere Asse im Ärmel. Wir präsentieren dir sechs furchterregende Kaiju, die nach über 20 Jahren Leinwand-Abstinenz ein grandioses Comeback verdienen.
6. Hedorah – Der toxische Schleim
Das sogenannte Smog-Monster Hedorah frisst Umweltverschmutzung und verkörpert die von Menschen gemachte Zerstörung auf der Erde. Bereits in Godzilla vs. Hedorah (1971) musste Godzilla diesen außerirdischen, schleimigen Feind gnadenlos beseitigen. Seinen letzten kurzen Auftritt hatte Hedorah in „Godzilla: Final Wars”. Ein Auftritt in der kommenden Fortsetzung würde das klassische Toho-Thema der menschlichen Hybris absolut perfekt aufgreifen.
5. Anguirus – Der erste Rivale
Wusstest du, dass Anguirus das allererste Monster war, gegen das Godzilla jemals antrat? Der ankylosaurus-artige Kaiju feierte sein Debüt im Sequel Godzilla Raids Again (1955). Später wandelte Toho ihn in Filmen wie Destroy All Monsters (1968) zum treuen Verbündeten um. Sollte „Godzilla Minus Zero” ein befreundetes Monster einführen, wäre Anguirus die ideale Wahl für ein episches, brutales Team-up.
4. Varan – Die fliegende Gefahr
Seit Varan the Unbelievable (1958) treibt dieses vielseitige Biest sein Unwesen. Varan schwimmt rasant durch Ozeane und gleitet wie ein Flughörnchen durch die Lüfte. Obwohl er offiziell in das Franchise aufgenommen wurde, beschränkt sich seine Live-Action-Beziehung zu Godzilla auf einen bloßen Cameo-Auftritt. Ein direktes Duell gab es nie! Varan würde den König der Monster vor eine enorme Herausforderung stellen, da er sich in keinem Element im Nachteil befindet.
3. Titanosaurus – Der missverstandene Gigant
Ein kreativer Außenseiter für das neue Sequel ist Titanosaurus. In Terror of Mechagodzilla (1975) trat er als gefährlicher Feind auf, obwohl das aquatische Wesen eigentlich friedlich am Meeresgrund Fische fraß, bis finstere Schurken es per Gedankenkontrolle in eine lebende Waffe verwandelten. Genau dieser tragische Ansatz passt hervorragend zur düsteren Tonalität der aktuellen Filme. Vielleicht mutiert er durch nukleare Strahlung und gerät so unweigerlich ins Fadenkreuz von Godzilla?
2. Gigan – Die kybernetische Kettensäge
Er zersägt seine Gegner und teilt extrem brutal aus: Gigan ist einer der beliebtesten Schurken der Reihe, war aber seltsamerweise nie der Hauptantagonist eines Films. Mit seinen hakenförmigen Klingen und der furchteinflößenden Bauch-Säge fügte er in Godzilla vs. Gigan (1972) Godzilla massiven Schaden zu und brachte ihn als erstes Monster überhaupt zum Bluten! Ein moderner Showdown zwischen Godzilla und einem visuell aufgewerteten Gigan würde im Kino garantiert für offene Kinnladen sorgen.
1. Biollante – Das genetische Trauma
Sollte King Ghidorah nicht auftauchen, gilt Biollante als absoluter Top-Kandidat. Das gigantische Pflanzen-Kaiju aus Godzilla vs. Biollante (1989) besticht durch eine extrem tragische Origin-Story: Sie entstand aus der DNA einer Rose, den mutierten Genen von Godzilla und der verstorbenen Tochter eines Wissenschaftlers. Das Ende von „Godzilla Minus One” zeigte einen ominösen schwarzen Fleck auf Norikos Hals. Könnte diese genetische Verbindung im Sequel tatsächlich die furchterregende Wiedergeburt von Biollante einläuten?
Weltpremiere in New York – und der deutsche Kinostart
Wann wir Antworten bekommen, steht inzwischen fest. „Godzilla Minus Zero” feiert seine Weltpremiere beim New York Film Festival: als Spotlight-Gala-Beitrag am 26. September 2026 in der Alice Tully Hall. Regisseur Takashi Yamazaki sowie Teile von Cast und Crew werden dazu erwartet. Es ist die erste öffentliche Vorführung des Films überhaupt – und ein bewusst gewählter Rahmen: Für einen japanischen Monsterfilm ist ein Gala-Slot beim NYFF alles andere als selbstverständlich.
Es ist mir eine große Ehre, unseren Film an einem Ort von solcher Geschichte und Bedeutung zum ersten Mal einem weltweiten Publikum zu zeigen.
Der reguläre Kinostart folgt sechs Wochen später: In Japan läuft der Film ab dem 3. November 2026, in Deutschland startet er am 5. November 2026 über Plaion Pictures, Nordamerika folgt am 6. November. Erzählt wird die Geschichte der Familie Shikishima weiter – zwei Jahre nach den Ereignissen von „Godzilla Minus One”, also im Jahr 1949. Vor der Kamera stehen erneut Ryûnosuke Kamiki als Koichi Shikishima sowie Minami Hamabe, Yamada Yuki und Munetaka Aoki.
Die Erwartungen sind entsprechend hoch. „Godzilla Minus One” spielte mit einem vergleichsweise winzigen Budget rund 116 Millionen Dollar weltweit ein und ist inzwischen der dritterfolgreichste fremdsprachige Film an den US-Kinokassen. 2024 gewann Yamazaki mit seinem Effekt-Team den Oscar für die besten visuellen Effekte – als erster Regisseur seit Stanley Kubrick, der diesen Preis für einen eigenen Film entgegennahm.
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- Godzilla Minus Zero
- Start
- 05.11.2026
- Regisseur/in
- 山崎貴
- Franchise / Filmreihe(n)