Hollywood-Beben: Paramount sticht Netflix aus – Die Zukunft von Star Trek, DC und Dune entscheidet sich jetzt

Hollywood-Beben: Paramount sticht Netflix aus – Die Zukunft von Star Trek, DC und Dune entscheidet sich jetzt

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27.02.2026 07:30 Uhr

Der Poker um Hollywoods Krone nimmt eine dramatische Wendung: Netflix zieht sich zurück und macht den Weg frei für Paramount. Ein Deal, der die Heimat von Star Trek und dem DC-Universum vereinen könnte.

Haltet eure Tricorder und Batarangs fest, denn in Hollywood hat es gerade gewaltig gerumst! Was wie das Drehbuch eines Wirtschaftsthrillers klingt, ist Realität: Netflix ist raus. Der Streaming-Gigant hat sein Angebot für Warner Bros. Discovery (WBD) offiziell zurückgezogen und das Feld kampflos geräumt. Damit steht der Weg offen für Paramount und Skydance-Boss David Ellison, einen der mächtigsten Medienkonzerne der Welt zu formen.

Netflix zieht die Reißleine: »Nice to have«, aber nicht um jeden Preis

In einer überraschenden Wendung haben die Netflix-Co-CEOs Ted Sarandos und Greg Peters verkündet, dass der Deal »finanziell nicht mehr attraktiv« sei. Ihre knallharte Analyse: Warner Bros. war immer nur ein »Nice to have« zum richtigen Preis, aber kein »Must have« um jeden Preis. Eine bittere Pille für den Bieterwettstreit, aber ein Geldregen für Netflix: Durch den Rückzug winkt dem Streaming-Riesen nun eine saftige Abbruchgebühr von 2,8 Milliarden Dollar, die Paramount übernehmen muss. Die Netflix-Aktie schoss daraufhin direkt um 10 Prozent nach oben. Sieht so aus, als ob Sarandos und Peters lieber 20 Milliarden Dollar in eigenen Content pumpen, statt sich mit einer gigantischen Fusion zu belasten.

Paramount und Warner: Die Hochzeit der Giganten

Was bedeutet das nun konkret? Das Board von Warner Bros. Discovery hat das Angebot von Paramount Skydance bereits als »überlegen« eingestuft. David Ellison, der Kopf hinter Skydance (und Sohn von Tech-Milliardär Larry Ellison), bietet nicht nur 31 Dollar pro Aktie, sondern bringt auch eine klare Vision mit. WBD-Chef David Zaslav zeigt sich bereits euphorisch: »Wir können es kaum erwarten, gemeinsam Geschichten zu erzählen, die die Welt bewegen.«

Was wird aus Star Trek, DC und Dune?

Für uns als Fans ist das der entscheidende Punkt: Wenn dieser Deal durchgeht, landen einige der größten Sci-Fi- und Fantasy-Marken unter einem einzigen Dach. Paramount bringt das gesamte Star Trek-Universum mit in die Ehe. Warner Bros. steuert die Schwergewichte DC Universe (Batman, Superman), Dune, Harry Potter und das Monsterverse (Godzilla/Kong) bei.

David Ellison und Skydance sind in der Szene keine Unbekannten – sie haben bereits die letzten drei Star Trek-Kinofilme und Hits wie Top Gun: Maverick produziert. Die Hoffnung ist groß, dass unter Ellisons Führung endlich eine kohärente Strategie entsteht, die sowohl der Sternenflotte als auch den DC-Helden den Respekt zollt, den sie verdienen. Stellt euch nur vor: Ein Streaming-Service, der Picard und Batman vereint. Das Potenzial ist gigantisch, aber die Gefahr einer Monopolisierung ebenso.

Nicht so schnell: Die Hürden bleiben

Ganz in trockenen Tüchern ist die Sache allerdings noch nicht. Ein Deal dieser Größenordnung ruft natürlich die Kartellwächter auf den Plan. US-Senatorin Elizabeth Warren bezeichnete die mögliche Fusion bereits als »Kartell-Desaster«. Ellison wird sich wohl vor dem Kongress erklären müssen, und auch die EU-Regulierer werden ein Wörtchen mitreden wollen. Doch Stand heute sieht alles danach aus, als würde eine neue Supermacht in Hollywood entstehen – und die Karten für unsere Lieblings-Franchises werden völlig neu gemischt.