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James Gunn: Milly Alcock ist nicht gefeuert – erster Schnitt von „Man of Tomorrow“ ist fertig

James Gunn räumt mit drei DCU-Gerüchten auf: Milly Alcock bleibt Supergirl, ein missglücktes Testscreening gab es nicht. Stattdessen zeigt er Peter Safran den ersten Schnitt von „Man of Tomorrow“ – einen Monat früher als geplant.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·3 Min. Lesezeit
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James Gunn: Milly Alcock ist nicht gefeuert – erster Schnitt von „Man of Tomorrow“ ist fertig
Skydance

Milly Alcock ist nicht als Supergirl gefeuert worden, und „Man of Tomorrow” hat auch kein katastrophales Testscreening hinter sich. Das stellt James Gunn klar. Auf Threads antwortete der Co-Chef von DC Studios auf einen Nutzer, der gleich drei Gerüchte auf einmal abfragte – und lieferte nebenbei die eigentliche Neuigkeit: Der erste Schnitt der Superman-Fortsetzung ist fertig.

„Ich zeige Peter Safran heute meinen ersten Director’s Cut – er ist natürlich der Erste, der ihn sieht – und das einen Monat früher als geplant”, schrieb Gunn laut ScreenRant, das den Wortwechsel dokumentiert hat. Alle drei Gerüchte könnten „nicht falscher sein”. In den deutschen Kinos startet „Man of Tomorrow” am 8. Juli 2027.

Drei Gerüchte, eine Antwort

Ausgelöst hatte die Spekulation ein Detail auf Instagram: Milly Alcock hatte mehrere Beiträge zu „Supergirl” von ihrem offiziellen Profil entfernt. In Fan-Kreisen wurde daraus schnell die Behauptung, DC Studios habe sich nach dem schwachen Kinostart von der Darstellerin getrennt. Dazu kursierten zwei weitere Behauptungen über „Man of Tomorrow”: Ein Testscreening sei schlecht angekommen, weil der Film düster ende – und weil dabei ein beliebter DC-Held sterbe.

Gunn reagierte genervt. „Oh Mann. Ihr müsst einfach aufhören, auf diesen Unsinn zu hören”, schrieb er laut ScreenRant. Er sei ohnehin weitgehend fertig damit, Gerüchte zu entkräften, weil es zu viele gebe und er selten auf der Plattform unterwegs sei. Für diese drei machte er eine Ausnahme.

Die Logik dahinter ist schlicht: Wenn Safran als Erster überhaupt einen Schnitt zu sehen bekommt, kann es vorher kein Testscreening mit Publikum gegeben haben. Ob der Film düster endet oder ob eine Figur stirbt, verrät Gunn damit allerdings nicht – er bestreitet nur, dass ein solches Screening stattgefunden hat und auf diese Weise ausgegangen ist.

Was der frühe Schnitt bedeutet

Ein Director’s Cut einen Monat vor dem Plan ist für einen Film, der erst im Sommer 2027 ins Kino kommt, ein gutes Zeichen für den Zeitplan. Gunn führt bei „Man of Tomorrow” selbst Regie und hat auch das Drehbuch geschrieben; der Film befindet sich in der Postproduktion. Wie The Hollywood Reporter berichtet, schreibt Gunn parallel dazu bereits an einem neuen Projekt.

Neben David Corenswet als Superman kehren Nicholas Hoult als Lex Luthor und Milly Alcock als Kara Zor-El zurück. Dass Alcock weiter fest eingeplant ist, passt zu dem, was bislang über die Besetzung bekannt ist – und zu Gunns Dementi. Ihr Solofilm blieb mit weltweit rund 126 Millionen Dollar deutlich hinter den Erwartungen zurück und läuft inzwischen bei HBO Max.

Gunn und Safran haben Ellison eingeweiht

Wohin das DCU nach „Man of Tomorrow” steuert, wissen inzwischen auch die neuen Eigentümer. Bei der Weltpremiere von „Clayface” erklärten Gunn und Safran gegenüber The Hollywood Reporter, dass sie David Ellison, dem Chef des neuen Skydance-Konzerns, ihren Langzeitplan vorgestellt haben. „David weiß alles”, sagte Gunn. Man habe ihm erzählt, „was passiert, die Geheimnisse, wohin das DCU geht und was ab ‚Man of Tomorrow‘ passieren wird”.

Safran beschrieb die neue Lage als Chance: „James und ich hatten diese größere Geschichte, die wir erzählen wollten, als wir vor vier Jahren angefangen haben.” Jetzt habe man dafür noch mehr Mittel und eine noch größere Reichweite. Vor „Man of Tomorrow” steht allerdings erst „Clayface” an, der am 22. Oktober 2026 in den deutschen Kinos startet.

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