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Man of Tomorrow im Schnitt: James Gunn schreibt schon am nächsten Film

James Gunn schreibt bereits an seinem nächsten Film, während der Rohschnitt von Man of Tomorrow entsteht. Dazu räumt er ein Gerücht um Jensen Ackles ab – nach Matthew Lillard das zweite Dementi in einer Woche.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · 01.10.2026 ·Aktualisiert 05.10.2026 ·4 Min. Lesezeit
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Man of Tomorrow im Schnitt: James Gunn schreibt schon am nächsten Film
Warner Bros.

James Gunn sitzt schon am Drehbuch seines nächsten Films. Auf Threads fragte ihn ein Fan, ob er bereit sei, mit dem nächsten Film anzufangen. Gunns Antwort: „Already in it. I had to do something while I was waiting for the assembly!” – „Bin schon dabei. Ich musste ja irgendwas tun, während ich auf den Rohschnitt gewartet habe!” Welcher Film das ist, verrät der DC-Studios-Chef nicht.

Der Rohschnitt, von dem Gunn spricht, gehört zu „Man of Tomorrow”. Die Superman-Fortsetzung startet am 8. Juli 2027 in den deutschen Kinos, einen Tag vor dem US-Start. Gunn hat das Drehbuch geschrieben und führt Regie, die Dreharbeiten endeten Ende August. Mit dem sogenannten Assembly Cut, der ersten groben Fassung aus allen gedrehten Szenen, beginnt die eigentliche Schnittarbeit.

Was Gunn über seinen nächsten Film verrät – und was nicht

Ob Gunn an einem weiteren DCU-Film schreibt, an einem dritten Superman-Film oder an etwas ganz anderem, lässt er offen. Seit „Superman” hat er beide Kinofilme mit David Corenswet selbst geschrieben und inszeniert – neben seiner Aufgabe als Co-Chef von DC Studios. Einen Titel, ein Genre oder einen Zeitplan nennt sein Beitrag nicht.

Dass Gunn überhaupt in Ruhe weiterschreiben kann, ist seit wenigen Tagen geklärt: Nach der Übernahme von Warner Bros. durch Paramount bleiben er und Peter Safran an der Spitze von DC Studios, wie wir berichtet haben. Als Nächstes kommt aus seinem Haus „Clayface”, der am 22. Oktober 2026 in den deutschen Kinos startet.

Auch Jensen Ackles ist nicht besetzt

Am selben Abend beendete Gunn ein weiteres Gerücht. Fans war aufgefallen, dass Jensen Ackles ihm auf Instagram folgt, prompt kursierten Spekulationen über eine Rolle im DCU. Gunn antwortete, er werde zurückfolgen, er habe Ackles vor 20 Jahren einmal getroffen, als dieser mit einer Freundin von ihm zusammen gewesen sei. „Netter Kerl. Wir haben ihn für nichts besetzt.”

Ganz aus der Luft gegriffen war die Idee nicht: Ackles ist aus „Supernatural” und als Soldier Boy aus „The Boys” bekannt und hat im englischen Original des Animationsfilms „Batman: Under the Red Hood” (2010) Jason Todd gesprochen. Es ist das zweite Dementi binnen einer Woche. Am 1. Oktober hatte Gunn auf Threads die Frage, ob Matthew Lillard in „Man of Tomorrow” Barry Allen alias Flash spielt, mit einem knappen „No” beantwortet.

Woher das Flash-Gerücht kam

Dass Matthew Lillard zum Ensemble gehört, ist seit Mai bekannt. Deadline meldete die Verpflichtung damals exklusiv, DC Studios wollte sich nicht äußern, und die Rolle blieb offen. Seitdem wird gerätselt. Zuletzt behauptete ein Fan-Account, Lillards Figur habe eine Familie und teile sich Szenen mit der Redaktion des Daily Planet – mit Perry White, Jimmy Olsen und Cat Grant. Bestätigt ist davon nichts.

Aus dieser Beschreibung schlossen Teile der Fangemeinde, Lillard könne Barry Allen spielen, dessen Partnerin Iris West in den Comics Journalistin ist. Genau diese Lesart hat Gunn nun ausgeschlossen. Lillard wäre damit auch nicht der Nachfolger von Ezra Miller, der den Flash zuletzt 2023 im alten DC-Kinouniversum gespielt hatte.

Der Flash im DCU: weiter nicht in Sicht

Einen eigenen Flash hat das neue DC-Universum bislang nicht vorgestellt, und Gunn hatte schon früher abgewunken: Der Flash und Aquaman würden vorerst nicht auftauchen. Näher an die Figur rückt das DCU derzeit nur über einen ihrer bekanntesten Gegner. In der HBO-Max-Serie über Gorilla Grodd spielt Jimmy Tatro den telepathischen Affen, das Ensemble wächst gerade, und laut Gunn erscheint die Serie erst nach „Man of Tomorrow”.

Im Kinofilm selbst steht eine andere Bedrohung im Mittelpunkt. Lars Eidinger spielt Brainiac, gegen den sich Superman (David Corenswet) mit seinem Erzfeind Lex Luthor verbünden muss – Nicholas Hoult kehrt in der Rolle zurück. Wer alles schon einmal Lex Luthor gespielt hat, zeigt unsere Übersicht der Darsteller.

Was offen bleibt

Lillards Rolle bleibt damit das größte Besetzungsrätsel des Films. Zum Ensemble gehören außerdem Adria Arjona als Maxima und Aaron Pierre als Green Lantern John Stewart. Lillard selbst ist 2026 kaum zu übersehen: Er kehrte in „Scream 7” als Stu Macher zurück, spielte den Regierungsagenten Mr. Charles in „Daredevil: Born Again” und ist in Mike Flanagans „Carrie” als Schuldirektor zu sehen.

Auflösen dürfte das Rätsel frühestens der erste Trailer zu „Man of Tomorrow”. Einen Termin dafür hat DC Studios noch nicht genannt. Bis dahin steht nur fest, wen Lillard nicht spielt.

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