Star Trek: Doug Jones pitcht eigenes Spinoff für Saru und T'Rina

Star Trek: Doug Jones pitcht eigenes Spinoff für Saru und T'Rina Paramount

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11.03.2026 10:48 Uhr

Das Finale von Star Trek: Discovery liegt hinter uns, doch Hauptdarsteller Doug Jones blickt nach vorn. Auf dem roten Teppich improvisierte er eine faszinierende Spinoff-Idee.

Nach fünf packenden Staffeln brachte Paramount+ „Star Trek: Discovery” im Jahr 2024 zu einem epischen Abschluss. Ursprünglich war die fünfte Staffel nicht als Ende geplant, doch der Sender genehmigte drei zusätzliche Drehtage für einen runden Epilog. Ein emotionaler Höhepunkt dieses Finales? Die Hochzeit von Kelpianer-Botschafter Saru und der vulkanischen Präsidentin T'Rina (Tara Rosling) von Ni'Var. Genau hier sieht Darsteller Doug Jones das Potenzial für etwas völlig Neues.

Die Vision: Eine diplomatische Lovestory

Auf dem roten Teppich der 53. Saturn Awards, wo das Franchise mit dem Hall of Fame Award geehrt wurde, stellte sich Doug Jones den Fragen über die Zukunft. Als Reporterin Ash Crossan ihn fragte, was er sich als Nächstes wünscht, feuerte er spontan eine brillante Idee für eine eigene Serie ab:

Oh, meine Güte. Sie haben alles berührt. Ich finde, [Star Trek: Starfleet Academy] war ein brillanter Schachzug, um zurückzugehen und zu zeigen, wie diese Kadetten zu Sternenflotten-Offizieren werden, richtig? Lasst uns diese Charaktere erkunden. Und ich liebte [Star Trek: Strange New Worlds] auch, weil es zurückging. Es hatte diesen ursprünglichen Trek-Vibe. Und unser Discovery war die erste der neuen Streaming-Serien, daher bin ich sehr stolz, dass wir Spinoffs aus unserer Show bekommen haben. Ich weiß nicht, was noch übrig ist. [...] Oh, ich weiß! Nun, da Präsidentin T'Rina und ich, meine vulkanische Verlobte, endlich geheiratet haben. Sie ist Vulkanierin, ich bin Kelpianer. Lasst uns erkunden, in was für einer Welt wir gemeinsam leben, und eine eigene Serie machen, die wir anführen könnten.

Politik, Diplomatie und pure Romantik

Saru verließ die USS Discovery, um Botschafter zu werden. Seine Beziehung zur Präsidentin der gemeinsamen vulkanisch-romulanischen Heimatwelt entwickelte sich zu einer absoluten Fan-Favoriten-Lovestory. Ein Spinoff könnte tief in die Politik und Diplomatie des 32. Jahrhunderts eintauchen. Die Kombination aus ihren anspruchsvollen Führungspositionen und der allerersten kelpianisch-vulkanischen Romanze im gesamten Franchise bietet massig Stoff für fesselnde Konflikte.

Tatsächlich stehen politische Themen im Franchise gerade hoch im Kurs. So zeigt sich auch Scott Bakula stark interessiert daran, als Präsident Jonathan Archer in Star Trek: United zurückzukehren – einem vorgeschlagenen Drama von „Star Trek: Enterprise”-Autor Michael Sussman. Tausend Jahre später stünden Saru und T'Rina in einer völlig veränderten Föderation vor gänzlich anderen Herausforderungen zwischen politischer Turbulenz und ehelicher Glückseligkeit.

Sehen wir Saru bald wieder?

Auf der Star Trek Cruise gestand Doug Jones zwar, dass er nach seiner 40-jährigen Karriere voller aufwendiger Prothetik das aktuelle Leben als menschlicher Darsteller genießt. Doch für ein würdiges Projekt würde er sich sofort wieder in die "Gummiteile" werfen. Da aktuell bei Paramount Skydance keine neuen Serien produziert oder genehmigt werden, bleibt seine spontane Idee vorerst reine Spekulation.

Am wahrscheinlichsten ist eine Rückkehr von Saru derzeit in der frisch abgedrehten zweiten Staffel von „Star Trek: Starfleet Academy”. Doch bis es so weit ist, wird Doug Jones dieses Geheimnis streng hüten. Was hältst Du von einer Politik-Serie rund um Saru und T'Rina?