Star Trek Kino-Neustart: Skydance streicht alte Film-Pläne
Paramount Skydance strukturiert das Star-Trek-Universum radikal um. Erfahre, warum künftige Abenteuer ausschließlich auf der Leinwand stattfinden und welche Fan-Träume nun platzen.
Seit 1979, als „Star Trek - Der Film” das Franchise auf die Leinwand brachte, hat das Universum 14 Spielfilme hervorgebracht. Egal, ob du die goldene Ära der 80er und 90er feierst oder die Kelvin-Timeline von J.J. Abrams bevorzugst – Star Trek bot stets ein gigantisches Erlebnis. Doch nun bricht eine völlig neue Zeitrechnung an. Wenn du gehofft hast, dass das Franchise im Streaming-Bereich gemütlich weiterfliegt, musst du dich umstellen: Die neue Konzernmutter Paramount Skydance zieht den Stecker für Streaming-Filme und richtet die Zielerfassung exklusiv auf die Kinoleinwand aus.
Ab sofort heißt es: Nur noch Kino!
Nach der Übernahme von Paramount Global durch Skydance Media im Jahr 2025 verfolgt CEO David Ellison eine ambitionierte Strategie. Das Ziel lautet, 30 Kinofilme pro Jahr zu veröffentlichen, und Ellison bezeichnet Star Trek dabei als geliebtes Franchise. Gleichzeitig zog das Studio harte Konsequenzen aus der enttäuschenden Resonanz auf den Streaming-Film „Star Trek: Sektion 31”. Die Reaktionen der Kritiker und des Publikums beendeten jegliche Hoffnungen auf weitere exklusive Filme für Paramount+. Die Marschroute ist glasklar: Zukünftige Sternenflotten-Einsätze werden mit voller Wucht und ausschließlich fürs Kino produziert.
Der Friedhof der verworfenen Konzepte
Wo ein radikaler Neustart stattfindet, müssen alte Pläne weichen – und im Fall von Paramount Skydance erwischt es Projekte, auf die Fans jahrelang gewartet haben. Allen voran: Star Trek 4. Nach „Star Trek Beyond” geriet der geplante vierte Film der Kelvin-Timeline in eine neunjährige Entwicklungshölle. Trotz der öffentlichen Bekundungen der Besetzung rund um Chris Pine, Zachary Quinto und Karl Urban, noch einmal auf die Brücke zurückkehren zu wollen, ist das Projekt 2025 offiziell gestorben. Zuvor hatten bereits namhafte Regisseure wie S.J. Clarkson, Matt Shakman und Quentin Tarantino das Handtuch geworfen.
Auch andere hochkarätige Ideen landeten kurzerhand im Reißwolf. Weder der von Noah Hawley entwickelte Film noch das Origins-Projekt von Regisseur Toby Haynes und Autor Seth Grahame-Smith überlebten den Management-Wechsel. Der neue Vorstand macht rigoros reinen Tisch.
Eine neue Vision ohne Kanon-Ballast
Was erwartet dich stattdessen? Auf der CinemaCon 2026 kündigte Paramount Skydance offiziell einen neuen Film an, der sich derzeit in der Entwicklung befindet. Es wird vermutet, dass es sich dabei um das Projekt der Filmemacher John Francis Daley und Jonathan Goldstein handelt. Das Besondere: Dieser Film soll keinerlei Verbindung zu vorherigen Werken wie Star Trek: The Original Series oder „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert” aufweisen.
Paramount Skydance scheint an einer neuen Vision von Star Trek interessiert zu sein, um ein neues und breiteres Publikum anzusprechen, das nicht von 60 Jahren Star-Trek-Kanon abhängig ist.
Ob es sich um einen kompletten Reboot handelt, der Plot in einem anderen Jahrhundert spielt oder das bisherige Universum schlicht ignoriert wird – das Studio will sich vom kreativen Ballast der Vergangenheit befreien. Diese Philosophie der Abkopplung könnte künftig sogar für Serien-Projekte gelten. Mach dich also bereit für eine unentdeckte filmische Zukunft voller frischer Impulse!
- Titel
- Star Trek: Sektion 31
- Start
- 24.01.2025
- Regisseur/in
- Olatunde Osunsanmi
- Franchise / Filmreihe(n)