Star Trek: Starfleet Academy – Diese Discovery-Fehler sind tabu!
Die erste Staffel feiert Erfolge, Staffel 2 ist bereits im Kasten. Erfahre, welche zwei gravierenden Fehler aus Discovery das Spin-off künftig vermeiden muss, um vollends zu begeistern.
Die erste Staffel von „Star Trek: Starfleet Academy” legt mit grandiosen 88 % auf Rotten Tomatoes einen starken Start hin. Die Serie führt die Zeitlinie des 32. Jahrhunderts fort und setzt mit der Kadetten-Klasse von 3196 nur knapp nach dem Moment an, an dem „Star Trek: Discovery” ihr Abenteuer im Jahr 3191 beendete. Ein überraschender Cameo-Auftritt der USS Discovery im Staffelfinale hämmerte diese Verbindung noch einmal deutlich in unsere Köpfe. Die neue Akademie-Serie hat glücklicherweise aus vielen Anfängerfehlern der Vorgängerin gelernt. Dennoch stehen für die kommende Staffel noch zwei wichtige Lektionen aus.
Die Crew schloss die Dreharbeiten zur zweiten Staffel bereits Ende Februar ab, Paramount+ peilt den Start für Anfang 2027 an. Höchste Zeit also, den Blick in die Zukunft zu richten. Damit Du als echter Trekkie auch in den neuen Folgen voll auf Deine Kosten kommst, muss das Spin-off zwei ganz konkrete Patzer von Discovery umgehen.
Zeigt uns die USS Enterprise des 32. Jahrhunderts!
Erinnerst Du Dich an die Staffeln 3 bis 5 von Discovery? Die Serie etablierte das 32. Jahrhundert und gab der USS Voyager-J als Testschiff für den neuen Pathway-Antrieb eine Nebenrolle. Doch die Macher erwähnten die legendäre USS Enterprise lediglich, sie zeigten sie nie. Welcher Buchstabe ziert die Kennung NCC-1701 in dieser fernen Zukunft? Welcher Sternenflotten-Klasse gehört das Schiff an? Führt die Enterprise nach dem verheerenden „Brand” überhaupt noch die Föderation als Flaggschiff an? „Star Trek: Starfleet Academy” hat nun die fantastische Chance, diesen Mythos auf den Bildschirm zu holen. Für die Kadetten wäre der Anblick des berühmtesten Schiffs der Flotte die ultimative Motivation – und für Dich vor dem Bildschirm ein wahrer Gänsehautmoment.
Die Crew der USS Athena braucht ein Gesicht
Ein weiterer massiver Kritikpunkt an „Star Trek: Discovery” lag im exzessiven Fokus auf Captain Michael Burnham. Die eigentliche Brückencrew blieb selbst nach fünf Staffeln blass und unerforscht. Auch hier tappte die neue Serie anfangs fast in dieselbe Falle: Captain Nahla Ake (Holly Hunter) begrüßte die Brückencrew der USS Athena in der Premiere zwar namentlich, doch nach Episode 4 verschwanden die Führungsoffiziere nahezu komplett aus der Handlung.
Natürlich stehen die Kadetten im Zentrum der Geschichte, doch die zweite Staffel muss dem Senior-Personal mehr Raum zur Entfaltung geben. Figuren wie Lieutenant Mackenzie Ya (Rebecca Quin) eignen sich hervorragend für spannende Mentorenrollen, ganz im Stil von Commander Lura Thok (Gina Yashere) oder der von Fans gelobten Commander Jett Reno (Tig Notaro). Wenn die Showrunner diese beiden Discovery-Altlasten abwerfen und die Charaktere vertiefen, steht einer brillanten zweiten Staffel im Jahr 2027 absolut nichts mehr im Weg!