Paul Bettany platzten beim Dreh von „VisionQuest“ zehn Äderchen im Auge
Zu viel Einsatz vor der Kamera: Bei Jimmy Kimmel erzählt Paul Bettany, wie ihm beim Dreh von VisionQuest zehn Äderchen im Auge platzten. Zwei Folgen der Marvel-Serie stehen bei Disney+ noch aus.
scifiscene bei Google als bevorzugte Quelle festlegen
Paul Bettany hat beim Dreh von „VisionQuest” buchstäblich Blut im Auge gehabt. In der Late-Night-Show „Jimmy Kimmel Live” erzählte der Vision-Darsteller, dass ihm bei einer Szene rund zehn Äderchen im Auge geplatzt sind – weil er nach eigener Aussage „völlig überzogen” gespielt habe. Kimmel zeigte dazu ein Foto des blutunterlaufenen Auges.
Für die Produktion blieb das nicht folgenlos: Das Auge sei rund zwei Wochen lang rot gewesen, berichtete Bettany. In den fertigen Bildern musste die Rötung nachträglich entfernt werden. Der Auftritt bei Kimmel fällt in die letzten Wochen der Serie, die am 11. November bei Disney+ zu Ende geht.
„Eine Lektion in Sachen weniger ist mehr”
Wie Variety aus der Sendung zitiert, beschrieb Bettany die Szene so: „Ich tat so, als hätte ich ein Gerät auf dem Kopf, das etwas mit meinem Gehirn anstellt, und ich habe einfach völlig überzogen gespielt. Dabei sind mir etwa zehn Blutgefäße im Auge geplatzt.” Sein Fazit, lachend: „Das war eine Lektion in Sachen weniger ist mehr.”
Welche Folge und welche Szene genau gemeint ist, sagte Bettany nicht. Das Bild eines Geräts, das in den Kopf der Figur eingreift, passt zu einer Serie, in der sich vieles im Inneren von Vision abspielt: „VisionQuest” zeigt seinen Verstand als begehbaren Raum, in dem neben ihm weitere künstliche Intelligenzen aus Tony Starks Werkstatt leben – darunter J.A.R.V.I.S. und Ultron.
Ausgerechnet Vision ist kurzsichtig
Bettany nutzte den Auftritt auch für einen Seitenhieb auf sich selbst. „Die Ironie ist: Der Darsteller von Vision ist ziemlich kurzsichtig”, sagte er. „Ohne Brille sehe ich gar nichts.” Das sei je nach Schauspielkollegen, mit dem man gerade drehe, auch ganz praktisch, fügte er scherzhaft hinzu.
Für Bettany ist „VisionQuest” die Rückkehr zu einer Figur, die ihn seit fast zwei Jahrzehnten begleitet. Im MCU war er zuerst nur als Stimme von J.A.R.V.I.S. in „Iron Man” zu hören, ehe er in „Avengers: Age of Ultron” als Vision erstmals vor die Kamera trat. Nach „The First Avenger: Civil War”, „Avengers: Infinity War” und „WandaVision” spielt er nun White Vision, jene Version der Figur, die am Ende von „WandaVision” ohne Erinnerungen davonflog.
So geht es mit „VisionQuest” weiter
Zwei Folgen von „VisionQuest” stehen noch aus. Folge 7 erscheint am Mittwoch, dem 4. November, auf Disney+, das Finale mit Folge 8 eine Woche später am 11. November. Die ersten sechs Folgen liefen seit dem 14. Oktober jeweils als Doppelpack.
Neben Bettany gehören James Spader als Ultron, James D’Arcy als J.A.R.V.I.S., Emily Hampshire, Orla Brady und Ruaridh Mollica als Tommy zum Ensemble. Showrunner ist Terry Matalas. Nach dem Serienfinale liegt die nächste große MCU-Station nur gut fünf Wochen entfernt: „Avengers: Doomsday” startet am 16. Dezember in den deutschen Kinos.
Darum geht's
Chefredakteur und Gründer von scifiscene.
Lege scifiscene als bevorzugte Quelle fest. Unsere Artikel erscheinen dann häufiger in deinen Google-Suchergebnissen und in den Top-Meldungen.













