- Franchise
Alternativtitel: Auf der anderen Seite des Meeres
Original-Alternativtitel: Umi no Mukōgawa
(4. Staffel) – Attack on Titan – Logo
Bild: ProSieben MAXX
Im neuesten Teil von "Attack on Titan" geht der Krieg zwischen dem Reich Marley und den Alliierten im Mittleren Osten weiter. An der Front kämpfen nicht nur Eldia-Soldaten, sondern auch eine Gruppe junger Rekruten für das Erbe der Titanenwandler. Mit der Unterstützung des Tier-Titanen und des Gepanzerten Titanen gelingt ihnen ein Angriff auf die feindliche Festung. Doch ohne den mächtigen Urtitanen bleibt abzuwarten, wie lange Marleys Vormachtstellung noch gesichert ist.
Original-Alternativtitel: Yamiyo no Ressha
**Attack on Titan – Logo**
*Bild: Hajime Isayama, Kodansha / "ATTACK ON TITAN" Production Committee. All Rights Reserved.*
Nach der Schlacht erholen sich die Titanenwandler. Reiners Cousine Gabi ist begeistert und erzählt ihrer Familie stolz von ihren Erlebnissen. Sie freut sich darauf, den Gepanzerten Titan zu erben.
Währenddessen hat Zeke einen Plan. Er möchte sein letztes Lebensjahr nutzen, um Paradis zu zerstören. Er glaubt, dass dies die einzige Möglichkeit ist, den Urtitanen Marleys zurückzuerobern und dadurch das Überleben zu sichern.
*Bild: Hajime Isayama, Kodansha / "ATTACK ON TITAN" Production Committee. All Rights Reserved.*
Alternate Title: Kibō no Tobira
Bild: Hajime Isayama, Kodansha/"ATTACK ON TITAN" Production Committee All Rights Reserved. Lizenzbild frei
Attack on Titan -- Logo
Reiner erinnert sich an seinen Weg als junger Soldat in der Armee von Marley. Sein größtes Ziel war es, als Ehrenbürger mit seiner Mutter zu seinem Vater nach Marley zu ziehen. Um dieses Ziel zu erreichen, musste er das harte Auswahlprogramm für die neun Titanen durchlaufen.
Entgegen aller Erwartungen wird Reiner ausgewählt, die Kräfte des Gepanzerten Titans zu erben. Zusammen mit seinen Kameraden begibt er sich nach Paradis, um das Königreich zu zerstören.
Bild: Hajime Isayama, Kodansha/"ATTACK ON TITAN" Production Committee All Rights Reserved.
Um die Beziehungen zu fremden Ländern zu verbessern, entscheidet sich Marleys Kommandant Magath dafür, mit Willy Tybur, dem Erben einer früher abtrünnigen Familie aus Eldia, die den Sieg über die Titanen errang, ein Fest für die weltweite Elite zu organisieren. Währenddessen schmieden die Titanenwandler um Zeke einen Plan, um Paradis anzugreifen.
Original-Alternativtitel: Sensen Fukoku
Während Willy Tybur der Elite der Welt die Wahrheit über das Ende des Krieges mit Eldia und deren Rückzug hinter die Mauern von Paradis enthüllt, begegnet der verblüffte Reiner Eren. Eren hatte sich als verletzter Eldia-Soldat ausgegeben und zuvor eine Freundschaft mit Falco aufgebaut, der Reiners Titan erben möchte.
Original-Alternativtitel: Sentsui no Kyojin
Eren verwandelt sich in seinen Titanen und verschlingt Willy Tybur. Während die Bevölkerung in Panik gerät und versucht zu fliehen, aktiviert Willys Schwester Lara den Kriegshammer-Titan. Ein heftiger Kampf bricht zwischen den beiden Titanen aus, als Mikasa mit einer Gruppe von Soldaten des Aufklärungstrupps eintrifft. Der Plan scheint zunächst gut zu verlaufen, aber der Kriegshammer-Titan entpuppt sich als viel gefährlicher als erwartet.
Alternativtitel: Wilder Angriff
Original-Alternativtitel: Kyōshū
Obwohl Marleys Titanen harten Widerstand leisten, kann der Aufklärungstrupp die Oberhand im Kampf behalten. Armin aktiviert den Kolossalen Titan, und Levi nutzt die Gelegenheit, um den gefährlichen Tier-Titan zu besiegen. Doch Gabi und Falco geben nicht auf. Mit all ihrer verbleibenden Kraft versuchen sie, Reiner zu wecken. Sein Gepanzerter Titan ist Marleys letzte Hoffnung in dieser Schlacht.
Alternativtitel: Mörderische Kugeln
Nach einem heftigen Kampf mit Reiners Titanen gelingt Eren und dem Aufklärungstrupp die Flucht. Sie schaffen es, an Bord eines Luftschiffes zu entkommen, das sie zurück nach Paradis bringt. Doch die Mission war riskant: Eren hatte sie auf eigene Faust gestartet und damit das Leben der Soldaten aufs Spiel gesetzt. Deshalb verhaftet Levi ihn, sobald sie in Sicherheit sind.
Währenddessen gibt Gabi nicht auf. Sie ist entschlossen, ihren eigenen Weg zu gehen. Mit Hilfe des 3D-Manöver-Apparats eines gefallenen Soldaten gelingt es ihr, ebenfalls an Bord des Luftschiffes zu gelangen.
Original-Alternativtitel: Giyūhei
Armin ist zwiegespalten über den Angriff des Aufklärungstrupps auf Marley. Er denkt dabei oft an die Ankunft des ersten Schiffes vom Festland zurück, die drei Jahre zurückliegt. Damals kamen Soldaten, unter denen sich auch Rebellen befanden. Diese brachten den Einwohnern von Paradis eine Botschaft von Zeke, dem Träger des Tier-Titanen.
Während der Aufklärungstrupp sich auf eine neue Mission vorbereitete, begann Eren sich von seinen Freunden zu entfernen. Die Soldaten von Paradis versuchten, sich auf die bevorstehenden Herausforderungen zu konzentrieren, doch Erens zunehmende Isolation machte es allen schwer.
Armin und seine Kameraden standen vor vielen Entscheidungen, während sie sich bemühten, den Frieden zu bewahren und den Konflikt zu bewältigen. Der Druck auf die Gruppe wuchs, während sie ihre Stellung in dieser komplexen Welt finden mussten.
**Alternativtitel:** Starke Argumente
**Original-Alternativtitel:** Seiron
**Bild:** Hajime Isayama, Kodansha/ÒATTACK ON TITANÓ Production Committee. Alle Rechte vorbehalten. Lizenzbild frei
Zwei Jahre vor den Ereignissen in Marley kam eine Delegation des fernöstlichen Landes Hizuru nach Paradis. Auf Mikasas Arm entdeckten sie ein Zeichen, das offenbart, dass sie eine Nachkommin des früheren Herrschers von Hizuru ist. Dieser Herrscher war eng mit der Eldia-Königsfamilie Fritz befreundet. Nun, nach Zeke Jägers Willen, soll dieses frühere alliierte Reich Paradis unterstützen, seine alte Macht wiederzuerlangen. Doch Eren ist skeptisch und plant eine andere Strategie.
In der zweiten Staffel von "Attack on Titan", auch bekannt als "Itsuwari Mono", dreht sich alles um den spannenden Fluchtversuch von Gabi und Falco.
Die beiden schaffen es, ihrer Gefangenschaft zu entkommen und suchen nun nach einem Weg zurück in ihre Heimat. Auf ihrer Reise begegnen sie einem Mädchen, das auf einem Bauernhof für Waisenkinder lebt. Das Mädchen bietet ihnen dort Unterschlupf an.
Doch für Gabi ist es schwierig, mit den sogenannten "Dämonen" von Paradis unter einem Dach zu leben.
Bildnachweis: Hajime Isayama, Kodansha/ÒATTACK ON TITANÓ Production Committee. All Rights Reserved. Lizenzbild frei.
Original-Alternativtitel: Michibiku Mono
In der Bevölkerung wächst der Widerstand gegen Erens Inhaftierung. Mikasa und Armin versuchen, von der Militärregierung die Erlaubnis zu bekommen, mit ihm zu sprechen. Doch die Regierung lehnt ab und verfolgt ihre eigenen Pläne; sie wollen Eren töten. Ein plötzliches Attentat auf den General ändert jedoch die Lage. Viele Soldaten haben sich auf die Seite von Eren und Zeke gestellt, und es scheint, dass auch ein großer Teil der Bevölkerung diese Wahl unterstützt. Welche Seite werden Erens Freunde nun wählen?
Alternativtitel: "Mori no Kora"
Gabi und Falco haben den Plan, den Kriegsgefangenen Nicolo als Verbündeten zu gewinnen. Beide hoffen, dass er ihnen helfen wird, da er ebenfalls aus Marley stammt. Doch schnell wird ihnen klar, dass Nicolos Liebe zu Sasha, die getötet wurde, stärker ist als sein Patriotismus zu Marley.
Zur gleichen Zeit macht Levi eine erschreckende Entdeckung. Er erfährt, dass Zeke die Fähigkeit besitzt, Menschen, die mit seiner Rückenmarksflüssigkeit in Berührung kamen, durch einen Schrei in Titanen zu verwandeln. Diese neue Erkenntnis stellt eine große Gefahr dar und erfordert schnelles Handeln.
Alternativtitel: Wilde Grausamkeit
Zeke entkommt seiner Gefangenschaft, indem er seine Wachen in Titanen verwandelt. Levi allerdings hat nicht vor, ihn entkommen zu lassen. Entschlossen verfolgt er den Tier-Titanen, um sein Versprechen an Erwin einzuhalten.
Währenddessen trifft die Jäger-Fraktion mit Hanji im Hauptquartier des Aufklärungstrupps ein.
Original-Alternativtitel: Yuiitsu no Sukui
Zeke liegt schwer verwundet und denkt an seine Zeit an der Militärakademie zurück. Anders als seine Kameraden hatte er nie das Bedürfnis, sein Leben für den Staat Marley zu opfern. Doch alles änderte sich, als er auf den damaligen Träger des Tier-Titanen traf. Diese Begegnung brachte ihm nicht nur eine neue Vaterfigur, sondern auch einen neuen Sinn für sein Leben.
Original-Alternativtitel: Tenchi
Yelena enthüllt Armin, Mikasa und ihren Freunden Zekes geheimen Plan. Dieser Plan sieht vor, die Eldia unfruchtbar zu machen, sodass sie nach und nach aussterben und damit der Frieden gesichert wird. Währenddessen möchte Eren mit Gabi sprechen. Plötzlich kommt Pieck herein und macht Eren ein überraschendes Angebot: Sie will sich ihm anschließen.
Ursprünglicher Alternativtitel: Danzai
Danzai ist ein Begriff, der oft in literarischen oder kulturellen Kontexten verwendet wird. Er hat vielfältige Bedeutungen und kann je nach Situation unterschiedlich interpretiert werden. Im Wesentlichen bezieht sich Danzai auf das Konzept von Urteilen oder Bestrafung.
Der Begriff taucht häufig in Geschichten oder Filmen auf, in denen Charaktere vor moralischen oder rechtlichen Herausforderungen stehen. Danzai kann sowohl physische Strafen als auch moralische Urteile umfassen. In einigen Zusammenhängen kann es sogar mit spirituellen oder existenziellen Fragen verknüpft sein.
Darüber hinaus findet man Danzai in verschiedenen literarischen Werken, wo er oft als zentrales Thema oder Motiv dient. Autoren nutzen diesen Begriff, um die inneren Konflikte ihrer Figuren zu verdeutlichen oder um komplexe ethische Fragen zu erforschen.
Zusammengefasst ist Danzai ein vielseitiger und tiefgründiger Begriff, der sowohl in der Literatur als auch in der Kultur eine wichtige Rolle spielt. Er ermöglicht es, über Konzepte von Gerechtigkeit, Moral und menschlichem Verhalten nachzudenken und diese zu hinterfragen.
Alternativer Originaltitel: Damashi Uchi
Damashi Uchi ist ein japanisches Konzept, das oft im Kontext von Kampfkünsten verwendet wird. Es bedeutet wörtlich "Täuschungsschlag" und beschreibt eine Technik, bei der ein Kämpfer den Gegner bewusst in die Irre führt.
Das Ziel von Damashi Uchi ist es, den Gegner zu verwirren oder abzulenken, bevor der eigentliche Angriff erfolgt. Dies kann durch eine Vielzahl von Methoden erreicht werden, wie zum Beispiel durch eine plötzliche Änderung der Angriffsrichtung oder durch das Vortäuschen einer bestimmten Technik.
Die Anwendung dieser Technik erfordert ein hohes Maß an Geschick und Erfahrung. Ein Kämpfer muss in der Lage sein, das Verhalten des Gegners schnell zu lesen und sofort darauf zu reagieren. Zudem ist eine genaue Kenntnis der eigenen Fähigkeiten und Grenzen notwendig, um den Damashi Uchi erfolgreich auszuführen.
Im Training wird oft großer Wert darauf gelegt, diese Technik zu üben und zu perfektionieren. Sie ist nicht nur im Nahkampf nützlich, sondern kann auch in anderen Lebensbereichen angewendet werden, wo es wichtig ist, strategisch und mit Köpfchen vorzugehen.
Zusammengefasst ist Damashi Uchi eine beeindruckende Technik, die sowohl körperliche als auch geistige Fähigkeiten fordert. Sie steht beispielhaft für die Komplexität und Tiefe der Kampfkünste und zeigt, wie wichtig es ist, stets vorauszudenken und den Gegner zu überraschen.
Alternativer Originaltitel: Größerer Bruder und Jüngerer Bruder
Der Film "Größerer Bruder und Jüngerer Bruder" erzählt die Geschichte von Ani und Otōto, zwei Brüdern, deren Beziehung oft durch Missverständnisse und Konflikte geprägt ist. Ani, der ältere Bruder, hat die Verantwortung für die Familie übernommen. Er versucht, seinen jüngeren Bruder Otōto auf den richtigen Weg zu bringen.
Otōto hingegen kämpft mit den Erwartungen und dem Druck, die von Ani auf ihn ausgeübt werden. Er möchte seinen eigenen Weg finden und akzeptiert die Grenzen, die sein Bruder ihm setzt, nur widerwillig. Trotz ihrer Streitigkeiten spürt man, dass die Brüder tief in ihrem Inneren eine starke Bindung zueinander haben.
Der Film zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie kompliziert und dennoch unzerbrechlich familiäre Beziehungen sein können. Ani und Otōto müssen viele Hindernisse überwinden, um zu verstehen, was es bedeutet, füreinander da zu sein. Dieser Prozess führt sie zu einer besseren Wertschätzung dessen, was es bedeutet, Familie zu sein.
"Größerer Bruder und Jüngerer Bruder" bietet dem Zuschauer eine emotionale Reise durch die Höhen und Tiefen der Brüderbeziehung. Dabei wird eindrucksvoll gezeigt, dass wahre Brüderliebe auch in schwierigen Zeiten Bestand hat.
Nachdem Zeke aus Grishas Erinnerungen zurückgestoßen wurde, begreift er, dass Eren ihren Vater einst manipuliert hat, um an den Urtitanen zu gelangen. Zeke befiehlt der Urahnin Ymir Fritz, allen Eldiern die Fähigkeit zur Fortpflanzung zu nehmen. Eren reißt sich von seinen Ketten los und jagt Ymir nach – und erfährt dabei ihre Vergangenheit.
Vor 2000 Jahren lebt Ymir als Mädchen in einem Dorf, das von Fritz' Eldiern überfallen wird; die Bewohner werden versklavt und ihnen die Zunge herausgeschnitten. Als ein Schwein entkommt, wird Ymir zum Sündenbock gemacht und unter dem Vorwand der „Freiheit“ zur Jagd freigelassen. Von Pfeilen getroffen flüchtet sie in einen hohlen Baum, stürzt in ein Wasserbecken und wird dort von einem rückgratartigen Wesen in den ersten Titanen verwandelt.
Fritz nimmt sie erneut in Besitz und nutzt ihre Macht, um Straßen zu bauen, Land urbar zu machen und Marley anzugreifen; Eldia wächst zum Königreich. Ymir gebiert ihm drei Töchter – Maria, Rose und Sina. Als sie sich opfert, um Fritz vor einem Attentäter zu retten, und stirbt, lässt Fritz ihre Töchter den Leichnam verzehren, damit die Titanenmacht in der Blutlinie weitergegeben wird. Ymirs Seele baut fortan 2000 Jahre lang in den Pfaden ununterbrochen Titanen.
In der Gegenwart erreicht Eren Ymir, umarmt sie und sagt ihr, sie sei weder Gott noch Sklavin, sondern ein Mensch mit einer eigenen Wahl. Ymir entscheidet sich – nicht für den königlichen Zeke, sondern für Eren.
Damit beginnt das Erdbeben, das Rumbling: Die Mauern brechen, unzählige darin eingeschlossene Wandtitanen werden freigesetzt und beginnen zu marschieren; Pieck, Magath und Floch stürzen von der Mauer, Reiner eilt Gabi zu Hilfe. Eren verwandelt sich in seine gigantische Form des Urtitanen. Armin erkennt, dass weit mehr Wandtitanen freigesetzt wurden, als nötig wäre. Über die Pfade verkündet Eren allen Untertanen Ymirs, dass er mit dem Rumbling alles Leben außerhalb von Paradis auslöschen will.
Als die Mauern einstürzen und die Mauertitanen freilegen, spricht Eren mit der Macht des Urtitanen zu allen Untertanen Ymirs: Er werde mit den Titanen alles Leben außerhalb von Paradis niedertrampeln, um die Menschen der Insel zu schützen. In Liberio begreift Annies Vater, dass die Titanen kommen, um sie alle zu töten. Das Erdbeben nimmt seinen Lauf.
In Shiganshina sucht Gabi zwischen den Trümmern nach Falco. Der verwundete Reiner, dessen Panzerung sich beim Einsturz der Mauern löste, hat aufgegeben und rät ihr, zu den marleyanischen Luftschiffen im Süden zu fliehen. Gabi jedoch weigert sich, die Hoffnung fahren zu lassen. Auf einem Dach treffen Jean und Conny mit dem bewusstlosen Falco auf Mikasa und Armin. Plötzlich greifen die von Zeke aus ehemaligen Soldaten erschaffenen reinen Titanen die eigene Armee an – Eren steuert sie nicht. Conny nutzt das Chaos und flieht mit Falco, um ihn seiner Mutter in Ragako zum Fraß vorzuwerfen und sie so zurückzuverwandeln.
In den titanenverseuchten Straßen rettet Gabi das Mädchen Kaya, indem sie einem Titanen das Gewehr in den Rachen rammt und abfeuert; der Riss zwischen den beiden beginnt zu heilen. Die Familie Braus und der Koch Nicolo schützen Gabi vor den Aufklärungssoldaten, indem sie behaupten, sie gehöre zu ihnen. Nicolo erklärt Gabi, dass in jedem Menschen ein Teufel steckt – deshalb sei die Welt, wie sie ist.
Unterdessen sammelt Ausbilder Keith Shadis die verängstigten Kadetten. Die Soldaten locken alle Titanen zum Fort im Zentrum des Distrikts und erledigen ihre einstigen Kameraden gemeinsam mit Donnerspeeren – darunter den verwandelten Kommandanten Pyxis, dem Armin selbst den Todesstoß versetzt. Am Ende sind alle reinen Titanen und die marleyanischen Soldaten besiegt. Onyankopon und Yelena beobachten fassungslos das Erdbeben; der totgeglaubte Floch taucht auf, richtet eine Waffe auf Yelena und lässt die Freiwilligen festsetzen.
Artur Braus führt Armin und Mikasa zu Gabi. Entsetzt erfährt sie von Connys Plan und fleht Armin an, Eren umzustimmen, damit nicht alle Menschen außerhalb der Insel sterben müssen – er solle gezielt Militärbasen treffen, so wie er auch Reiners Panzerung aufgelöst habe. In diesem Moment erkennt Armin, dass Eren nicht nur die Härtung der Mauern, sondern jede Titanen-Härtung aufgehoben hat. Das bedeutet: Annie Leonhart ist aus ihrem Kristall befreit. Im Keller ringt die entkristallisierte Annie nach den ersten Atemzügen seit Jahren.
Nach dem Einsturz der Mauern und dem Aufmarsch der Wandtitanen bergen die Militärpolizisten im Trost-Distrikt Verletzte, während die Bevölkerung streitet, ob Erens Rumbling die Toten rechtfertigt. Hitch Dreyse entdeckt feuchte Fußspuren aus einem Keller und wird dort von einer geschwächten Annie Leonhart überrascht, die aus ihrem Kristall befreit wurde. Annie droht, sich in den Weiblichen Titanen zu verwandeln, ist dazu aber zu schwach; Hitch bringt sie zu den Stallungen, damit sie die Stadt verlassen kann.
Auf dem gemeinsamen Ausritt gesteht Annie, dass sie im Kristall bei Bewusstsein war. Sie erzählt von ihrer brutalen Erziehung durch den Adoptivvater, der sie einzig zur Kriegerin abrichtete – sich vor ihrer Abreise nach Paradis jedoch auf die Knie warf und sie um Verzeihung bat. Annie will nur noch zu ihm zurückkehren. Hitch dankt ihr für das Vertrauen, warnt aber, dass sie am Ziel wohl nur noch Trümmer und eine Leiche finden werde.
In Liberio versuchen die Eldier im Internierungslager, die marleyanischen Wachen vor dem nahenden Rumbling zu warnen; die Wachen wittern einen Fluchtvorwand und gehen zum Angriff über, woraufhin sich Annies Vater einer Wache entgegenstellt. Im Shiganshina-Distrikt rät der abgesetzte Keith Sadies den Kadetten, sich vorerst den Jägeristen zu fügen, um später den eigentlichen Kampf führen zu können.
Armin bricht mit Gabi auf, um Conny einzuholen, ehe dieser Falco opfern kann, um seine zum Titanen gewordene Mutter zurückzuverwandeln. Gereizt fährt Armin Mikasa an, entschuldigt sich aber und meint, eigentlich hätte Erwin statt seiner wiederbelebt werden sollen. Nach seinem Aufbruch bemerkt Mikasa, dass ihr Schal verschwunden ist.
Auf dem Fort enthüllt Floch, dass Eren ihm vor zehn Monaten seinen Plan anvertraut habe, Zeke zu manipulieren und die Macht des Urtitanen zu erlangen; eigens dafür habe er die Jägeristen gegründet. Er erschießt einen aufsässigen Freiwilligen, sperrt die übrigen ein und drängt Mikasa und einen erschütterten Jean, den Kampf aufzugeben – Hange und Levi seien von Zeke getötet worden.
Während Conny den ahnungslosen, an Gedächtnisverlust leidenden Falco nach Norden bringt, beobachten Pieck und Magath vor Shiganshina die nach Marley abziehenden Luftschiffe. Als Pieck fürchtet, man habe sie zurückgelassen, taucht Hange auf und offenbart, dass auf einer nahen Trage ein Überlebender liegt, der „zu stur zum Sterben“ sei: Levi.
Einen halben Tag zuvor tötet Hange im Wald einen letzten verfolgenden Jägeristen, um das Versteck mit dem schwer verwundeten Levi zu sichern, und näht dessen Gesicht. Während Hange erwägt, sich dauerhaft in die Wälder zurückzuziehen, erreicht sie Erens weltweite Botschaft an die Eldier. Levi kommt zu sich und beklagt, Zeke – und damit seine Chance auf Rache für Erwin – erneut verloren zu haben.
In der Gegenwart verbünden sich Levi und Hange mit Theo Magath und Pieck Finger, da beide Gruppen Zeke aufspüren wollen. Unterdessen bringt Conny Falco nach Ragako, wo seine bewegungsunfähige Mutter als Titan gefangen ist: Er will den Jungen ihr zum Fraß vorwerfen, um ihre Menschlichkeit wiederherzustellen. Als Gabi und Armin eintreffen, nimmt Conny Falco als Geisel.
Armin, von Schuldgefühlen gegenüber Erwins Vermächtnis getrieben, will sich selbst in den Titan-Rachen stürzen, um Falco zu retten. Im letzten Moment lässt Conny den Jungen los und rettet Armin. Die beiden versöhnen sich; Conny erkennt, dass seine Mutter nicht um den Preis eines Kindes zurückkehren sollte, und beschließt, ein Soldat zu werden, auf den sie stolz wäre – gemeinsam wollen sie Menschen retten.
In Shiganshina holt sich Mikasa ihren Schal von der tödlich verletzten Louise zurück, die keinerlei Reue zeigt und Mikasa als ihr großes Vorbild bezeichnet. Mikasa lehnt es ab, sich den Jägeristen anzuschließen. Bei Sonnenuntergang beginnt Floch auf dem Fort die Hinrichtung von Yelena und Onyankopon. Als Onyankopon an Jean appelliert, feuert dieser vier Schüsse ab – doch alle landen im Boden: ein vereinbartes Signal.
Auf das Zeichen hin stürmt Piecks Kartentitan das Fort hinauf und schnappt sich Jean, Yelena und Onyankopon im Maul, um mit ihnen zu entkommen. Während die Jägeristen abgelenkt sind, flieht Mikasas Gruppe mit Nachschubwagen auf der anderen Seite hinaus; Annie bemerkt dabei, dass jemand sie beobachtet. Draußen vereint sich die Allianz: Annie weckt Reiner, und die einstigen Feinde brechen gemeinsam auf, um die Welt zu retten.
In der Nacht vor dem großen Angriff holt Kommandantin Hange Jean aus seinem Tagtraum von einem friedlichen Leben und bittet ihn und Mikasa, sich der verbliebenen Aufklärungstruppe und den übergelaufenen Marleyanern anzuschließen, um Erens Völkermord – das „Dröhnen“ – zu stoppen. Jean zweifelt zunächst, weil die Welt die Eldianer ohnehin weiter hassen wird und Eren den Ursprungstitanen nur noch vier Jahre behält, willigt aber ein, als ihn die Erinnerung an Marco einholt.
Am Lagerfeuer sitzen Aufklärer und Marleyaner misstrauisch beieinander. Magath fragt, warum die Aufklärer Eren stoppen wollen, wo sein Sieg ihnen ein Paradies bescheren würde; ein hitziger Streit über 2000 Jahre Schuld zwischen Eldia und Marley entbrennt, bis Hange ihn beendet. Annie fragt, ob Mikasa und Armin Eren wirklich töten könnten – man einigt sich darauf, zuerst mit ihm zu reden und nicht gegeneinander zu kämpfen, bevor dieser Versuch scheitert.
Als es um den Weg zum Ursprungstitanen geht – über Kiyomi Azumabitos Flugboot im Hafen –, beteuert Yelena, Erens Ziel nicht zu kennen. Magath und Pieck enthüllen, dass Yelena in Wahrheit eine desillusionierte Marleyanerin ist, die ihre Herkunft erfand, um sich Zeke anzuschließen. Yelena kontert, indem sie allen ihre im Namen der „Weltrettung“ begangenen Verbrechen vorhält – und lenkt den Blick schließlich auf Marcos Tod.
Reiner gesteht, dass er Annie auf eigenen Befehl Marcos Ausrüstung abnehmen ließ, damit ein Titan ihn frisst – Marco hatte das Geheimnis der Krieger belauscht. Als Reiner in seinen Schuldgefühlen schwelgt, prügelt der aufgebrachte Jean auf ihn ein und trifft dabei versehentlich Gabi, die ihren Cousin schützen will. Gabi fleht Jean an, ihre Familie in Liberio zu retten; Jean aber geht wortlos davon.
Am nächsten Morgen kehrt Jean zurück, erklärt sich zur Hilfe bereit und entschuldigt sich bei Gabi – Reiner gegenüber bleibt er jedoch unversöhnlich. Die vereinte Gruppe bricht per Wagen zum Hafen auf. Dort meldet Pieck als Cart-Titan: Die Jägeristen haben den Hafen besetzt, und Floch hält Kiyomi Azumabito mit vorgehaltener Waffe als Geisel.
Die vereinten Kräfte aus Hanges verbliebenen Aufklärern und Magaths Kriegern wollen Paradis mit dem Flugboot verlassen, das im von den Jägeristen besetzten Hafen steht. Hange und Magath beobachten das Gelände und wundern sich, dass die Jägeristen das mit Sprengstoff präparierte Boot noch nicht zerstört haben. Am Horizont kündigt aufsteigender Dampf an, dass die Wandtitanen bereits das Meer überqueren – die Gruppe muss schnell handeln. Um das Boot flugbereit zu machen, brauchen sie die Azumabito-Ingenieure; sie zu schützen hieße jedoch, gegen die Jägeristen und damit gegen frühere Kameraden zu kämpfen. Connie protestiert, und Annie wie Reiner schließen, dass die Aufklärer nicht gegen ihre einstigen Freunde antreten sollten.
Magath würgt Yelena und bricht ihr den Arm, um Erens Ziel zu erfahren; sie will nur reden, wenn man sie mitnimmt. Dann besinnt er sich, entschuldigt sich bei den Aufklärern für sein Verhalten und bittet sie, das Blutvergießen bis zum Ende zu übersehen. Armin lehnt ab – er will nicht mit sauberen Händen danebenstehen.
Im Hafengebäude hält Floch Forster die gefangene Kiyomi Azumabito mit der Waffe in Schach. Armin reitet mit Connie heran und behauptet, den Karren- und den gepanzerten Titan zu verfolgen; die Azumabito sollten das Flugboot startklar machen. Am Boot lösen die Wachen Daz und Samuel Linke-Jackson auf Bitten der beiden zunächst die Sprengladungen vom Zünder. Floch schöpft jedoch Verdacht und will die Ingenieure erschießen – Kiyomi wirft ihn zu Boden, Mikasa springt durchs Fenster. Floch flieht und ruft aus, Mikasa, Armin und Connie seien Verräter. Mikasa bringt die Ingenieure in den Keller, wo sie mit Magath, Hange und Jean zusammentreffen.
Am Dock will Daz die Sprengladungen wieder scharf machen. Armin versucht ihn zu stoppen und wird von Samuel angeschossen. Draußen verwandeln sich Reiner und Annie in den gepanzerten und den weiblichen Titan und greifen die Jägeristen an. Connie ringt mit Samuel, während Armin wieder zu sich kommt und Daz vom Zünder stößt. Als Armin erschossen zu werden droht, erinnert sich Connie an Bertholdts Worte, dass sich jemand die Hände blutig machen muss. Er entreißt Samuel die Waffe, erschießt Daz und tötet auch Samuel – und rettet so Armin und das Flugboot.
Am Hafen eskaliert der Kampf zwischen den Jaegeristen und dem Anti-Eren-Bündnis aus Kriegern und Teilen des Aufklärungstrupps um das Flugboot der Azumabito. Als Connies Schüsse die Gewalt entfachen, sichern Annies Weiblicher Titan und Reiners Gepanzerter Titan zunächst die Oberhand – doch dann eröffnen die Ingenieure, dass die Reparatur des Flugboots fast einen ganzen Tag dauern wird. So lange lassen sich die Jaegeristen, die bereits Verstärkung angefordert haben, unmöglich aufhalten.
Kiyomi Azumabito schlägt einen neuen Plan vor: Statt zu fliegen, soll das Flugboot per Schiff in die südmarleyanische Hafenstadt Odiha geschleppt und dort startklar gemacht werden. Magath und Hange bleibt keine andere Wahl, und das Bündnis kämpft mit neuer Entschlossenheit, um alle sicher an Bord zu bringen, während das Erdrumoren unaufhaltsam den Kontinent erreicht.
Floch durchschaut den Plan und lässt seine Männer mit immer mehr Donnerlanzen auf Schiff und Flugboot zielen. Annie und Reiner werden nach und nach kampfunfähig, woraufhin Falco zum ersten Mal seine Titanenkraft einsetzt und als Kiefer-Titan in den Kampf eingreift. Mikasa und der Aufklärungstrupp mähen die Jaegeristen erbarmungslos nieder; als Floch mit einer letzten Donnerlanze den Schiffsrumpf zerstören will, stoppt Gabi seinen verzweifelten Angriff.
Eine unbekannte Hilfe schaltet zugleich die anrückende Verstärkung aus, sodass fast alle an Bord gehen und nach Odiha auslaufen können. Magath bleibt zurück, um die Verfolgung zu verhindern, und trifft auf Keith Shadis, der die Verstärkung ausgeschaltet hatte. Die beiden einstigen Gegner zollen einander Respekt, schleichen sich auf den gekaperten marleyanischen Kreuzer und sprengen ihn – und opfern dabei ihr Leben, damit die Übrigen entkommen und die Welt eine Chance behält.
Das Staffelfinale von Teil 2 der Finalen Staffel erzählt in Rückblenden vom ersten Besuch des Aufklärungstrupps in Marley – Monate vor dem Angriff auf Liberio. Aus dem Off fragt sich Mikasa, ob Eren „von Anfang an so war“. Zwischen Eiswagen, Autos und fremder Technik erleben Mikasa, Armin, Jean, Connie, Levi und die zurückgekehrte Sasha einen der letzten unbeschwerten Momente, ehe ein taschendiebischer Flüchtlingsjunge Sashas Geldbeutel stiehlt.
Als die Marley-Bürger den Jungen bedrängen, greift Levi ein und der Trupp rettet ihn vor der aufgebrachten Menge. Bei Azumabito erfährt die Gruppe vom Schicksal der über die Welt verstreuten Ymir-Nachfahren. Eren, der sich abseits hält, fragt Mikasa, was er ihr bedeute und warum sie ihr Leben für ihn einsetze; sie antwortet, sie seien „Familie“ – in der Gegenwart fragt sie sich, ob sie anders hätte antworten sollen. Am Abend feiert der Trupp ausgelassen mit den Flüchtlingen.
Am nächsten Tag endet ein Treffen über den Umgang mit den Ymir-Nachfahren mit Hetze gegen die „Insel-Teufel“ von Paradis. Daraufhin verlässt Eren seine Freunde endgültig. Weitere Rückblenden füllen die Lücken: Eren trifft Yelena und gibt vor, Zekes Euthanasie-Plan zu folgen, weiht aber Floch in seinen wahren Rumbling-Plan ein. Historia fleht ihn vergeblich an, das Vorhaben zu stoppen. Von Zeke erfährt Eren, dass es keine „Ackermann-Kopfschmerzen“ gibt – Mikasa beschützt ihn schlicht, weil sie ihn liebt; Eren wünscht sich, dass seine Freunde nach seinem Tod lange und glücklich leben.
In der Gegenwart vereint sich die weltweite Flotte zu einem letzten Versuch, Eren und die Rumbling-Titanen aufzuhalten, scheitert damit aber. Die schwimmenden Kolosse durchbrechen die Marinesperre; der von ihnen ausgestoßene Dampf verbrüht die Matrosen. Zur bekannten Titelmelodie erreicht Erens Titanenheer die Küste Marleys – und Eren erklärt, die gesamte Welt vernichten zu wollen. Der Titel „Morgendämmerung der Menschheit“ verkehrt sich damit ins Gegenteil, und die Staffel endet mit dem Beginn des Weltuntergangs.