Stargate

Das Stargate-Franchise umfasst drei Serien und drei Filme und ist eine Fortsetzung des Science-Fiction-Films von 1994.

26.06.2020 13:04 Uhr
Stargate MGM

Stargate ist ein US-amerikanisches Science-Fiction-Franchise. Der Grundstein wurde 1994 durch Roland Emmerich gelegt, der bei dem Kinofilm „Stargate” Regie führte. Durch Archäologen wurden 1928 auf dem Gizeh-Plateau das Sternentor gefunden, welches Außerirdische vor Jahrtausenden auf der Erde platziert hatten. Es ermöglicht das Reisen durch Wurmlöcher zwischen den Galaxien und Planeten im Universum, indem man durch den Ereignishorizont eines aktivierten Sternentor geht.

Der Film war für MGM ein kommerzieller Erfolg und man entschied sich für die Fortführung der Geschichte als Serie. zwischen den Jahren 1997 und 2007 wurden insgesamt 214 Folgen in 10 Staffeln zu „Stargate - Kommando SG-1” veröffentlicht. Das Stargate, immer noch in Hand des US-Militärs, ist Ausgangspunkt von Missionen mehrerer SG-Einheiten.

Stargate - Kommando SG-1

Dr. Samatha Carter, Jack O'Neill,  Teal'c, General George Hammond und Daniel Jackson MGM
Dr. Samatha Carter, Jack O'Neill, Teal'c, General George Hammond und Daniel Jackson

Im Mittelpunkt steht das Team um Jack O'Neill, Dr. Samatha Carter und Daniel Jackson. Teal'c, ein Jaffa mit einem Symbionten, erhebt sich im Pilotfilm gegen die Goa'uld und seinen Herrn Apophis und gehört ab da zur SG-1. In insgesamt 10 Staffeln begibt sich das Team immer wieder auf Missionen durch den Ereignishorizont des Sternentor und erkundet sowohl friedliche als auch feindliche Welten im Universum. Es kommt dabei immer wieder zu Konflikten und Kämpfen mit Anubis, einer der mächtigsten Goa’uld der Galaxis.

Nach dem Ende von Stargate SG-1 sind im Jahr 2008 noch zwei weitere Filme „Stargate: The Ark of Truth - Die Quelle der Wahrheit” sowie „Stargate: Continuum” erschienen. Der erste Film setzt die Handlung der letzten beiden Staffeln von SG-1 fort und besiegelt das Ende der letzten Ori und ihrer menschlichen Anhänger. In „Stargate: Continuum” wird Ba'al, der letzte Goa'uld Systemlord besiegt, der aber mit einer Zeitmaschine die Zeitlinie verändert.

Geplant war noch ein dritter Film - „Stargate: Revolution” - der aber nicht produziert wurde. Auch die Neuverfilmung des Films aus 1994 scheiterte daran, dass zu viele Filmstudios an diesem Film Rechte inne haben. Neben MGM und Warner Bros. hätte man sich auch noch mit 20th Century Fox und Studiocanal einigen müssen.

Stargate: Atlantis

Stargate SG-1 ist aber nicht die einzige Serie im Stargate-Franchise. Noch während der letzten Staffeln erschuf man im Jahr 2004 mit „Stargate: Atlantis” ein Spin-off zu SG-1. Am Ende der 7. Staffel gelingt es Daniel Jackson, durch Aktivierung eines achten Chevrons ein Wurmloch zu einem Stargate in der Pegasus-Galaxie anzuwählen. Ein internationales Team begab sich nach Atlantis um einen Außenposten zu errichten. Die Wraith, die Gegner in der Pegasus-Galaxie, waren jedoch völlig anders, als das, was man in der Milchstraße bisher kannte.

John Sheppard, Dr. Jennifer Keller, Richard Woolsey, Ronon Dex,Teyla Emmagan und  Dr. Rodney McKay MGM
John Sheppard, Dr. Jennifer Keller, Richard Woolsey, Ronon Dex,Teyla Emmagan und Dr. Rodney McKay

Dem Team in Atlantis standen nicht genug Energiereserven zur Verfügung und so konnte man das Stargate nicht in Richtung Erde öffnen. Für Nachschub sorgte die USS Deadalus. Am Ende der Serie wird Atlantis in die Milchstraße gebracht und strandet in der Bucht von San Francisco. „Stargate: Atlantis” kommt in den Jahren 2004-2009 auf insgesamt 100 Folgen in 5 Staffeln.

Stargate Universe

Mit der Aktivierung eines neunten Chevrons konnte die Ikarus-Expedition das Wurmloch zu dem Stargate auf dem Antiker-Forschungsschiff Destiny anwählen, was uns im Jahr 2009 zu „Stargate Universe” bringt. Mit insgesamt 2 Staffeln und 40 Episoden ist „Stargate Universe” die kürzeste Stargate Serie und gleichzeitig auch die, die am schlechtesten performte. Die Absetzung von „Stargate Universe” auf Grund schlechter Quoten erfolgte so kurzfristig, dass selbst die Schauspieler erst über Twitter oder Facebook davon erfuhren und man die Serie mit einem Cliffhanger beendete, in dem man die Crew der Destiny im Jahr 2011 einfach in einen fünf Jahre dauernden Kälteschlaf versetzte. Da die fünf Jahre mittlerweile schon vergangen sind, dürfte die Destiny mittlerweile im All verschollen sein.

Eigentlich sollte das aber nicht das Ende des Stargate-Franchise sein. Geplant war noch der Film „Stargate: Extinction”, der die Geschichte der Serie „Stargate: Atlantis” noch zu einem Abschluss bringen sollte. Selbst das Drehbuch dazu war 2009 schon fertig. Brad Wright gab jedoch auf der Stargate-Convention im April 2011 in Vancouver den Fans bekannt, dass das Stargate-Franchise beendet ist und es diesen Film nicht geben wird.

Anfang 2018 erschien dann „Stargate Origins” auf „Stargate Command” dem neuen Streamingdienst von MGM. Die 10 Episoden umfassende Serie, die im Web veröffentlicht wurde, ist ein Prequel zum 1994 erschienenem Film. Die Staffel wurden im Juni 2018 als Zusammenschnitt unter dem Namen „Stargate Origins: Catherine” bei Amazon als Film veröffentlicht. Die Story spielt 1938 in Ägypten und erzählt die Geschichte um Cathrine Langford und ihren Vater. Di

Dass man Stargate noch nicht ganz abgeschrieben hat, zeigt die Veröffentlichung von „Stargate Origins” und die Aktivitäten bei Facebook und Twitter, wo die Fans zumindest noch regelmäßig bei Laune gehalten werden.

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