Sharon Carter alias Power Broker im MCU
Sharon Carter alias Agent 13 ist im MCU heimlich der Power Broker. Alle Auftritte von Emily VanCamp, der Unterschied zu den Comics und was nach Falcon and the Winter Soldier kommt.
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Sharon Carter ist im Marvel Cinematic Universe die Großnichte von Peggy Carter, ehemalige S.H.I.E.L.D.-Agentin mit dem Codenamen Agent 13 – und seit dem Finale von „The Falcon and the Winter Soldier” der geheime Power Broker von Madripoor. Gespielt wird sie von Emily VanCamp, die die Rolle in drei MCU-Produktionen übernommen hat.
Wer „Power Broker” googelt, stößt auf zwei verschiedene Figuren: In den Comics steckt hinter dem Namen der Geschäftsmann Curtiss Jackson, im MCU ist es Sharon Carter. Dieser Guide zeigt dir alle Auftritte in der richtigen Reihenfolge, erklärt die Wende zur Schurkin und ordnet ein, wo die Figur im September 2026 steht: Ein neuer Auftritt ist bislang nicht angekündigt.
Auf einen Blick
Wer ist Sharon Carter? Eine frühere S.H.I.E.L.D.- und CIA-Agentin, Großnichte von Peggy Carter und im MCU heimlich der Power Broker, der Madripoors Unterwelt kontrolliert.
Wer spielt Sharon Carter? Emily VanCamp, erstmals 2014 in „The Return of the First Avenger”.
Ist Sharon Carter der Power Broker? Ja. Das Finale von „The Falcon and the Winter Soldier” (2021) enthüllt es in einer Szene nach dem Abspann.
Erster Comic-Auftritt: Tales of Suspense #75 (1966), erschaffen von Stan Lee, Jack Kirby und Dick Ayers.
Nächster Auftritt: nicht angekündigt (Stand: September 2026).
Sharon Carter im MCU: alle Auftritte in der richtigen Reihenfolge
Sharon Carter hat im Realfilm-MCU nur drei Auftritte, dazu kommen zwei Alternativ-Versionen in der Animationsserie „What If...?”. Die Reihenfolge ist zugleich die Geschichte ihres Abstiegs: von der loyalen Agentin über die Verbündete auf der Flucht bis zur Verbrecherin mit Regierungsausweis.
| Jahr | Titel | Was Sharon Carter dort macht |
|---|---|---|
| 2014 | The Return of the First Avenger | Als Agent 13 wohnt sie verdeckt neben Steve Rogers, um ihn im Auftrag von Nick Fury zu schützen. |
| 2016 | The First Avenger: Civil War | Bei Peggys Beerdigung wird klar, dass sie deren Großnichte ist. Sie hilft Steve und Bucky gegen das Sokovia-Abkommen und muss danach untertauchen. |
| 2021 | The Falcon and the Winter Soldier | Sam und Bucky treffen sie in Madripoor. Am Ende wird sie begnadigt – und als Power Broker enthüllt. |
| 2021 | What If...? (Staffel 1) | Alternative Version in der Folge „Was wäre, wenn ... Zombies?!” |
| 2024 | What If...? (Staffel 3) | In „Was wäre, wenn die Emergenz die Erde zerstört hätte?” überlebt eine andere Sharon die Katastrophe und wird ebenfalls zum Power Broker. |
Rückkehr in The Falcon and the Winter Soldier (2021)
In „The Falcon and the Winter Soldier” lebt Sharon Carter im gesetzlosen Inselstaat Madripoor. Seit sie Steve Rogers in „The First Avenger: Civil War” geholfen hat, gilt sie als Verräterin und ist auf der Flucht. Sam Wilson und Bucky Barnes suchen sie auf, weil sie Hilfe gegen die Flag Smashers brauchen, und Sharon unterstützt die beiden – scheinbar uneigennützig. Unter dem Decknamen Power Broker kontrolliert jemand in Madripoor den Handel mit Waffen und dem gestohlenen Supersoldaten-Serum. Das Finale enthüllt: Sharon Carter selbst ist der mysteriöse Power Broker.
Carter hatte die Anführerin der Flag Smashers, Karli Morgenthau, einst unterstützt, wurde jedoch von ihr verraten – fortan jagte sie ihre frühere Verbündete im Verborgenen. In der entscheidenden Konfrontation erschießt Sharon Karli, um ihre Identität geheim zu halten. Anschließend erhält sie von der US-Regierung eine volle Begnadigung sowie ihren alten Posten als Agentin zurück. Unbemerkt von ihren ehemaligen Verbündeten nutzt Sharon diese Wiedereinstellung zu ihrem Vorteil: In einer Szene nach dem Abspann kündigt sie an, fortan geheime Prototypen und Waffen an Käufer auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Damit ist die Figur endgültig in einer zwielichtigen Rolle angekommen.
Doppelleben als Agentin und Unterweltboss
Sharons neuer Status quo im MCU ist geprägt von ihrer Doppelrolle als Regierungsagentin und kriminelle Machtfigur. Öffentlich arbeitet sie wieder für die US-Geheimdienste, im Verborgenen behält sie die Kontrolle über Madripoors Unterwelt. Die fünf Jahre des Blips, die sie nicht verschwunden war, nutzte sie, um ihre Position als Power Broker auszubauen und ein Netzwerk sowie Vermögen anzuhäufen. Die Serienmacher betonen, dass Sharon Carter sich in diesen Jahren im Schatten stark verändert hat: Aus der idealistischen Agentin wurde eine desillusionierte Überlebenskünstlerin. „Sie hatte ihren Wandel größtenteils offscreen und wir holen nun auf, was sie in der Zeit durchmachen musste”, erklärte Co-Produzentin Zoie Nagelhout.
Diese Ereignisse haben Spuren hinterlassen – Sharons Moral liegt nun „in einer interessanten Grauzone” zwischen Held und Schurke. Laut Emily VanCamp ergab die Enthüllung ihrer wahren Identität „perfekt Sinn”, denn diese Sharon sei „das traurige Produkt” der Umstände, in denen man sie nach „The First Avenger: Civil War” im Stich ließ. Ihre ehemaligen Mitstreiter ahnen nichts von ihrem Doppelleben – entsprechend groß ist das Spannungspotenzial für künftige Geschichten.
Power Broker im MCU und in den Comics: zwei verschiedene Figuren
Die MCU-Fassung hat sich deutlich von der Vorlage entfernt. In den Marvel-Comics ist der Power Broker Curtiss Jackson, erstmals zu sehen in Machine Man #7 (1978). Er betreibt ein Geschäft mit künstlicher Kraftsteigerung: Der Wissenschaftler Dr. Karl Malus macht Wrestler und Söldner übermenschlich stark, und wer die riskante Prozedur überlebt, steht anschließend tief in Jacksons Schuld. Einer seiner Kunden ist ausgerechnet John Walker, der spätere U.S. Agent.
Genau diese Verbindung hat die Serie übernommen, nur mit anderem Ursprung: Im MCU stammt das Serum, das John Walker in „The Falcon and the Winter Soldier” nimmt, aus dem Umfeld des Power Brokers in Madripoor. Die Comic-Sharon ist dagegen eine klassische Heldin: Als Agent 13 kämpft sie seit Tales of Suspense #75 (1966) an der Seite von Captain America und ist über Jahrzehnte seine wichtigste Partnerin. Ursprünglich wurde sie als jüngere Schwester von Peggy Carter eingeführt, diese Verwandtschaft wurde später umgeschrieben. Eine Unterwelt-Karriere hat sie in den Comics nie gemacht – der Power Broker ist eine reine MCU-Erfindung für diese Figur.
Ausblick und zukünftige Auftritte
Nach den Ereignissen von „The Falcon and the Winter Soldier” bleibt Sharon Carters weiterer Weg offen. In den Realfilmen und -serien seither ist sie nicht mehr aufgetreten; eine offizielle Ankündigung für einen nächsten Auftritt gibt es nicht (Stand: September 2026). Marvel-Produzentin Zoie Nagelhout äußerte jedoch die Hoffnung, Carter in Zukunft weiter auszuleuchten, da ihre ambivalente Haltung viel erzählerisches Potenzial biete. Die Figur lebt vorerst nur in der dritten Staffel von „What If...?” weiter, deren alternative Sharon im Dezember 2024 ebenfalls zum Power Broker wird.
Auch „Captain America: Brave New World” (Februar 2025) brachte die Rückkehr nicht: Sharon Carter kommt in dem Captain-America-Sequel nicht vor, an Sams Seite steht dort stattdessen die Agentin Ruth Bat-Seraph (Shira Haas). Ebenso wenig taucht sie in „Thunderbolts*” auf, obwohl der Film mit Valentina Allegra de Fontaine eine andere Figur zeigt, die Regierungsposten und Schattengeschäfte verbindet. Emily VanCamp selbst zeigte sich in Interviews offen dafür, die Rolle wieder aufzunehmen.
Aus unserer Sicht ist der Faden, den die Serie hinterlassen hat, einer der interessantesten ungenutzten im MCU: Eine Kriminelle mit Zugang zu Regierungsgeheimnissen, von der Sam Wilson und Bucky Barnes nichts ahnen – und Bucky sitzt seit „Thunderbolts*” im US-Kongress. Solange Marvel die Figur nicht aufgreift, bleibt Sharon Carter alias Power Broker allerdings ein offenes Versprechen.
Weiterführende Links
- Marvel.com: Offizielle Power Broker Charakter Seite
- Marvel.com: Offizieller Artikel zur Power-Broker-Enthüllung in The Falcon and The Winter Soldier
- Wikipedia: Sharon Carter (Marvel Cinematic Universe)
Sharon Carter wird im MCU von Emily VanCamp gespielt. Sie verkörperte die Figur in „The Return of the First Avenger” (2014), „The First Avenger: Civil War” (2016) und der Disney+-Serie „The Falcon and the Winter Soldier” (2021).
Ja. Im Finale von „The Falcon and the Winter Soldier” wird enthüllt, dass Sharon Carter der Power Broker ist, der von Madripoor aus den Schwarzmarkt kontrolliert. In den Comics ist der Power Broker dagegen ein anderer Mann, Curtiss Jackson.
Im MCU ist Sharon Carter seit „The Falcon and the Winter Soldier” eine Grauzonen-Figur mit klar kriminellen Plänen: Sie tötet Karli Morgenthau und will ihren neuen Regierungsposten nutzen, um Geheimwaffen zu verkaufen. In den Comics ist Sharon Carter dagegen eine Heldin und Partnerin von Captain America.
Im MCU ist Sharon Carter die Großnichte von Peggy Carter. Das wird bei Peggys Beerdigung in „The First Avenger: Civil War” enthüllt, wo Sharon die Trauerrede hält.
Nein. Sharon Carter hat in „Avengers: Endgame” keinen Auftritt. Nach „The First Avenger: Civil War” ist sie erst 2021 in „The Falcon and the Winter Soldier” wieder zu sehen.
Agent 13 ist Sharon Carters Codename als S.H.I.E.L.D.-Agentin – in den Comics seit ihrem Debüt 1966, im MCU in „The Return of the First Avenger”, wo sie Steve Rogers verdeckt als Nachbarin bewacht.
Das ist nicht angekündigt. Emily VanCamp gehört nach bisherigem Stand (September 2026) nicht zur bekanntgegebenen Besetzung von „Avengers: Doomsday”, der am 16. Dezember 2026 in die deutschen Kinos kommt.
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