Akte X: Chris Carters Director's Cut startet am 14. August auf Disney+

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Achtzehn Jahre nach dem Kino bekommt der zweite Akte-X-Film eine zweite Chance: Chris Carters Director's Cut Vrach Frankenshteyn startet am 14. August 2026 auf Disney+ - mit R-Rating und deutlich mehr Horror.

Achtzehn Jahre nach dem Kinostart bekommt der zweite Kinofilm des Franchise eine zweite Chance: Am 14. August 2026 startet Chris Carters Director's Cut von „Akte X - Jenseits der Wahrheit” auf Disney+. Der neue Schnitt läuft unter dem erweiterten Titel Vrach Frankenshteyn und soll den Film so zeigen, wie ihn sein Regisseur ursprünglich gemeint hatte – als handfesten Horrorfilm.

Der Termin steht seit Mitte Juli fest, seit dem 4. August gibt es dazu einen ersten Trailer. Damit endet eine kleine Hängepartie: Ursprünglich sollte die Fassung bereits im Juni erscheinen, verschwand dann aber kommentarlos wieder aus dem Programm.

Was am 14. August auf Disney+ landet

Disney+ nimmt den Director's Cut unter dem erweiterten Titel Vrach Frankenshteyn ins Programm. In den USA läuft dieselbe Fassung am selben Tag beim Schwesterdienst Hulu. Wichtig für alle, die den Film von 2008 in seiner bekannten Form behalten wollen: Die Originalversion verschwindet nicht, sondern bleibt parallel auf Disney+ abrufbar.

Der Untertitel ist dabei kein Zufall. Vrach Frankenshteyn ist die russische Schreibweise von Doktor Frankenstein und damit ein deutlicher Fingerzeig darauf, worum es Carter in dieser Version geht. In den USA hat der neue Schnitt ein R-Rating bekommen, während der Kinofilm von 2008 seinerzeit auf PG-13 getrimmt wurde. Eine deutsche Altersfreigabe für die neue Fassung ist bislang nicht bekannt.

Der Trailer verspricht deutlich mehr Grusel

Der offizielle Trailer ist am 4. August über die Kanäle von Hulu erschienen und schlägt einen spürbar anderen Ton an als die Werbung von 2008. Statt Ermittlerdrama in der Schneelandschaft dominieren nun Operationssaal-Bilder, blutige Details und jenes Monster-Motiv, das der Untertitel bereits ankündigt.

Vrach Frankenshteyn: Der offizielle Trailer zum Director's Cut

Konkrete Angaben dazu, welche Szenen neu hinzukommen und wie lang die Fassung am Ende ausfällt, gibt es bislang nicht. Disney beschreibt den Director's Cut lediglich als restaurierte Version, die Facetten des Films zeigen soll, die bisher nie zu sehen waren. Belastbare Zahlen zur Laufzeit dürften also erst zum Start vorliegen.

Warum Chris Carter den Film neu geschnitten hat

Carter hat die Idee bereits im vergangenen Jahr im Podcast Fail Better with David Duchovny angedeutet. Er habe jetzt die Gelegenheit, den gruseligen Film zu machen, den er von Anfang an machen wollte, sagte er dort. Es gehe ihm ausdrücklich nicht darum, einen Director's Cut um des Director's Cut willen zu produzieren, sondern darum, etwas auf die Leinwand zu bringen, das damals nur im Drehbuch existierte.

Der Hintergrund: Das Studio bestand 2008 auf einer jugendfreieren Fassung, weshalb Carter nach eigener Darstellung deutliche Abstriche machen musste. Die härteren Elemente seiner Frankenstein-Geschichte fielen dabei unter den Tisch – nach seinen Worten hat sein Frankenstein den Operationssaal nie ganz verlassen. Genau diese Elemente holt er jetzt zurück.

Worum es in Jenseits der Wahrheit geht

Die Handlung setzt Jahre nach dem Ende von „Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI” ein. Fox Mulder (David Duchovny) lebt zurückgezogen, Dana Scully (Gillian Anderson) arbeitet als Ärztin an einem katholischen Krankenhaus und kümmert sich dort um einen schwer kranken Jungen. Mit dem FBI haben beide längst abgeschlossen.

Das ändert sich, als eine FBI-Agentin spurlos verschwindet und ein verurteilter Ex-Priester behauptet, den Fall in Visionen zu sehen. Scully wird gebeten, Mulder zurückzuholen – ausgerechnet er soll einschätzen, ob an diesen Visionen etwas dran ist. Die Spur führt in eine eisige Winterlandschaft und zu einer sehr menschlichen Form von Monstrosität. Wer die Vorgeschichte nachholen will, findet mit „Akte X - Der Film” den ersten Kinoausflug des Duos.

Wie es mit Akte X weitergeht

Der Director's Cut ist nicht das einzige Lebenszeichen des Franchise. Bei Hulu entsteht parallel eine Neuauflage der Serie, für die Ryan Coogler die Pilotfolge schreibt und inszeniert. Als Showrunnerin ist Jennifer Yale an Bord, Serienschöpfer Chris Carter ist ebenfalls an der Produktion beteiligt.

Die Hauptrollen übernehmen Danielle Deadwyler und Himesh Patel, allerdings nicht als Neuauflagen von Mulder und Scully, sondern als eigenständige Figuren. Bestellt ist bislang nur die Pilotfolge, gedreht wird seit Mai 2026 im kanadischen Vancouver. Ob daraus eine ganze Staffel wird, entscheidet der Streamer erst danach. Bis dahin bleibt Vrach Frankenshteyn der einzige frische Akte-X-Stoff, den du dir ansehen kannst.

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