Clayface: Die finale Gestalt bleibt bis zum Kinostart geheim
Der nächste DCU-Film hält seine wichtigste Verwandlung zurück: Tom Rhys Harries bestätigt Empire, dass Clayface seine finale Gestalt erst im Kino zeigt. Regisseur James Watkins nennt „Die Fliege“ und „The Substance“ als Vorbilder.
Der nächste Kinofilm des DC Universe zeigt seinen Titelhelden nicht in voller Gestalt, bevor im Saal das Licht ausgeht. Tom Rhys Harries, der in „Clayface” den Schauspieler Matt Hagen spielt, hat dem britischen Magazin Empire bestätigt, dass die finale Verwandlung bis zum Kinostart unter Verschluss bleibt. Was bislang zu sehen war, ist dagegen harmlos.
Der Film startet am 22. Oktober 2026 in den deutschen Kinos, einen Tag später in Großbritannien. Das vollständige Empire-Feature erscheint am 24. September in der Narnia-Ausgabe des Magazins.
Die finale Gestalt sieht niemand vorher
Wer je einen Batman-Comic mit Clayface gelesen hat, trägt ein festes Bild mit sich herum: eine wuchtige Masse formbaren Fleisches, mehr Monster als Mensch. Die bisherigen Veröffentlichungen zum Film zeigen Hagens Gesicht zwar zerlaufen, schmelzend und aus der Form geraten — erkennbar menschlich blieb er dabei aber immer. Genau das ändert sich im Kino, und vorher zeigt das Studio es nicht. Seine finale Gestalt beschreibt Harries gegenüber Empire mit einem Kraftausdruck, der sich sinngemäß mit „richtig krass” übersetzen lässt.
Während der Dreharbeiten hatte der walisische Darsteller seinen Spaß an der Wirkung auf Unbeteiligte. Familie und Freunde hätten sich mit der Zeit daran gewöhnt, mit jemandem zu sprechen, dessen halbes Gesicht sich auflöst, erzählt er — und ihn dann per FaceTime jemand Drittem vorgestellt. Das sei lustig gewesen.
Regisseur Watkins: Weich wird hier nichts
Hinter dem Film steht James Watkins, der mit „Eden Lake” und dem Remake von „Speak No Evil” zweimal gezeigt hat, dass er sein Publikum nicht schont. Als Bezugspunkte für den Körperhorror nennt er „Die Fliege” und „The Substance” — zwei Filme, die ihre Verwandlungen gerade nicht abblenden. Zurückhalten will er nach eigener Aussage nichts.
Auf der San Diego Comic-Con sei ihm wiederholt die Sorge begegnet, der Film könnte weichgespült werden. Seine Antwort darauf fällt knapp aus: Man werde nicht weich. Gleichzeitig zieht Watkins eine Grenze. Der Film sei ein Ritt und mache Spaß, er sei keine Folter, sondern eine Achterbahn. Das ist die Ansage an alle, die nach den Trailern mit einem reinen Ekelstück gerechnet haben.
Der deutsche Trailer zum Film:
Clayface – Trailer Deutsch
Wo „Clayface” im DC Universe steht
„Clayface” ist nach „Superman” und „Supergirl” der dritte Kinofilm des von James Gunn und Peter Safran neu aufgesetzten DC Universe und gehört zum ersten Kapitel „Gods and Monsters”. Mit einem Budget von rund 40 Millionen Dollar ist er der mit Abstand kleinste der drei — und der einzige, der von vornherein als Horrorfilm angelegt wurde. Das ist weniger ein Sparzwang als eine Setzung: Ein Body-Horror-Film braucht keine Schlachtplatte im dritten Akt.
Erzählt wird die Geschichte von Matt Hagen, einem Schauspieler, dessen Gesicht bei einem brutalen Überfall zerstört wird und der sich daraufhin auf ein hochexperimentelles Verfahren einlässt. Dass es schiefgeht, ist der Ausgangspunkt und nicht die Pointe. Danach endet der bestätigte Kinoplan von DC Studios vorerst mit „Man of Tomorrow” im Sommer 2027 und Matt Reeves’ „The Batman: Part II” im Jahr 2028.
Mehr zur Figur und ihrer Geschichte in den Comics steht auf unserer Clayface-Seite, die Einordnung aller Kinofilme in der Übersicht zur Reihenfolge des DC Universe.
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