„Helldivers“: Alan Ritchson ersetzt Jason Momoa

„Helldivers“: Alan Ritchson ersetzt Jason Momoa Sony Pictures
scifiscene.de bei Google bevorzugen

Sony hat für die Verfilmung des Sci-Fi-Shooters „Helldivers“ einen neuen Hauptdarsteller: Alan Ritchson verhandelt über die Rolle, die zuvor Jason Momoa übernehmen sollte. Regie führt Justin Lin, der US-Kinostart steht auf dem 10. November 2027.

Sony Pictures hat für die Kinoverfilmung des Sci-Fi-Shooters „Helldivers” einen neuen Hauptdarsteller gefunden: Alan Ritchson verhandelt über die Hauptrolle. Das berichtet Deadline unter Berufung auf eigene Quellen. Unterschrieben ist der Vertrag noch nicht, Sony wollte sich auf Anfrage nicht äußern.

Ritchson übernimmt damit eine Rolle, die ursprünglich Jason Momoa spielen sollte. Regie führt weiterhin Justin Lin, der mit vier Teilen der Fast-and-Furious-Reihe zu einem der erfolgreichsten Action-Regisseure Hollywoods wurde. Der US-Kinostart steht auf dem 10. November 2027.

Ritchson übernimmt für Jason Momoa

Anlass für die Neubesetzung ist Momoas Ausstieg aus dem Projekt. Gründe dafür nennt Deadline nicht. Sony und Lin haben die Lücke schnell geschlossen – kommt der Vertrag zustande, spielt Ritchson einen der titelgebenden Helldivers. Weitere Rollen sollen später bekannt gegeben werden.

Zur Handlung schweigt das Studio bislang vollständig. Ritchson ist derzeit in der vierten Staffel von Reacher bei Prime Video zu sehen; im Kino lief zuletzt der Thriller „Runner” mit Owen Wilson, der Mitte September auf Platz vier der US-Kinocharts einstieg.

Justin Lin bleibt an Bord – Start im November 2027

An der Regie ändert der Darstellerwechsel nichts. Lin produziert den Film zusätzlich über seine Firma Perfect Storm Entertainment; neben ihm stehen Hutch Parker sowie Asad Qizilbash für PlayStation Productions als Produzenten in der Verantwortung.

Der Starttermin liegt fest: In den USA soll „Helldivers” am 10. November 2027 in die Kinos kommen. Ein deutscher Termin ist bislang nicht genannt worden. Auch ein Drehbeginn steht noch nicht öffentlich fest – mit Ritchson ist gerade erst die erste Rolle besetzt.

Das steckt hinter der Vorlage

Entwickelt wird die Reihe von Arrowhead Game Studios. Der erste Teil erschien 2015 als kooperativer Twin-Stick-Shooter: Als Elitesoldaten kämpfen die Spieler gemeinsam für die Super-Erde gegen die Feinde der Menschheit, in einem betont überzeichneten intergalaktischen Krieg.

Der Nachfolger von 2024 machte daraus einen Verkaufsschlager. Über zwölf Millionen Einheiten setzte Sony in den ersten vier Monaten nach dem Start auf PlayStation 5 und PC ab; inzwischen ist das Spiel auch auf Xbox erschienen. Der offizielle Auftrag der Truppe lautet dort, Frieden, Freiheit und „verwaltete Demokratie” zu verbreiten – mit dem größten verfügbaren Gerät. Diese Satire auf Militärpropaganda ist der eigentliche Charakter der Vorlage.

Sonys Spieleverfilmungen laufen inzwischen zuverlässig

Für Sony ist der Film Teil einer Strategie, die zuletzt aufgegangen ist. PlayStation Productions hat mit dem Studio bereits „Uncharted” mit Tom Holland und Mark Wahlberg produziert – weltweit 407 Millionen Dollar und damit einer der zehn erfolgreichsten Videospielfilme überhaupt.

Dazu kommen die Peacock-Serie Twisted Metal und vor allem The Last of Us für HBO, die den Ruf von Videospielverfilmungen nachhaltig verbessert hat. Die Vorlage von „Helldivers” liegt anders: kein Drama, keine feste Figurenriege, sondern ein Spiel, dessen Geschichte laufend weitergeschrieben wird. Was davon auf der Leinwand bleibt, ist die offene Frage dieses Projekts.

Bei Google bevorzugen scifiscene.de bei Google bevorzugen Lege uns als bevorzugte Quelle fest – und sieh unsere Sci-Fi-News bei Google-Suchen ganz oben. Jetzt bevorzugen

Darum geht's