Jonathan Frakes nimmt Abschied vom Regiestuhl: „Starfleet Academy“ markiert vorläufiges Ende
Er ist Commander Riker, er ist „Two-Takes-Frakes“ und er ist das Herz vieler moderner Trek-Produktionen. Doch jetzt hat Jonathan Frakes bestätigt: Nach über 30 Episoden legt er die Regie-Klappe vorerst nieder.
Wenn es eine Konstante im modernen Star Trek-Universum gibt, dann ist es Jonathan Frakes. Egal ob vor der Kamera als charmanter William T. Riker oder dahinter als einer der beliebtesten Regisseure des Franchise: Frakes gehört zum Inventar. Doch nun müssen wir stark sein. Wie die Legende selbst bestätigt hat, wird er sich nach seiner Arbeit an der kommenden Serie „Star Trek: Starfleet Academy” vorerst vom Regiestuhl zurückziehen.
Ein Abschied mit der 300. Nacht
Die Nachricht kommt direkt aus einem Interview mit ScreenRant. Darin bestätigte Frakes Gerüchte, dass die Episode 9 der ersten Staffel von Star Trek: Starfleet Academy, die den Titel „300th Night” trägt, seine vorerst letzte Regiearbeit im Franchise sein wird. Diese Episode, geschrieben von Kirsten Beyer, bildet den Auftakt zum zweiteiligen Staffelfinale und feiert am 5. März Premiere bei Paramount+.
Auf die Frage, ob dies wirklich sein letzter Einsatz war, antwortete Frakes offen: „Zumindest vorerst. Ja. Ich hätte den Zeitplan [für die anderen Shows] nicht einhalten können.”
Terminkalender statt Warp-Antrieb
Der Grund für die Pause ist also ganz profan: Zeitmangel. Während die Produktion von „Star Trek: Strange New Worlds” (Staffel 4 und 5) und die zweite Staffel der Academy-Serie auf Hochtouren liefen, war Frakes anderweitig eingebunden – unter anderem mit dem Start seines neuen Podcasts „Dropping Names... And Other Things”, den er zusammen mit seinem Data-Darstellerkollegen Brent Spiner moderiert.
Damit endet eine beeindruckende Serie. Angefangen bei The Next Generation hat Frakes insgesamt 31 Episoden quer durch alle Serien inszeniert – von Deep Space Nine und Voyager bis hin zu den modernen Iterationen wie Discovery, Picard und dem gefeierten Crossover bei Strange New Worlds. Dazu kommen natürlich die Kinofilme Der erste Kontakt und Der Aufstand.
Auch wenn „vorerst” (for the time being) ein kleines Hintertürchen offenlässt: Da aktuell keine neuen Trek-Produktionen jenseits der bestätigten Staffeln in den Startlöchern stehen, müssen wir uns wohl darauf einstellen, eine Weile auf den typischen „Frakes-Touch” verzichten zu müssen. Wir sagen: Danke für alles, Number One!