Smallville-Comeback: DC-Kultserie stürmt weltweite Netflix-Charts
Somebody save me! Pünktlich zum 25. Jubiläum erlebt Smallville einen globalen Streaming-Hype. Doch während die alten Folgen boomen, steht die geplante Fortsetzung vor einer großen Hürde.
Erinnerst du dich noch an die Nachmittage auf RTL II, als Remy Zeros „Save Me” aus den Boxen dröhnte? Fast 25 Jahre nach dem Debüt beweist Smallville, dass wahre Helden nie aus der Mode kommen. Die Prequel-Serie über die Jugendjahre von Clark Kent (Tom Welling) erlebt gerade einen unglaublichen zweiten Frühling. Laut Analysen von FlixPatrol dominiert die Show aktuell die Netflix-Charts rund um den Globus – von Platz 1 in Mexiko bis zu Top-Platzierungen in Skandinavien und Südamerika.
Es ist der perfekte Zeitpunkt für dieses Revival: Im Oktober feiert die Serie, die den Weg für das spätere Arrowverse ebnete, ihr 25-jähriges Jubiläum. In einer Zeit, in der Superhelden-Content oft überladen wirkt, sehnt sich das Publikum offenbar nach den bodenständigen Anfängen des Man of Steel und der grandiosen Dynamik zwischen Clark und seinem späteren Erzfeind Lex Luthor.
Die blockierte Fortsetzung: Welling vs. Gunn?
Doch der aktuelle Hype hat einen bitteren Beigeschmack. Seit dem Ende der Serie 2011 arbeiten Tom Welling und Michael Rosenbaum (der für viele immer noch der beste Lex aller Zeiten ist) leidenschaftlich an einer animierten Fortsetzung. Der Plan: Die Original-Besetzung kehrt als Synchronsprecher zurück, um die Geschichte dort fortzusetzen, wo Staffel 10 aufhörte.
Das Problem? James Gunn und seine Vision für das neue DC Universe. Warner Bros. zögert bislang, das Projekt durchzuwinken, da der Fokus aktuell voll auf dem Aufbau eines einheitlichen Kanons unter der Führung von DC Studios liegt. Während Smallville also weltweit die Streaming-Server glühen lässt, müssen wir weiter bangen, ob das Kult-Format in Gunns neuen Plänen noch Platz findet oder als Relikt der Vergangenheit behandelt wird.