Spider-Noir: Die besten Easter Eggs & Marvel-Anspielungen

Spider-Noir: Die besten Easter Eggs & Marvel-Anspielungen Sony Pictures

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28.05.2026 16:00 Uhr

Die neue Live-Action-Serie strotzt nur so vor Marvel-Nicken. Wir zeigen dir die spannendsten Easter Eggs aus den ersten acht Episoden rund um Ben Reilly und Black Cat.

Die Straßen des New Yorks der 1930er Jahre sind düster, doch für scharfe Augen gibt es in der neuen Amazon-Serie „Spider-Noir” jede Menge zu entdecken. Nicolas Cage tauscht das Animations-Gewand der Spider-Verse-Filme gegen einen echten Trenchcoat und verkörpert eine knallharte Privatdetektiv-Variante unseres liebsten Netzschwingers. Die Macher streuen geniale Easter Eggs und Marvel-Referenzen über alle acht Episoden hinweg. Du willst wissen, welche Geheimnisse sich im Hintergrund verstecken? Schnall dich an, wir enthüllen die spannendsten Details!

Ein völlig neues Universum – mit bekannten Namen

Gleich in der ersten Episode stellt die Serie klar: Das hier ist nicht der Nicolas Cage aus dem animierten Spider-Verse. Während er durch die Häuserschluchten schwingt, hören wir die Gedanken von Ben Reilly. Sein Zitat bringt es auf den Punkt:

Jemand fragte mich einmal, welches Universum das hier sei. Eine seltsame Frage, die mir all die Jahre im Gedächtnis blieb. Alles, was ich mit Sicherheit sagen konnte, war, dass es das einzige ist, das ich kenne. Und das war damals genauso wahr wie heute.

Der Name Ben Reilly lässt bei Comic-Fans sofort die Alarmglocken schrillen – eigentlich ist das Peter Parkers Klon aus der berüchtigten Klon-Saga! Hier nutzt unser Held diesen Namen als Deckname, nachdem er aus dem Krieg zurückkehrt. Passend zu seiner desillusionierten Haltung verdreht er auch das legendäre Spider-Man-Motto völlig: "Aus fehlender Kraft folgt keine Verantwortung". Nach dem Verlust seiner großen Liebe zog er sich für fünf Jahre zurück.

Verbündete, Feinde und filmische Parallelen

Natürlich darf der Daily Bugle nicht fehlen. Ben Reillys bester Freund ist Robbie Robertson, der früher über die Heldentaten von "The Spider" berichtete. Am Ende der Staffel verlässt Robbie den Bugle sogar, um den Harlem Herald zu leiten – eine schöne Verbeugung vor seiner Comic-Herkunft.

Die Serie verneigt sich auch tief vor der filmischen Vergangenheit des Franchise. Als Cat Hardy absichtlich aus einem Fenster stürzt, um Bens Identität zu prüfen, feuert dieser sofort zwei Netzfäden ab. Ein lebensrettendes Detail, denn genau dieser Fehler kostete Gwen Stacy im Hauptuniversum das Leben. Auch Bens Blut steht im Fokus: Zunächst glauben die Wissenschaftler, es enthalte ein Heilmittel. Das erinnert stark an „The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro”, wo Harry Osborn verzweifelt auf das Blut von Spider-Man hoffte, um seine Krankheit zu heilen.

Kino-Klassiker und gescheiterte Super-Soldaten

Da „Spider-Noir” fest in den 1930ern verankert ist, nutzt die Serie brillante zeitgenössische Bezüge. Ben zitiert eifrig aus dem Filmklassiker „Frankenstein” und Dr. Faber streut Referenzen zu „King Kong und die weiße Frau” ein. Diese Filme halfen dem Ermittler buchstäblich, seine Menschlichkeit wiederzufinden. Nach seinem Biss durch einen Mutanten wurde er anfangs "mehr Spinne als Mensch" und musste seine animalischen Triebe mühsam unterdrücken.

Apropos Mutanten: Die Kräfte entstammen einem deutschen Experiment an Kriegsgefangenen, das als gescheitertes Super-Soldaten-Programm bezeichnet wird. Jeder Marvel-Fan weiß, dass ein erfolgreiches Programm dieser Art unweigerlich zu Captain America führt! Ganz am Ende liefert die Serie noch einen bittersüßen Moment für Romance-Shipper: Cat Hardy verlässt New York mit Sandman, wirft Ben aber den Satz zu, dass sie in einer anderen Welt mit ihm weggelaufen wäre. Ein wunderbarer Tribut an die komplizierte On-Off-Beziehung zwischen Spider-Man und Black Cat in den Comics.

Abenteuer
Action
Science Fiction
Start
17.04.2014
Regisseur/in
Marc Webb
Franchise / Filmreihe(n)