Dune: Prophecy - Kann das Prequel an Game of Thrones anknüpfen?
Erlebe den Aufstieg der Bene Gesserit! Das neue Prequel verbindet die epische Kinowelt von Denis Villeneuve mit der knallharten Politik von Game of Thrones. Ein Sci-Fi-Highlight.
HBO wagt den ultimativen Genre-Mix: Die düstere, erwachsene Erzählweise von „Game of Thrones” prallt auf die monumentale Welt der Dune-Filme von Regisseur Denis Villeneuve. Mit der brandneuen Serie „Dune: Prophecy” feuert der Sender eines seiner stärksten Science-Fiction-Projekte ab.
Tauche ein in die Ursprünge der Macht
Du reist stolze 10.000 Jahre vor die Ereignisse der Kinofilme zurück. Im Zentrum der Handlung steht die geheimnisvolle Schwesternschaft der Bene Gesserit - jene mächtige politische Fraktion, die durch ihre übermenschlichen Fähigkeiten das Schicksal des gesamten Universums lenkt. Emily Watson brilliert als Valya Harkonnen und führt einen grandiosen Cast an, zu dem auch Mark Strong, Travis Fimmel, Shalom Brune-Franklin, Jade Anouka und Jodhi May gehören. Gemeinsam entblößen sie die dramatischen Wurzeln der verfeindeten Harkonnen- und Atreides-Dynastien.
Ein Erbe aus Blut und Intrigen
Erinnerst Du Dich, wie „Game of Thrones” die Serienwelt für immer veränderte? Plötzlich dominierten teure, kompromisslos für Erwachsene produzierte Genre-Epen die Bildschirme. Formate wie Outlander (2014), „The Witcher” und düstere Sci-Fi-Kracher wie „The Boys” ritten auf dieser Erfolgswelle. Auch „Dune: Prophecy” adaptiert diesen blutigen, gnadenlosen Ansatz. Intrigen und Verrat bestimmen die Tagesordnung. Das Resultat ist eindeutig:
Dune: Prophecy beweist eindrucksvoll, dass HBOs Fähigkeit, gewaltige Genre-Geschichten zu stemmen, nicht auf das Game of Thrones-Franchise beschränkt ist.
Rückblenden als Stolperstein
Trotz überwiegend positiver Kritiken erreicht das Prequel nicht ganz die Perfektion der Kinofilme. Die Serie macht einen entscheidenden Fehler in ihrer Erzählstruktur: Die Handlung springt permanent zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Diesen Stolperstein teilte sie bereits mit „Westworld”. George R.R. Martins Original-Epos verzichtete damals nahezu komplett auf Rückblenden, um die ohnehin gigantische Geschichte nicht unnötig zu verwirren.
Ein Meisterwerk der Ränkespiele
Lass Dich davon aber nicht abschrecken! „Dune: Prophecy” steht völlig zurecht auf einer Stufe mit modernen Sci-Fi-Epen wie „Silo”, „Foundation” oder The Handmaid's Tale (2017). Die Serie entfaltet ihre absolute Sogwirkung genau dann, wenn sie tief in die politischen Machtkämpfe der Fraktionen eintaucht. Wenn Du hautnah miterlebst, wie die Balance der galaktischen Mächte ins Wanken gerät und die zukünftigen Herrscher ihre Klingen wetzen, fesselt das Prequel ungemein.
- Titel
- Der Wüstenplanet
- Start
- 14.12.1984
- Regisseur/in
- David Lynch
- Franchise / Filmreihe(n)