Marvel plant Solo-Projekt für Scarlet Witch mit Elizabeth Olsen
Einem Bericht zufolge entwickelt Marvel Studios ein Solo-Projekt für Wanda Maximoff. Es soll die umstrittene Handlung aus „Doctor Strange 2“ aufgreifen und die Zukunft der Figur klären.
Einem neuen Bericht zufolge plant Marvel Studios ein Solo-Projekt für Elizabeth Olsens Scarlet Witch. Dieses könnte die umstrittene Charakterentwicklung der Figur aus „Doctor Strange in the Multiverse of Madness” korrigieren und ihre Zukunft im Marvel Cinematic Universe (MCU) neu definieren.
Der Film von 2022 sah Wanda Maximoff nach den Ereignissen der Serie „WandaVision” in die Rolle einer Antagonistin schlüpfen. Beeinflusst vom Darkhold, einem Buch dunkler Magie, und getrieben von dem Wunsch, ihre Kinder wiederzufinden, hinterließ sie eine Spur der Zerstörung, bevor sie am Ende zur Besinnung kam und sich scheinbar unter dem Berg Wundagore begrub, um alle Kopien des Buches im Multiversum zu vernichten.
Laut einem Bericht des Insiders Daniel Richtman befindet sich nun ein Solo-Projekt mit Wanda Maximoff in der Entwicklung bei Marvel Studios. Die Nachricht folgt auf eine inzwischen mehrjährige Abwesenheit der Figur im MCU, die mit ihrer kontroversen Rolle im zweiten Doctor Strange-Film begann. Es ist jedoch zu beachten, dass eine solche Entwicklungsphase keine Garantie für eine tatsächliche Produktion ist; Marvel hat in der Vergangenheit bereits mehrfach an Projekten gearbeitet, die nie realisiert wurden.
Während Marvel nach „Avengers: Secret Wars” einen Neustart des MCU plant, der auch Neubesetzungen einiger Schlüsselrollen umfassen könnte, sollen Fans von Scarlet Witch aufatmen können. Berichten zufolge gehört Elizabeth Olsen nicht zu den Darstellern, die in der kommenden Phase 7 ersetzt werden sollen. Ihre Zukunft im Franchise scheint somit gesichert, was die Spekulationen um ein eigenständiges Projekt weiter befeuert.
Das Fehlen von Olsen in der bekannt gegebenen Besetzungsliste für „Avengers: Doomsday” sorgte bei vielen Zuschauern für Enttäuschung. Gerüchte deuten jedoch darauf hin, dass eine Variante von Wanda Maximoff im fünften Avengers-Film auftreten könnte. Dies könnte eine Gelegenheit bieten, ihre aus den Comics bekannte familiäre Verbindung zu Charakteren wie Magneto und Quicksilver zu beleuchten, ein Aspekt, der im MCU bisher kaum eine Rolle spielte.
Die Frage, was mit der Wanda Maximoff von Erde-616 nach den Ereignissen in „Doctor Strange in the Multiverse of Madness” geschah, bleibt offen. Ob sie ihren scheinbaren Tod überlebt hat, ist unklar. Viele Beobachter gehen davon aus, dass ihr wahres Comeback für eine zentrale Rolle in „Avengers: Secret Wars” aufgespart wird. Dieser Film könnte ihre Rückkehr vorbereiten und den Weg für ein anschließendes Solo-Projekt in der sogenannten Mutant Saga ebnen.
Als ideale Kandidatin für die kreative Leitung eines solchen Projekts wird Jac Schaeffer gehandelt. Sie war als Hauptautorin für „WandaVision” und die Serie „Agatha All Along” verantwortlich. In einem Interview mit dem „The Hollywood Reporter” erklärte sie, warum sie die Arbeit an der dritten Serie des Zyklus, „VisionQuest”, an Terry Matalas abgab. Die Entwicklung habe sich „mit Agatha auf eine Weise überschnitten, die nicht haltbar war”, so Schaeffer. Ihr Terminkalender scheint somit wieder offener zu sein.
Schaeffer hat sich bereits in der Vergangenheit für einen Scarlet-Witch-Film ausgesprochen und ihre Hoffnung geäußert, dass ein solcher Blockbuster Realität wird. Inhaltlich könnte ein Solo-Projekt Wanda gegen übernatürliche Wesen wie Chthon, den Schöpfer des Darkhold, antreten lassen. Alternativ könnte der nach Secret Wars geplante Neustart genutzt werden, um ihre Mutanten-Herkunft aus den Comics genauer zu erforschen. Die Einbindung ihrer Söhne Wiccan und Speed sowie ihres Ehemanns Vision wäre ebenfalls denkbar, birgt jedoch die Gefahr, thematisch zu sehr an „WandaVision” zu erinnern.
- Start
- 05.05.2022
- Regisseur/in
- Sam Raimi
- Drehbuch
- Michael Waldron
- Franchise / Filmreihe(n)