Star Trek: Alex Kurtzman über neue Serien & Academy-Status
Franchise-Chef Alex Kurtzman gibt ein massives Update zur Zukunft von Star Trek. Erfahre alles über den Status von Starfleet Academy, neue Spin-offs und die Pläne von Paramount Skydance.
Die Kameras stehen vorerst still. Franchise-Chef Alex Kurtzman hat vor zwei Wochen als Regisseur das Finale der zweiten Staffel von „Star Trek: Starfleet Academy” abgedreht. Doch damit tritt ein seltenes Ereignis ein: Aktuell befindet sich kein einziges neues Trek-Projekt in Produktion oder hat grünes Licht bekommen – zum ersten Mal, seit Kurtzman 2016 das Ruder des TV-Franchises übernommen hat. Zeit für dich, tief durchzuatmen, denn im Hintergrund brodelt es gewaltig.
In einem Interview sprach Kurtzman nun über die Zukunft des Franchise bei Paramount+. Er bestätigt, dass erste Gespräche mit Paramount Skydance laufen. Die neue Konzernführung bittet jedoch um Geduld, da das Unternehmen laut Kurtzman nach dem Kauf von Warner Brothers durch Skydance in einer massiven Übergangsphase steckt. Die Verantwortlichen wollen methodisch und durchdacht vorgehen, weshalb alles aktuell etwas langsamer abläuft. Kurtzman erklärt die Situation treffend:
„Was ich ehrlich sagen kann, ist, dass es nicht nur darum geht, was Skydance mit Star Trek im TV vorhat. Skydance hat auch gerade Warner Brothers gekauft. Man hat also eine unfassbare Menge – fast eine unvorstellbare Menge an organisatorischen Dingen zu entscheiden [...] Man trinkt nicht nur aus einem Feuerwehrschlauch, es gibt wahrscheinlich zehntausend Schläuche. Und so passiert im Moment alles langsamer aufgrund dieser massiven Übergangsphase.”
Trotz des organisatorischen Chaos gibt es gute Nachrichten für dich: Kurtzman betont, dass das Team nichts als Unterstützung erfahre. Man diskutiere bereits über „spezifische Shows” – was sowohl neue Konzepte als auch bestehende Serien einschließt.
Ein großes Anliegen ist Kurtzman dabei „Star Trek: Starfleet Academy”. Da sein Vertrag voraussichtlich Ende 2026 ausläuft, möchte er die Zukunft der Serie sichern. Gemeinsam mit Co-Showrunnerin Noga Landau hofft er auf grünes Licht für eine dritte und vierte Staffel. Der Plan dahinter ist clever: Die Serie ist so strukturiert, dass sie exakt die vierjährige College-Erfahrung der Kadetten abbilden soll.
Neue Spin-offs: Was erwartet uns?
Welche konkreten neuen Projekte auf dem Tisch liegen, lässt Trek-Herzen höher schlagen. Die Drehbücher für eine Live-Action-Comedy von Tawny Newsome und Justin Semien liegen Paramount+ bereits vor – die Entscheidung liegt nun beim Sender. Zudem warten die Showrunner Henry Alonso Myers und Akiva Goldsman auf eine Antwort zu ihrem Pitch für Star Trek: Year One. Diese Serie würde das erste Kommandojahr von Captain James T. Kirk (Paul Wesley) auf der USS Enterprise beleuchten.
Auch die Rufe nach Scott Bakula verstummen nicht: Mit Star Trek: United hat ein Produzent von „Star Trek: Enterprise”, Michael Sussman, ein Comeback für Präsident Jonathan Archer gepitcht. Ein Dämpfer bleibt jedoch für Fans von „Star Trek: Picard”: Das seit dem Finale 2023 heiß begehrte Spin-off Star Trek: Legacy gilt bei Paramount+ trotz massiver Fan-Unterstützung weiterhin als chancenlos.
Auch wenn die Zukunft im Moment in der Schwebe hängt, musst du nicht auf Nachschub verzichten. Neben dem baldigen Finale der ersten Staffel von „Star Trek: Starfleet Academy” erwarten dich noch die zehnteilige zweite Staffel, sowie die Staffeln vier (10 Episoden) und fünf (6 Episoden) von „Star Trek: Strange New Worlds”, deren Dreharbeiten Ende Dezember abgeschlossen wurden. Es warten also noch reichlich intergalaktische Abenteuer auf dich!