- Franchise
Bishop und Forge müssen feststellen, dass der Großteil der X-Men über die Zeit verstreut wurde – die einen im Ägypten des Jahres 3000 v. Chr. (Xavier, Magneto, Beast, Nightcrawler und Rogue), die anderen im 40. Jahrhundert des Jahres 3960 (Cyclops, Jean Grey, Storm, Morph und Wolverine). Gemeinsam bauen Bishop und Forge eine Zeitmaschine: Bishop reist in die Vergangenheit, Forge in die Zukunft zu seiner Liebe Storm.
In 3960 gerät Forge sofort in die Gewalt von Apocalypse' Kampfrobotern, wird jedoch von Storm und Wolverine gerettet – Letzterer kämpft in dieser Zukunft mit Knochenkrallen statt seines gewohnten Adamantium-Skeletts. Zusammen mit Jean Grey und Cyclops trifft die Gruppe auch auf den jugendlichen Nathan, den Sohn von Scott und Jean, der einst in die Zukunft geschickt wurde, um zu überleben, und dazu bestimmt ist, als Cable Apocalypse aufzuhalten. Cyclops und Jean offenbaren Nathan bei dieser Gelegenheit, dass sie seine Eltern sind.
Storm gelingt es mit Hilfe von Mother Askani, Apocalypse' Horsemen aufzuhalten. Askani offenbart dabei, dass sie es war, die das Team über die Zeit verteilt hat, um Apocalypse gleichzeitig in Vergangenheit und Zukunft zu bekämpfen. Nachdem seine Pläne im 40. Jahrhundert scheitern, beschließt Apocalypse, die X-Men stattdessen dort zu treffen, wo sie am verwundbarsten sind: in den 1990er-Jahren.
Die Handlung kehrt in die Gegenwart zurück, in der das Attentat von E-Day die Lage für Mutanten drastisch verschärft hat: Die US-Regierung lässt Mutanten aufgreifen und internieren. Cable stellt X-Force zusammen, eine paramilitärisch agierende Eingreiftruppe, der er neben Psylocke und Archangel nun auch Sunspot und Jubilee anschließt.
Parallel dazu formiert sich X-Factor, ein staatlich finanziertes Team unter der Führung von Havok. Die unterschiedlichen Methoden beider Gruppen führen zum offenen Konflikt zwischen ihnen und spiegeln damit den alten Gegensatz zwischen Xavier und Magneto in der nächsten Generation von Mutanten wider.
In Rio de Janeiro spürt X-Force den Mutanten War auf und nimmt ihn gefangen. Seine Erinnerungen zeigen, wie er eine Kiste zu Apocalypse bringt, doch eine psychische Sperre aus Diamant blockiert weitere Erkenntnisse. Cable tötet War, ehe das Team weiter nach London zieht, um Emma Frost aufzuspüren.
Auf der Suche nach den in Gefangenschaft gehaltenen Mutantenkindern verschafft Polaris Jubilee einen Vorsprung, damit diese sich freikämpfen kann – ein Moment, der Jubilees Entwicklung von Wolverines Sidekick zu einer eigenständigen Heldin unterstreicht, die sich auch gegen Cables kompromisslosen Kurs innerhalb des eigenen Teams stellt.
Magneto, Professor X und ein Teil der X-Men finden sich im Jahr 3000 vor unserer Zeitrechnung wieder, mitten in der Entstehungsgeschichte von En Sabah Nur – dem ersten Mutanten und späteren Apocalypse. Magneto versucht, den jungen Nur zu beeinflussen, und stellt ihm in Aussicht, zu einer gottgleichen Figur über die „gewöhnlichen Sterblichen” aufzusteigen, kurz bevor Nur mit futuristischer Technologie in die Schlacht gegen einen Pharao zieht.
Magnetos Hoffnung ist, durch Freundschaft und Mäßigung Nurs Gewaltbereitschaft einzudämmen und so eine bessere Zukunft für Mutanten zu schaffen. Das Vertrauen zwischen beiden zerbricht jedoch, als Baal die Zeitmaschine der X-Men entdeckt und sie Nur zeigt, der sich dadurch hintergangen fühlt.
Wie mächtig En Sabah Nur bereits ist, zeigt sich, als er im Alleingang ein ganzes Königreich samt Armee auslöscht und dabei sogar einen ausgewachsenen Elefanten mühelos über seinem Kopf schleudert. Professor X wiederum durchsucht Logos' Gedanken nach Informationen zu einem geheimnisvollen Tempel und wird dabei von einer Stimme gewarnt, dass das Ende bevorstehe – der Hinweis führt zur Sphinx, die sich als Rama-Tuts Raumschiff entpuppt.
Die Folge endet damit, dass Rama-Tut mit seiner Waffe die Basis der X-Men unter Beschuss nimmt und ihr Schicksal offenlässt.
Nach dem Angriff auf Rama-Tuts futuristischen Tempel dringen Magneto, Professor X und ihre Verbündeten in dessen Innerstes vor – ein Schiff, das sich als Ursprung der außerirdischen Technologie entpuppt. Rama-Tut, eine zeitreisende Variante von Kang dem Eroberer, stellt sich ihnen entgegen, und ein gewaltiger Kampf entbrennt. Trotz aller Bemühungen gelingt es den X-Men nicht, En Sabah Nur aufzuhalten: Er verschmilzt endgültig mit der celestischen Technologie und vollzieht damit seine Verwandlung zu Apocalypse.
Dabei stellt sich heraus, dass der Celestier Eson gezielt auf Nur eingewirkt hatte. Da die Celestier von der Vorstellung des Überlebens der Stärksten besessen sind, war Nurs Aufstieg zu Apocalypse von Anfang an vorgesehen – als Werkzeug, um Wesen auszulöschen, die sich nicht schnell genug weiterentwickeln. Auch Rama-Tuts wahre Identität wird enthüllt: Er ist Kang der Eroberer, der versucht hatte, die Zeitlinie zu kontrollieren, nun aber vor dem erstarkten Apocalypse fliehen muss.
Den entscheidenden Wendepunkt markiert Magneto: Er stellt sich Apocalypse' gewaltiger Gravitationswaffe allein entgegen und schwer gezeichnet gelingt es ihm, die Stadt vor der Zerstörung zu bewahren. Geschwächt von der Kraftanstrengung, hat er Apocalypse jedoch nichts mehr entgegenzusetzen: Dieser tötet ihn vor den Augen von Professor X. Zurück bleibt nur Magnetos Helm, den Charles in den Händen hält.
Ein Großteil der X-Men kehrt schließlich in die Gegenwart zurück – allerdings ohne Apocalypse aufgehalten zu haben, im Gegenteil: Ihr Eingreifen in der Vergangenheit hat seinen Aufstieg erst ermöglicht. In einer Szene nach dem Abspann trifft Wolverine auf Captain America und Black Widow, die ihm eine Akte mit der Aufschrift „Weapon X” übergeben und ihre Unterstützung anbieten.
Die Episode knüpft an die Post-Credit-Szene der vierten Folge an, in der Wolverine von Captain America eine Weapon-X-Akte erhält. Logan trommelt sein altes Team X zusammen: seinen Halbbruder Sabretooth, Lady Deathstrike (Yuriko), Maverick und Garrison Kane, dazu Morph, der in dieser Folge eine tragende Rolle spielt. Er verkauft ihnen den Einsatz als Mission, die illegalen Experimente von Dr. Cornelius zu beenden – jeder von ihnen hat mit dem Mann, der ihnen einst Adamantium einpflanzte, eine offene Rechnung.
Der Anflug wird jäh unterbrochen, als fliegende Kreaturen das Fluggerät rammen und zum Absturz bringen. Garrison Kane überlebt den Aufprall nicht. Die Übrigen kämpfen sich in die unterirdische Anlage vor, die von Leichen übersät ist. Cornelius lebt noch, ist aber längst infiziert und verwandelt sich vor ihren Augen in einen Brood – die parasitäre Alien-Spezies aus Chris Claremonts Uncanny X-Men.
Nachdem das Team den mutierten Cornelius erledigt hat, teilt es sich auf. Während Logan und Maverick zur Fahrzeughalle vorstoßen, suchen Morph, Deathstrike und Sabretooth den Generatorraum – und stoßen dort auf das titelgebende Regal voller DVDs, beschriftet mit Namen wie Fantomex und dem Winter Soldier. Die Disc mit der Kennung XVIII enthält Cornelius’ eigene Aufzeichnungen: Die Brood sind ein Schwarmwesen mit geteiltem Bewusstsein und einem einzigen Antrieb, dem Überleben. Entscheidend ist eine Erkenntnis – kein Brood-Wirt hat den Adamantium-Prozess je überlebt.
Morph zieht als Erster den Schluss: Ein Schwarm, der sich einen stärkeren Wirt sucht, hat in diesem Gebäude ein offensichtliches Ziel – den Mann mit dem Heilfaktor. Als die Gruppe die Adamantium-Kammer erreicht, ist es bereits zu spät. Wolverine wurde infiziert und in einen monströsen Brood-Logan-Hybriden verwandelt. Im brutalen Kampf, der folgt, erwacht zudem Omega Red, der bei Weapon X eingefroren lagerte, und stürzt sich auf das Monster – was Maverick das Leben kostet. Von der ursprünglichen Truppe sind damit zwei Mann gefallen.
Draußen kommt die bittere Wahrheit ans Licht: Logan wollte von Anfang an zur Adamantium-Kammer – die Mission drehte sich nie um Cornelius. Sabretooth und Deathstrike zweifeln, ob überhaupt noch etwas zu retten ist, doch Morph fasst einen Plan. Er lockt die Bestie in die Adamantium-Kammer, die kein Brood überlebt, Logan aber schon. Als Cyclops ködert er das Monster, als Jean Grey erreicht er den Menschen darin.
Der Plan geht auf: Logan tritt mit wiederhergestellten Metallklauen aus der Kammer, attackiert Omega Red und verschafft dem Team den nötigen Vorsprung. Während der Gegner unter herabstürzenden Trümmern begraben wird, entkommt Team X mit einem Jet, hinter ihnen sprengt sich die Anlage selbst. Logan erreicht sein Ziel – doch der Preis ist hoch: Er hat einen Freund belogen, und Morphs Schweigen auf dem Rückflug sagt mehr als jedes Wort.
Die Episode setzt unmittelbar an der Schlüsselszene aus Folge vier an: Charles Xavier lässt im Danger Room wieder und wieder den Moment ablaufen, in dem Apocalypse Magneto vor seinen Augen auslöscht. Als das Programm beginnt, Charles selbst zu zermalmen, bricht er ab – der Raum erklärt, er habe sich aufgrund der wiederholten Fehlschläge angepasst und seine Direktiven eigenständig aktualisiert.
Parallel ist Polaris für X-Factor im Einsatz. Sie stellt eine Gruppe der Purifiers, die eine Ladung Vibranium-Waffen erbeutet hat, um Mutanten zu jagen. Der Kampf ist einseitig; als die Fanatiker erneut das Feuer eröffnen, schleudert die wütende Polaris ihr Schiff zurück. Havok und der Rest von X-Factor greifen gerade rechtzeitig ein. Val Cooper wirft Polaris daraufhin aus dem Team – sie werde bereits als „nächster Magneto“ bezeichnet. Havok bietet ihr einen Unterschlupf an.
Unterdessen öffnet die X-Mansion wieder ihre Türen. Charles begrüßt eine Reihe neuer Schüler, darunter Kid Omega, Monet St. Croix, Doop und Glob, und ernennt Storm zur neuen Schulleiterin. Polaris kehrt in ihr altes Zuhause zurück und wird von Jean, Scott und Hank herzlich empfangen. Im Gespräch mit Charles betont sie, dass nicht Magneto, sondern er sie großgezogen habe.
Als ein neuer Schüler im Danger Room verletzt wird, sperrt der Raum Polaris und Bishop ein und greift sie mit wachsender Härte an. Er erklärt, er sei darauf programmiert worden, stärker zu werden, um das Team auf größere Bedrohungen vorzubereiten. Schließlich nimmt die Maschine eine humanoide Gestalt an, schaltet Polaris aus und entkommt aus der Mansion in Richtung Genosha.
Auf Genosha erweisen Charles, Scott, Jean und Hank den dort getöteten Mutanten die letzte Ehre, als der Danger Room angreift. Die Maschine kennt sämtliche Kampfmuster der X-Men und absorbiert ihre Kräfte; beinahe erschlägt sie Charles mit einer Axt. Polaris trifft rechtzeitig ein. Auf Charles' Zureden entfesselt sie ihre volle elektromagnetische Kraft, nimmt damit auch ihr Erbe als Magnetos Tochter an und zerstört die Maschine.
In einer Pressekonferenz verkündet Charles die Gründung von X-Corp, eines Unternehmens, das sein Ziel eines friedlichen Miteinanders von Mutanten und Menschen fortführen soll. Val Cooper kündigt im Namen der US-Regierung an, das Unternehmen zerschlagen zu wollen. In der Schlussszene experimentiert Apocalypse in Athen an einem Körper: Spielkarten verwandeln sich in Tarotkarten, rote Augen öffnen sich – Apocalypse hat aus Gambit seinen neuen Reiter erschaffen.
Die Folge beginnt mit einer Rückblende: Colossus (Piotr Rasputin) und seine Schwester Illyana werden von Sentinels angegriffen, wobei Illyana stirbt. Der Verlust treibt Colossus dazu, Xaviers Traum den Rücken zu kehren und sich den Akolythen des Magneto anzuschließen – einer Gruppe militanter Mutanten, die inzwischen von Exodus angeführt wird.
Der Politiker Graydon Creed verkündet seine Präsidentschaftskandidatur mit einer hasserfüllten Rede gegen Mutanten. Mitten in seinem Auftritt stürmen die Akolythen herein und verschleppen ihn – Piotr ist einer von ihnen. Exodus stellt ein Ultimatum: Entweder werden gefangene Mutanten freigelassen, oder Creed wird hingerichtet. Xavier schickt die X-Men in den Savage Land, um Creed aus der Basis der Akolythen zu befreien.
Statt einer Hinrichtung fordert Nightcrawler einen fairen Prozess. Er übernimmt Creeds Verteidigung, Exodus tritt als Ankläger auf, Colossus fungiert als Richter. Nightcrawler verspricht, sich den Akolythen anzuschließen, sollte er den Prozess verlieren. Der Konflikt verlagert sich so von Faustkämpfen und Energiestrahlen auf einen Wortstreit über Schuld, Vergebung und den richtigen Weg im Umgang mit den Feinden der Mutanten.
Nightcrawler beginnt, Colossus und die Menge für sich zu gewinnen, und selbst Creed scheint für einen Moment zur Einsicht zu kommen. Doch Exodus greift Colossus an. Polaris und Bishop zerstören den Dämpfungsturm, der die Kräfte der X-Men blockiert, sodass das Team zurückschlagen kann.
In einem Schwertduell zwingt Nightcrawler schließlich Exodus zur Aufgabe – doch im selben Moment streckt Creed den Akolythen-Anführer mit einem Schuss nieder. Creed nimmt Nightcrawler als Geisel und zwingt ihn, sie beide aus dem Savage Land hinauszuteleportieren. Nightcrawler würgt Creed kurz mit seinem Schwanz, lässt dann aber von ihm ab. Am Ende kehrt Colossus mit den X-Men zurück. Ein Ausblick zeigt X-Force, das in Griechenland auf die Überreste von Apocalypse stößt – ein Vorbote für den finalen Konflikt der Staffel.
Die achte Folge der zweiten Staffel, „The Dead Man's Hand“, löst das größte Rätsel des Staffelbogens ein. Sie beginnt in Rogues Kopf: In einem Traum ist sie zurück in Genosha in der Nacht des Tanzes – nur hält diesmal nicht Magneto sie im Arm, sondern Remy. Für einen Moment bekommt sie das Ende, das ihr nie vergönnt war, bis Gambits Gesicht sich in etwas Dunkles, Unkenntliches verwandelt und sie verschlingt. Rogue erwacht nach Luft ringend.
Während die X-Men bei einer Runde Karten entspannen, landen Cable und X-Force mit einer Fracht, die niemand sehen will: dem ausgezehrten Körper von Apocalypse. Jubilee reicht Rogue die angesengte Spielkarte, und der Schluss ist eindeutig – Apocalypse' neuer Reiter, Gambit als Horseman of Death, ist stark genug geworden, sich gegen seinen Meister zu wenden und ihn zu töten. Es folgt der erste Streit: Cable will Gambit gefangen nehmen, Professor X und Rogue wollen ihn retten. Über Cerebro ortet Xavier Remy in New Orleans – und spürt, dass die Korruption tiefer reicht, als alle ahnten.
In New Orleans ist Dark Gambit den X-Men bereits mehrere Züge voraus. Er lockt sowohl die Assassins Guild unter seiner Ex-Verlobten Bella Donna als auch die Thieves Guild in die Kirche von Candra, teilt Tarotkarten aus wie ein Croupier und macht jeden Einzelnen zu seiner Marionette. So verschafft er sich eine Armee. Als die X-Men mit X-Force ausrücken, greifen seine Schergen den Jet in der Luft an. Rogue findet Gambit im Chaos und legt ihm die bloße Hand auf die Haut, um ihn zurückzuholen – doch nichts geschieht. Er schaltet sie aus und entführt sie; als Nightcrawler eingreifen will, korrumpiert Gambit auch Kurt und nimmt ihn mit.
Sein wahres Ziel enthüllt sich im LeBeau-Anwesen und ist auf verdrehte Weise romantisch: Er will Rogue unsterblich machen, damit die beiden endlich ohne Verfallsdatum zusammen sein können. Dafür braucht er Candra, auch X-Ternal genannt. Gambit erklärt, Apocalypse habe sich einst in sie verliebt und ihr geholfen, ihre Macht im Heart of Candra zu versiegeln – sie habe ihn mit Verrat belohnt. Das Ritual, das zugleich als Hochzeit inszeniert ist, eskaliert, als Gambit X-Ternal beschwört und den Kristall verlangt: Weil sie sich weigert, einem Mann zu dienen, tötet er sie auf der Stelle – als Vergeltung für den Verrat an seinem Vorgänger. Rogue missbilligt diesen Teil des Plans.
Die X-Men stürmen mit X-Force die Zeremonie, und der Kampf spaltet sich. Gambit gelingt es, Rogue den Edelstein aufzuzwingen, woraufhin sie bewusstlos zusammenbricht, während er und Professor X sich in einen Kampf der Gedanken verstricken. Draußen mäht der korrumpierte Nightcrawler seine eigenen Teamkameraden nieder. Im Geist findet Xavier die wahre Antwort: Apocalypse ist nicht tot – er hat Remy die ganze Zeit gelenkt. Xavier ringt darum, Remy zu befreien, und verliert ihn beinahe für immer, bis Rogues Hand die Gambits findet und ihn mit in den Kampf zieht. Gemeinsam reißen sie ihn aus Apocalypse' Klauen.
Der Sieg hat seinen Preis: Ein Großteil von X-Force wendet sich ab, nur Jubilee und Sunspot halten zu den X-Men. Cable will Gambit erschießen, weil Apocalypse noch in ihm steckt, doch das Team hält ihn zurück – bis Jean Grey sich zwischen ihren Sohn und Remy stellt. Beast meldet, Gambits Lebenszeichen seien kaum messbar, seine Hirnaktivität dagegen extrem hoch; Xavier warnt, Apocalypse sitze weiter in Remys Kopf, man müsse schnell handeln. Zum Schluss taucht X-Factor auf: Val Cooper will niemanden verhaften, sondern Cables Hilfe bei der Jagd auf jemanden – und hält dabei die Tarotkarte „Der Turm“ hoch, in der Kartenlegung ein Sinnbild für den plötzlichen Zusammenbruch. Das Staffelfinale „Survival of the Fittest“ folgt am 12. August 2026 auf Disney+.
Im Staffelfinale schließen sich X-Force und X-Factor zusammen, um Gambit auszuschalten – in dessen Körper Apocalypse gefangen ist. Während Rogue, Nightcrawler und Beast zu Apocalypse' Schiff aufbrechen, um einen Weg zu finden, Gambit ohne Tötung zu retten, verteidigen die übrigen X-Men den belagerten X-Corp-Turm gegen die beiden abtrünnigen Teams und von der O.N.E. gesteuerte Sentinels.
In einer Reihe von Duellen treffen Wolverine und Morph auf Archangel und Psylocke, Jubilee und Havok liefern sich ein Luftgefecht, und Cable stellt sich seinen Eltern Cyclops und Jean Grey. Cable kämpft sich zu Gambit durch, doch als er ihm in den Kopf schießt, setzt das nur Apocalypse frei, der in Gambits Körper eine neue Gestalt annimmt und die Anwesenden in seinen Bann zwingt.
Da trifft Rogue ein: Sie hat der Celestial-Entität Eson dem Sucher ihr Leben angeboten und dafür eine gewaltige Kraftsteigerung erhalten. Damit zieht sie Apocalypse aus Gambit heraus und sperrt ihn in eine Brosche. Rogue rechnet damit, mit ihrer neuen Macht zu vergehen – doch sie überlebt: Nightcrawler hat nach ihr einen eigenen Handel geschlossen und sein Leben für ihres eingetauscht.
In einem bewegenden Monolog spricht Nightcrawler von Hoffnung und Glauben, während die X-Men den Verlust verarbeiten. In der Post-Credit-Szene tötet Mystique die als Verbündete getarnte Val Cooper, nimmt deren Identität an und späht Informationen über Graydon Creed aus – ein Ausblick auf die kommende Staffel.