Terminator: Die Filme in der richtigen Reihenfolge

Ein Überblick über die „Terminator”-Filmreihe und die Reihenfolge der Filme mit Arnold Schwarzenegger.

19.10.2020 08:37 Uhr
Terminator: Die Filme in der richtigen Reihenfolge

James Cameron schrieb 1982 nach einem Albtraum das Drehbuch zu „Terminator” und verkaufte es schließlich für einen Dollar an Gale Anne Hurd unter der Bedingung, auch die Regie des Films übernehmen zu dürfen. Als der Film 1984 dann in die Kinos kam wurde Cameron über Nacht zu einem gefeierten Regisseur. Mit Arnold Schwarzenegger in der Rolle des Cyborg, der aus der Zukunft in die Gegenwart geschickt wird um Sarah Connor (Linda Hamilton) zu terminieren (eliminieren), war dies der Auftakt zum erfolgreichen „Terminator”-Franchise.

Das Franchise hat mit aktuell sechs Actionfilmen über 2,1 Milliarden US Dollar weltweit an den Kinokassen eingespielt. Wir verraten euch welche Filme es bisher gibt.

Terminator Filme: Reihenfolge nach Kinostart

Jahr Film
1984 Terminator
1991 Terminator 2 - Tag der Abrechnung
2003 Terminator 3 - Rebellion der Maschinen
2009 Terminator: Die Erlösung
2015 Terminator: Genisys
2019 Terminator: Dark Fate

Natürlich kann man die „Terminator”-Filmreihe in der Reihenfolge schauen, wie die Filme im Kino erschienen sind. Kompliziert wird es auf jeden Fall nach dem zweiten Film, gerade auch durch die Zeitreisen, die ja Zeitlinien auch immer durcheinanderbringen können.

Terminator Filme: Reihenfolge der Cameron Filme

Rein nach der Reihenfolge der „Terminator”-Filme, bei denen James Cameron Regie geführt hat, ist die Liste relativ kurz in der man sich die Filme anschauen kann. Obwohl Cameron die Idee zu den Cyborgs aus der Zukunft hatte, ist sein Anteil an der Filmreihe bisher recht überschaubar. Wichtig dabei wäre zu erwähnen, dass James Cameron im Jahr 2019 die Filmrechte an der Filmreihe wieder zurückbekommen hat. Das ändert aber nichts daran, dass er bei nur zwei „Terminator”-Filmen bisher als Regisseur beteiligt war. Und die kann man sich in der Reihenfolge anschauen, wie sie in den Kinos erschienen sind.

  • Terminator (1984)
  • Terminator 2 - Tag der Abrechnung (1991)

Terminator Filme: Die chronologische Reihenfolge

Wenn man sich die Reihe vom Kampf der Menschheit gegen die Roboter chronologisch anschauen möchte, muss man sich damit beschäftigen, welche Filme Spin-Offs und Reboots sind. Dazu muss man wissen, dass die Gegenwart vom ersten Teil im Jahr 1984 und die Zukunft, aus der Arnold Schwarzenegger als Terminator kommt, im Jahr 2029 spielt.

Dass sich auch Kyle Reese auf eine Zeitreise begibt und aus der Zukunft zurückreist, um den Cyborg aufzuhalten, zeigt, wie fragil die Zeitlinien sind. Letztendlich stellt sich heraus, dass Reese der Vater von Sarahs Sohn John Connor ist und somit von seinem Sohn aus der Zukunft in die Vergangenheit geschickt wurde. Seinen Auftrag den Terminator aufzuhalten kann Kyle Reese nach jeder Menge Action in einer Fabrik erfüllen und den T-800 zerstören, verliert dabei aber sein Leben.

Im zweite Teil „Terminator 2 - Tag der Abrechnung” ist John bereits 10 Jahre alt. Da er am 28. Februar 1985 geboren wurde, spielt der Film etwa im Jahr 1995. Wieder wird ein T-800 mit einer Zeitmaschine aus der Zukunft geschickt. Diesmal aber vom Widerstand und er berichtet, dass er „von jetzt an, 35 Jahre aus der Zukunft” kommt. Skynet wird am 29. August 1997 den Weltuntergang einleiten, was aber dann wieder nicht dazu passt, dass der T-800 davon spricht, dass Cyberdyne Systems in drei Jahren der größte militärische Lieferant für Computersysteme ist.

Leider widersprechen sich einige der Zeitangaben im Film, denn der T-800 ist der umprogrammierte Cyborg aus dem ersten Teil, der durch die Änderung der Zeitlinie auch aus dem Jahr 2029 kommt. Übrigens: Michael Bien, der Kyle Reese im ersten Teil verkörperte ist im zweiten Teil, mit Ausnahme des Director's Cut, nicht zu sehen.

Und ab jetzt wird es noch komplizierter. „Terminator: Dark Fate” ignoriert alle anderen Filme der Reihe und gilt als direkte Fortsetzung vom zweiten Teil. Tim Miller führte die Regie unter der kreativen Führung von James Cameron als Produzent. James Cameron vertraute die Regie Tim Miller und seinem Team vor allem deswegen an, weil er selbst wegen der Produktion der „Avatar”-Fortsetzungen alle Hände voll zu hatte. Der Film spielt zunächst 1998, drei Jahre nach dem Sieg über Skynet und den T-1000, der Sarah Connor (Linda Hamilton) und ihren Sohn im zweiten Teil umbringen sollte. Da Skynet es noch geschafft hat, weitere Terminator in die Vergangenheit zu schicken, taucht ein T-800 auf, tötet John als Teenager und verschwindet wieder.

Der Rest vom Film spielt dann 22 Jahre später im Jahr 2020. Wie das bei Veränderungen von Zeitlinien in Filmen oft der Fall ist, entsteht ein Vakuum da, wo etwas aus der Zeitlinie gelöscht wurde. Dieses Vakuum wird dann meist mit anderen Dingen oder Ereignissen aufgefüllt. Der Tod von John und das Fehlen von Skynet in der Zukunft, erzeugten genau dieses Vakuum. Die Gefahr für die Menschen heißt nun „Legion” und schickt einen Rev-9 Cyborg in die Gegenwart, um Dani zu töten. Die hat den Platz im Widerstand im Kampf der Menschen gegen die Maschinen eingenommen, der durch den Tod von John entstanden ist.

Klammert man „Terminator: Dark Fate” mal wegen der alternativen Zeitlinie aus der Reihe aus, ändert sich auch an der Reihenfolge der anderen Filme im Vergleich zu ihrem Erscheinen im Kino nichts. Die Handlung von „Terminator 3 - Rebellion der Maschinen” spielt im Jahr 2004 als eine Fortsetzung vom zweiten Teil und lässt das Endzeitszenario letztendlich Wirklichkeit werden, bei der drei Milliarden Menschen durch einen Nuklearangriff ihr Leben verlieren. John Connor verliert den Kampf um die Zukunft der Menschheit und kann das Ereignis nicht verhindern, vor dem ihn seine Mutter Sarah immer gewarnt hat.

Terminator: Die Erlösung” bringt uns mit der Handlung dann ins Jahr 2018 zum Widerstand der Menschen gegen Skynet und die Cyborgs. Der Film war eigentlich als Auftakt einer Trilogie mit Christian Bale als John Connor geplant. Der junge Kyle Reese wurde hier übrigens von Anton Yelchin gespielt, der vor allem durch seine Rolle als Pavel Chekov in „Star Trek” bekannt wurde. Auf Grund des eher mäßigen Erfolgs an den Kinokassen blieb es aber bei nur einem Film, in dem auch Skynet und die Maschinen nicht vollständig zerstört werden.

Terminator: Genisys” ändert durch die Zeitreisen ohnehin in allen vorher erschienen Filmen der Reihe die Rahmenhandlung. Teile des Films spielen im Jahr 1984, 2017 und 2029 und ändern damit die Handlung ihrer Vorgänger. Auch Genisys war als Reboot und Trilogie der Filmreihe geplant. Produzentin Dana Goldberg hielt lange Zeit an der Idee der Trilogie fest, doch Paramount strich den zweiten Teil komplett und änderte die Starttermin vom dritten Teil von „on hold” auf TBA.

Nachdem Emilia Clarke im Jahr 2016 aber eine weitere Rolle als Sarah Connor (Linda Hamilton) ausschloss, sollten es auch eher unrealistisch sein, dass Fortsetzungen von „Terminator: Genisys” noch in die Kinos kommen. Hinzu kommt ja auch, dass James Cameron seit 2019 wieder die Rechte an der Filmreihe hat und er sich da nicht von anderen Regisseuren ins Handwerk pfuschen lässt.

Kommen wir also zurück zu der Frage: In welcher chronologischen Reihenfolge schaue ich die „Terminator-Filmreihe”? Letztendlich müsst ihr das selbst entscheiden, ob es die ersten beiden Filme + Dark Fate sein soll, oder ihr euch die anderen fünf Filme anschaut und dann Dark Fate.

Wie das Terminator Franchise fortgesetzt wird, ist derzeit noch nicht klar. Dark Fate erwies sich letztendlich als Flop, auch wenn die ursprüngliche Planung auf einer neuen Trilogie basierte. Ein Ende der Filmreihe ist aber dennoch unwahrscheinlich

Und um euch noch etwas mehr zu verwirren: Es gibt das noch die TV-Serie Terminator: The Sarah Connor Chronicles mit 2 Staffeln und 31 Folgen. Die Serie spielt im Jahr 1999 und knüpft an „Terminator 2 - Tag der Abrechnung” an. Wenn ihr Dark Fate wiederum ignoriert, dann passt die Geschichte der Serie zeitlich in den Rest der Reihe.

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