Avengers: Warum das MCU Infinity War & Endgame jetzt wieder braucht
Sieben Jahre nach dem großen Finale blickt das MCU auf harte Zeiten zurück. Erfahre hier, warum das Meisterstück der Russo-Brüder der einzige Rettungsanker für Marvels Zukunft ist.
Erinnerst du dich an das gewaltige Kribbeln im Kino? Mit „Avengers: Infinity War” und „Avengers: Endgame” krönten Anthony und Joe Russo die legendäre Infinity-Saga. Heute gelten diese zwei Blockbuster völlig zu Recht als der absolute Höhepunkt des MCU. Doch wenn du dir die aktuellen Entwicklungen bei Marvel ansiehst, stellst du schnell fest: Das Franchise braucht die Magie dieses Zweiteilers heute dringender denn je.
Ein Meisterwerk, das eigentlich nicht funktionieren durfte
Auf dem Papier grenzte das Vorhaben an Wahnsinn. Die Russo-Brüder jonglierten das größte und teuerste Star-Ensemble der Filmgeschichte. Sie packten die Handlungsstränge aus über einem Jahrzehnt und knapp zwei Dutzend Filmen in weniger als sechs Stunden Laufzeit. Du musst dir diese Herkulesaufgabe auf der Zunge zergehen lassen: Sie beendeten die emotionalen Reisen von Iron Man, Captain America und Loki, während sie gleichzeitig die Wege für Thor, Sam Wilson und Spider-Man ebneten.
Ganz nebenbei warfen sie noch Captain Marvel und Ant-Man in den Ring und etablierten Thanos als einen der furchteinflößendsten Schurken überhaupt. Millionen von Fans erwarteten ein befriedigendes Ende – und die Filme lieferten fast perfekt ab.
Die harte Realität nach dem Endgame
Seit 2019 blättert der Lack gewaltig. Das MCU stolpert massiv. Filme wie „Eternals” oder „Ant-Man and the Wasp: Quantumania” fielen beim Publikum durch. Auch Serien wie „The Falcon and the Winter Soldier” und Secret Wars blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Der gesamte Masterplan für Phase 5 und 6 rund um Kang den Eroberer stürzte wie ein Kartenhaus zusammen. Nur absolute Ausnahmen wie „Loki” und „Spider-Man: No Way Home” retten aktuell die Ehre der Marvel-Studios.
Deshalb zieht Marvel jetzt Konsequenzen. Der kommende Blockbuster „Avengers: Doomsday” soll direkt dort anknüpfen, wo das Endgame aufhörte – und ignoriert dabei effektiv fast alles, was das Franchise in den letzten Jahren seit 2019 aufgebaut hat.
Die Russo-Brüder als letzte Hoffnung
Genau hier schließt sich der Kreis. Die Regisseure der Infinity-Saga kehren zurück, um das sinkende Schiff auf Kurs zu bringen. Für „Avengers: Doomsday” und „Avengers: Secret Wars” stehen sie vor einer noch gigantischeren Wand. Diesmal bringen sie multiversale Handlungsstränge mit, führen die Fantastic Four ein und werfen sogar Fox' X-Men in den gigantischen Cast. Der entscheidende Unterschied? Ihnen fehlt das gewaltige Momentum, das sie vor sieben Jahren noch im Rücken hatten.
Doch wenn jemand dieses Wunder vollbringen kann, dann die Russos. Sie bleiben die einzigen Filmemacher, die ein Projekt dieser absurden Größenordnung jemals erfolgreich gestemmt haben. Ohne ihre brillante Vorarbeit wären „Avengers: Infinity War” und „Avengers: Endgame” niemals zu den Meilensteinen geworden, die sie heute sind. Du darfst also hoffen: Das MCU setzt jetzt voll und ganz auf die wahren Retter des Multiversums.
- Titel
- Avengers: Endgame
- Start
- 24.04.2019
- Regisseur/in
- Joe RussoAnthony Russo