MCU Update: Kriegt War Machine endlich sein eigenes Projekt?
Seit 18 Jahren wartet James Rhodes auf sein Solo-Abenteuer. Nach dem Debakel von Secret Invasion brauchst Du Antworten: Kriegt War Machine endlich seinen verdienten MCU-Film?
Seit den Anfängen des Marvel Cinematic Universe bist Du dabei, wenn Col. James Rhodes an der Seite der größten Helden kämpft. Unglaubliche 18 Jahre ist es her, dass der Charakter in „Iron Man” debütierte. Damals spielte Terrence Howard Tony Starks besten Freund, bevor Don Cheadle in „Iron Man 2” übernahm. Doch während das MCU ständig neue Helden einführt, lässt Marvel Studios einen seiner ältesten Veteranen konsequent auf der Ersatzbank versauern. War Machine wartet bis heute auf einen eigenen Film oder eine eigene Serie.
Keine Rüstung seit Avengers: Endgame
Wann hast Du Rhodey das letzte Mal in voller Montur gesehen? Das war tatsächlich im Jahr 2019 in „Avengers: Endgame”. Seitdem trat er zwar in „The Falcon and the Winter Soldier” und „Secret Invasion” auf, zog seine Rüstung aber kein einziges Mal an. Das frustriert. Zwar kündigte Marvel 2020 Armor Wars als Serie an und wandelte das Projekt 2022 in einen Film um, doch seitdem herrscht absolute Funkstille. Ob Don Cheadle in den kommenden Avengers-Filmen auftritt, bleibt völlig unklar.
Das Secret Invasion-Debakel zerstört Rhodeys Geschichte
Die narrative Katastrophe nahm in „Secret Invasion” ihren Lauf. Eine der am schlechtesten bewerteten MCU-Serien enthüllte Rhodey als außerirdischen Skrull-Doppelgänger. Beweise aus der Serie und Aussagen des Regisseurs deuten schwer darauf hin, dass der echte War Machine seit den Ereignissen in „The First Avenger: Civil War” außer Gefecht gesetzt war. Erinnerst Du Dich? Damals erlitt er Verletzungen, die ihn von der Taille abwärts lähmten. Während Graviks andere menschliche Gefangene normale Straßenkleidung trugen, steckte Rhodey bei seiner Rettung in einem Krankenhaushemd. Das Serienfinale suggerierte zudem, dass er einer der ältesten Gefangenen der Skrull-Zelle war.
Wenn das wahr ist, bricht es Dir das Herz: Der echte Rhodey verpasste den epischen Kampf gegen Thanos, den Time Heist und die finale Schlacht um die Erde. Schlimmer noch: Er konnte sich niemals von seinem besten Freund Tony Stark verabschieden, der sich am Ende von „Avengers: Endgame” opferte. Dieser Umstand untergräbt die gesamte Charakterentwicklung von War Machine massiv.
Armor Wars muss das MCU dringend reparieren
Genau deshalb braucht das MCU Armor Wars jetzt dringender denn je. Ein Solo-Projekt muss den Kurs korrigieren. Entweder nutzt Marvel die Ausgangslage, um einen zutiefst traumatisierten Rhodey zu zeigen, der Tonys Vermächtnis beschützt und verlorene Zeit aufholt. Oder das Studio ignoriert die Ereignisse aus „Secret Invasion” komplett, um die schlechten Erinnerungen an die Skrull-Enttäuschung zu tilgen. In jedem Fall verdient War Machine nach all den Jahren das Rampenlicht.
Ein simpler Nebenplot reicht dafür absolut nicht aus. Kommende Filme wie Avengers: Doomsday oder Secret Wars platzen ohnehin schon vor Charakteren aus allen Nähten. Stell Dir vor, Rhodey trifft auf Doctor Doom, der Tonys Gesicht trägt – das wäre verheerend für ihn. Um diese emotionalen Wunden zu heilen und dem Helden gerecht zu werden, muss Marvel Armor Wars zwingend umsetzen.
- Titel
- Avengers: Endgame
- Start
- 24.04.2019
- Regisseur/in
- Joe RussoAnthony Russo