Valentina Allegra de Fontaine - Marvel Charakter

Valentina Allegra de Fontaine - Marvel Charakter
scifiscene.de bei Google bevorzugen

Valentina Allegra de Fontaine ist im MCU CIA-Direktorin und Drahtzieherin hinter den New Avengers. Alle Auftritte von Julia Louis-Dreyfus' Val – von Black Widow bis Thunderbolts*.

La Contessa Valentina Allegra de la Fontaine ist ein weiblicher Marvel Charakter, der von Jim Steranko erschaffen wurde und in den Marvel Comics Strange Tales #168 im Mai 1968 den ersten Auftritt hatte. Im Marvel Cinematic Universe (MCU) entwickelte sich die von Julia Louis-Dreyfus gespielte Figur von einer mysteriösen Strippenzieherin zur CIA-Direktorin und Drahtzieherin hinter den New Avengers.

Auf einen Blick

Wer ist Valentina Allegra de Fontaine? Eine Marvel-Figur und im MCU eine Geheimdienst-Strippenzieherin: CIA-Direktorin und Vorsitzende des O.X.E.-Konzerns, die hinter den Kulissen die New Avengers zusammenstellt.

Wer spielt sie im MCU? Julia Louis-Dreyfus, eingeführt in „The Falcon and the Winter Soldier” (2021).

Größter Auftritt: Thunderbolts* (2025) – als Gegenspielerin hinter dem Sentry-Projekt.

Erster Comic-Auftritt: Strange Tales #168 (1968).

Valentina Allegra de Fontaine: Auftritte in Filmen und Serien

Jahr Film/Serie
1998 Agent Nick Fury - Einsatz in Berlin
2021 „The Falcon and the Winter Soldier”
2021 Black Widow
2022 Black Panther: Wakanda Forever
2025 Thunderbolts*

Valentina Allegra de Fontaine: Origin

Contessa Valentina Allegra de Fontaine ist der angenommene Name einer russischen Frau, deren Eltern für Leviathan arbeiteten, ein geheimes Terrornetzwerk mit Sitz in Russland. Während des Kalten Krieges gibt Leviathan ihrer Familie die Identität der de Fontaines und sie ziehen nach Italien um, wo sie sich als Mitglieder einer lokalen Widerstandsbewegung gegen die kommunistische UdSSR ausgeben.

Als Valentinas Eltern von (scheinbar) russischen Agenten getötet werden, kontaktiert Leviathan sie und bietet ihr einen Platz in ihrer Organisation an. Nach der Beerdigung ihrer Eltern nimmt Val das Auftreten einer europäischen "Jetsetterin" an, bis Timothy "Dum Dum" Dugan von der gerade neu gegründeten Geheimorganisation S.H.I.E.L.D. auf sie zukommt. Da er von den Fähigkeiten ihrer Eltern gehört hat, bietet Dugan Val einen Platz in der Organisation an. Sie ergreift die Gelegenheit beim Schopf und spioniert im Auftrag von Leviathan bei S.H.I.E.L.D., während sie gemeinsam mit Clay Quartermain und Sidney Levine am Manhattan UNIT Academy ausgebildet wird.

Als Direktor Nick Fury zusammen mit Steve Rogers alias Captain America die Akademie für eine Sparringsdemonstration besucht, versucht Val, Fury nach einer Explosion zu helfen. Als Fury ihre Hilfe ablehnt, wirft sie ihn mit einem Judowurf zu Boden und weckt sein Interesse. Sie erzählt Nick, dass ihr Leben nach dem Tod ihrer Eltern bedeutungslos geworden sei, aber wenn sie an ihrer Stelle weitermachen könnte, wäre ihr Tod nicht umsonst gewesen - und etabliert so erfolgreich ihre Tarnung.

Valentina Allegra de Fontaine: Auftritte außerhalb des MCU

Lisa Rinna war 1998 die Schauspielerin von Valentina Allegra de Fontaine im Film Nick Fury: Agent of S.H.I.E.L.D der in Deutschland 1999 unter dem Namen „Agent Nick Fury – Einsatz in Berlin” als Fernsehfilm veröffentlicht wurde.

In einer verlassenen Minenschlucht im Yukon hat sich der pensionierte Nick Fury (David Hasselhoff) zurückgezogen, um seine Ruhe zu genießen. Doch eines Tages tauchen die S.H.I.E.L.D.-Agenten Alexander Goodwin Pierce (Neil Roberts) und Contessa Valentina Allegra de Fontaine (Lisa Rinna) auf und stellen Fury vor eine Herausforderung: Die Kinder von Von Strucker, einem alten Feind Furies, haben die Führung von Hydra übernommen und stellen eine gefährliche Bedrohung dar.

Zunächst sträubt sich Nick Fury gegen das Ansinnen der beiden Agenten – schließlich hat er sich nicht ohne Grund aus dem aktiven Dienst zurückgezogen. Doch alles ändert sich, als er vom Tod Quartermains (Adrian G. Griffiths) erfährt. Dieser tragische Verlust bewegt ihn dazu, noch einmal aktiv zu werden und seinen ehemaligen Feinden entgegenzutreten.

Valentina Allegra de Fontaine: Auftritte im MCU

Black Widow

Valentina Allegra de Fontaine gründete eine Organisation, die sich für Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten einsetzte. Bei ihrer Tätigkeit für diese Gruppe traf sie auch Yelena Belova, die Stiefschwester von Natasha Romanoff und rekrutierte sie für ihre Organisation.

Am Ende von „Black Widow” der nach dem Tod von Natasha Romanoff in „Avengers: Endgame” spielt, begab sich Yelena Belova zu deren Grabstein, um Abschied von ihrer Schwester zu nehmen. Hier trat Valentina De Fontaine mit einem theatralischen Schnauben in ihr Taschentuch auf und witzelte dabei über ihre vermeintliche Allergie gegen den Mittleren Westen.

Yelena Belova reagierte zunächst distanziert auf de Fontaines unerwartetes Erscheinen und forderte scherzhaft eine Gehaltserhöhung. De Fontaine konterte humorvoll, dass sie selbst auch gerne eine hätte, bevor sie den Grund ihrer Anwesenheit erläuterte. Sie überreicht Yelena ein Tablet und fragt sie, ob sie daran interessiert sei, den mutmaßlichen Mörder ihrer Schwester, Clint Barton, aufzuspüren.

The Falcon and the Winter Soldier

In „The Falcon and the Winter Soldier” verliert John Walker seinen Titel als neuer Captain America und seinen militärischen Rang, weil er ein Mitglied der Flag Smashers brutal tötet. Valentina Allegra de Fontaine trifft sich mit John und seiner Frau Olivia auf einer Bank vor dem Hauptgerichtssaal und enthüllt ihre Sichtweise auf die Situation.

Sie erklärt dem Paar selbstbewusst, dass sie das Mitglied der Flag Smashers ebenfalls getötet hätte. Ihrer Meinung nach wird John nur bestraft, weil die Regierung ihre Gesetze einhalten muss. Dass John das Supersoldaten-Serum eingenommen hat, aber nicht mehr Captain America ist, macht ihn für bestimmte Kreise sehr wertvoll.

Als Valentina die Nachricht über den Tod fast aller Mitglieder der Flag Smashers erhält, witzelt sie darüber, dass Helmut Zemo nun doch seinen Willen bekommen hat und sie es nicht besser hätte planen können. Daraufhin betritt John Walker mit einem neuen, komplett schwarzen Anzug den Raum. Er bekommt von Valentina erklärt, dass in einer sich veränderten Welt, in der seltsame Dinge geschehen, die Welt keinen Captain America braucht. Die Welt würde dann einen U.S. Agent brauchen.

Black Panther: Wakanda Forever

Als Valentina von einem Ereignis mit Wakandanern und dem FBI hörte, machte sich de Fontaine auf den Weg nach Cambridge, um Everett Ross um Hilfe zu bitten. Bei ihrer Ankunft entdeckt sie ein Paar Kimoyo-Perlen auf dem Boden und manipulierte sie heimlich, um herauszufinden, wer sie benutzte. Als Ross eintraf, lobte sie seine Fitness und begann dann das Gespräch mit den FBI-Agenten.

Nach den Ermittlungen vor Ort bat sie Agent Ross darum, sie zum George Bush Center for Intelligence zurückzubringen. Auf der Fahrt nach Langley äußert Valentina ihre Verwunderung darüber, wie die Wakandaner vom Vibranium-Detektor erfahren haben, da die Informationen dazu streng geheim seien.

Bei einem weiteren Meeting der CIA in Langley wird Valentina vom Außenminister davon unterrichtet, dass der Präsident Destabilisierungsmaßnahmen gegen Wakanda wünscht. Valentina bittet daraufhin um die Meinung von Everett Ross, der es für einen Fehler hält, Wakanda anzugreifen.

Nach dem Tod von Königin Ramonda stellt Everett fest, dass Valentina in seinem Haus ist, und sie stellt ihn wegen der Kimoyo-Perlen zur Rede.

Captain America: Brave New World

Lange war Valentina Allegra de Fontaine als Gegenspielerin für „Captain America: Brave New World” (deutscher Kinostart: 12. Februar 2025) eingeplant – nach ihrem gescheiterten Vibranium-Coup aus „Black Panther: Wakanda Forever” sollte sie dort das seltene Metall Adamantium ins Visier nehmen. Im fertigen Film taucht Val jedoch nicht auf: Ihre Szenen fielen den umfangreichen Nachdrehs und Drehbuch-Umbauten zum Opfer.

Stattdessen schlägt das MCU die Brücke zu den Thunderbolts über einen Cameo von Bucky Barnes (Sebastian Stan), der als US-Senator auftritt. Vals eigentlicher großer Auftritt folgt damit erst im Team-Film „Thunderbolts*”.

Thunderbolts*

In „Thunderbolts*” (deutscher Kinostart: 30. April 2025) steht Valentina Allegra de Fontaine erstmals im Zentrum der Handlung. Als CIA-Direktorin und Vorsitzende des zwielichtigen O.X.E.-Konzerns gerät sie unter Druck eines drohenden Amtsenthebungsverfahrens und lässt belastendes Material beseitigen – unter anderem schickt sie Yelena Belova in ein geheimes Labor in Malaysia.

Im Kern ihres Plans steht das O.X.E.-Sentry-Projekt: Val will einen perfekten Supersoldaten erschaffen, der die Avengers ersetzen soll. Aus dem Programm geht Bob Reynolds (Lewis Pullman) als der immens mächtige – und zugleich hochlabile – Sentry hervor.

Als ihre Machenschaften aufzufliegen drohen, dreht Val den Spieß um: Sie inszeniert die von ihr eigentlich zur Beseitigung vorgesehene Gruppe öffentlich als neue Heldentruppe und präsentiert sie als New Avengers. Passend dazu wurde der Film „Thunderbolts*” kurz nach dem Kinostart offiziell umbenannt – der Titel hinter dem Asterisk lautet New Avengers.

Im MCU spielt Julia Louis-Dreyfus die Figur, eingeführt in „The Falcon and the Winter Soldier” (2021). In der TV-Verfilmung „Agent Nick Fury – Einsatz in Berlin” (1998) wurde Val von Lisa Rinna gespielt.

Ja. Als CIA-Direktorin und Chefin des O.X.E.-Konzerns agiert sie als Manipulatorin und Strippenzieherin – in „Thunderbolts*” tritt sie als sekundäre Antagonistin und Drahtzieherin hinter dem Sentry-Projekt auf.

Nein. Val war ursprünglich als Gegenspielerin eingeplant, ihre Szenen wurden aber aus dem finalen Film herausgeschnitten. Die Brücke zu den Thunderbolts schlägt stattdessen ein Cameo von Bucky Barnes.

Als CIA-Direktorin und O.X.E.-Vorsitzende steht sie im Zentrum der Handlung: Sie betreibt das Sentry-Projekt, will die Avengers durch einen perfekten Supersoldaten ersetzen und inszeniert die Gruppe am Ende öffentlich als New Avengers.

Bei Google bevorzugen scifiscene.de bei Google bevorzugen Lege uns als bevorzugte Quelle fest – und sieh unsere Sci-Fi-News bei Google-Suchen ganz oben. Jetzt bevorzugen