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Bild zum Film: Captain Marvel

Captain Marvel

Abenteuer
Action
Science Fiction
2019
FSK: 12
Originaltitel:
Captain Marvel
Länder:
USA
Kinostart:
07.03.2019

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Captain Marvel ist der 21. Film des Marvel Cinematic Universe und startete am 7. März 2019 in den deutschen Kinos. Regie führten Anna Boden und Ryan Fleck – ein Indie-Duo, das vorher kleine Charakterdramen gedreht hatte und hier den ersten MCU-Film mit einer Frau in der Titelrolle übernahm. Der Film läuft 123 Minuten, ist ab 12 Jahren freigegeben und spielte weltweit rund 1,13 Milliarden US-Dollar ein. Erzählt wird die Herkunft von Carol Danvers – und zwar in den 1990er Jahren, also lange vor fast allem, was das MCU bis dahin gezeigt hatte.

Handlung

Vers ist eine Kriegerin der Kree, ausgebildet von ihrem Mentor Yon-Rogg und im Dienst der Obersten Intelligenz. Sie kann Photonenenergie aus den Händen abfeuern, hat aber keine Erinnerung an ihr Leben vor sechs Jahren – nur Bruchstücke, die sie nachts als Träume heimsuchen. Der Krieg, den sie führt, richtet sich gegen die Skrulls, ein Volk von Gestaltwandlern, die sich in jedes Lebewesen verwandeln können.

Ein Einsatz geht schief, und Vers stürzt 1995 auf die Erde – mitten durch das Dach eines Blockbuster-Videoladens in Los Angeles. Dort trifft sie auf einen jungen S.H.I.E.L.D.-Agenten namens Nick Fury, der noch beide Augen hat und mit Aliens bis dahin nichts zu tun hatte. Gemeinsam folgen sie den Spuren ihrer eigenen Vergangenheit: einer Testpilotin namens Carol Danvers, einem Flugzeugabsturz 1989 und einer Wissenschaftlerin, die an einem Lichtgeschwindigkeitsantrieb arbeitete.

Je näher Carol ihrer Erinnerung kommt, desto weniger stimmt an der Geschichte, die man ihr erzählt hat. Der Film dreht dabei eine Grundannahme des Genres um: Die Jagd auf einen vermeintlichen Feind erweist sich als etwas anderes, und die Frage ist am Ende nicht, ob Carol stark genug ist, sondern wer ihr eingeredet hat, dass sie es nicht sei.

Besetzung

Brie Larson spielt Carol Danvers alias Vers alias Captain Marvel. Samuel L. Jackson ist ein digital verjüngter Nick Fury, Clark Gregg ein ebenso verjüngter Phil Coulson. Ben Mendelsohn spielt den Skrull-Anführer Talos, Jude Law Carols Kree-Mentor Yon-Rogg und Annette Bening in einer Doppelrolle die Wissenschaftlerin Wendy Lawson sowie die Oberste Intelligenz. Lashana Lynch ist Maria Rambeau, Carols beste Freundin und ebenfalls Pilotin; ihre Tochter Monica wird in „The Marvels” zur Heldin. Dazu kommen Djimon Hounsou als Korath und Lee Pace als Ronan, die beide ihre Rollen aus „Guardians of the Galaxy” wieder aufnehmen – hier allerdings gut zwanzig Jahre früher.

Der heimliche Star ist Goose, die orangefarbene Katze der Wissenschaftlerin Lawson. Sie ist in Wahrheit ein Flerken: ein außerirdisches Wesen mit ausfahrbaren Tentakeln im Maul und einem Hohlraum im Inneren, in dem sich ganze Objekte verstauen lassen. Goose verschluckt im Film den Tesserakt – und ist der Grund, warum Nick Fury sein linkes Auge verliert. Gespielt wurde die Rolle von vier verschiedenen Katzen und in einigen Einstellungen von einer Puppe.

Einordnung in die Reihe

Captain Marvel ist chronologisch der zweitfrüheste Film des MCU. Nur „Captain America: The First Avenger” spielt noch früher; alles andere – von „Iron Man” bis „Avengers: Endgame” – folgt danach. Wer das Marvel Cinematic Universe in der Handlungsreihenfolge schaut, setzt diesen Film also fast an den Anfang. Die vollständige Abfolge steht in unserer Übersicht zu allen Marvel-Filmen in der richtigen Reihenfolge.

Vorwissen braucht der Film kaum. Er beantwortet allerdings drei Fragen, die das MCU jahrelang offen gelassen hatte: warum Nick Fury eine Augenklappe trägt, woher der Name „Marvel's The Avengers” stammt – er geht auf Carols Rufzeichen zurück – und was der Pager sollte, den Fury am Ende von „Avengers: Infinity War” aktiviert. Diese Post-Credit-Szene erschien 2018, ein Jahr vor diesem Film, und ergibt erst rückblickend Sinn.

Umgekehrt zahlt Captain Marvel direkt auf „Avengers: Endgame” ein: Carol Danvers rettet dort Tony Stark und Nebula aus dem All und greift im Endkampf ein. Wo die Figur in den einzelnen Filmen genau auftaucht und in welcher Reihenfolge man sie schaut, steht auf unserer Übersichtsseite zu Captain Marvel.

Wie es weiterging

Die direkte Fortsetzung heißt „The Marvels” und kam im November 2023 ins Kino. Unter der Regie von Nia DaCosta trifft Carol Danvers dort auf Kamala Khan alias Ms. Marvel und auf die erwachsene Monica Rambeau. Kommerziell war das ein Bruch: Wo Captain Marvel 1,13 Milliarden US-Dollar einspielte, kam „The Marvels” auf rund 206 Millionen – der schwächste Kinostart des MCU bis dahin.

Ein dritter eigener Film ist bis heute nicht angekündigt. Offen ist auch, ob Carol Danvers in „Avengers: Doomsday” auftaucht, der am 16. Dezember 2026 in die deutschen Kinos kommt: In der von Marvel veröffentlichten Besetzung steht Brie Larson nicht, das Studio hat aber ausdrücklich angekündigt, weitere Namen später bekanntzugeben. Bis dahin gilt der Auftritt als unbestätigt.

Eine Kree-Kriegerin namens Vers stürzt 1995 auf die Erde und findet mithilfe des jungen S.H.I.E.L.D.-Agenten Nick Fury heraus, wer sie vor ihrem Gedächtnisverlust war: die Testpilotin Carol Danvers. Dabei stellt sich heraus, dass der Krieg, für den sie kämpft, eine andere Geschichte hat als die, die man ihr erzählt hat.

Brie Larson als Carol Danvers, Samuel L. Jackson als Nick Fury, Ben Mendelsohn als Talos, Jude Law als Yon-Rogg, Annette Bening als Wendy Lawson und Oberste Intelligenz, Lashana Lynch als Maria Rambeau sowie Clark Gregg, Djimon Hounsou und Lee Pace.

1995. Damit ist der Film chronologisch der zweitfrüheste des MCU – nur „Captain America: The First Avenger” spielt früher. Die 90er sind im Bild deutlich präsent, vom Blockbuster-Videoladen bis zum Grunge-Soundtrack.

Nein, der Film funktioniert eigenständig. Zwei Szenen wirken allerdings stärker, wenn man „Avengers: Infinity War” gesehen hat – dessen Post-Credit-Szene wird hier nachträglich erklärt. Umgekehrt lohnt es sich, Captain Marvel vor „Avengers: Endgame” zu schauen.

Im Abo bei Disney+, ebenso wie die Fortsetzung „The Marvels”. Bei Netflix ist der Film nicht verfügbar und wird es als Disney-Eigenproduktion auch nicht werden. Kaufen und leihen lässt er sich bei den üblichen Anbietern; im Free-TV lief er zuletzt im Sommer 2026 bei ProSieben.

Ja, „The Marvels” aus dem Jahr 2023. Ein dritter eigener Film ist nicht angekündigt. Ob Carol Danvers in „Avengers: Doomsday” (16. Dezember 2026) vorkommt, ist offen – Brie Larson steht nicht in der veröffentlichten Besetzung.

Captain Marvel – Trailer: CAPTAIN MARVEL – Super Bowl TV-Spot | Marvel HD
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Filminfo

Cast
Scarlett Johansson
Samuel L. Jackson
Mckenna Grace
Don Cheadle
Chris Evans
Mark Ruffalo
Brie Larson
Stan Lee
Jude Law
Lee Pace
Djimon Hounsou
Annette Bening
Regisseur/in
Anna Boden
Ryan Fleck

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