Erste Reaktionen: „Clayface“ begeistert als brutaler Body-Horror im DCU
Nach der Premiere dürfen erste Zuschauer über „Clayface“ sprechen – und loben den DCU-Film als kompromisslosen Body-Horror. Die Kritiken folgen am 21. Oktober, in Deutschland startet der Film am 22. Oktober.
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Gut eine Woche vor dem Kinostart ist das Social-Media-Embargo zu „Clayface” gefallen. DC Studios hatte am Dienstagabend zur Premiere geladen und zusätzlich mehrere Vorführungen veranstaltet; danach durften die Gäste kurze Eindrücke veröffentlichen. Der Tenor ist nach einer Auswertung von The Hollywood Reporter eindeutig: Genrefans dürften mit dem ersten R-Rated-Horrorfilm des neuen DC-Universums sehr zufrieden sein. In Deutschland startet „Clayface” am 22. Oktober 2026, einen Tag vor dem US-Start.
Was die ersten Zuschauer loben
Kein Wort fällt in den Reaktionen so oft wie „brutal”. Mehrere Stimmen beschreiben den Film als kompromisslosen Body-Horror, der nichts zurückhält: drastische Gewalt, Verwandlungen, bei denen man sich im Kinosessel windet, und kaum Humor, der die Härte abfedert. Ein Zuschauer berichtet, sein Saal habe bei einigen Szenen hörbar aufgeschrien. Ein anderer hebt hervor, dass Regisseur James Watkins viel mit praktischen Effekten arbeitet, statt alles dem Computer zu überlassen.
Fast ebenso häufig genannt wird Tom Rhys Harries in der Titelrolle des Matt Hagen. Ihm wird bescheinigt, jungenhaften Charme und leise Bedrohlichkeit zu verbinden; einige Reaktionen sprechen von einer Rolle, die ihn bekannt machen wird. Auch Naomi Ackie wird gelobt. Überrascht zeigen sich mehrere Gäste davon, dass der Film zwischen dem Grauen auch komisch sein soll – und streckenweise an klassische Gothic-Romanzen erinnert.
Ganz einhellig ist das Echo allerdings nicht. Eine Stimme lobt Effekte und Hauptdarsteller, hält die Geschichte und einige eigenwillige Entscheidungen aber für einen seltsamen dritten Beitrag eines DCU, das seine Identität noch suche. Für die Einordnung gilt ohnehin: Erste Social-Media-Reaktionen stammen von geladenen Premierengästen und fallen erfahrungsgemäß freundlicher aus als die eigentlichen Kritiken.
Kritiken ab 21. Oktober, Kinostart am 22. Oktober
Die ausführlichen Rezensionen dürfen laut The Hollywood Reporter erst ab dem 21. Oktober erscheinen – einen Tag vor dem deutschen Kinostart. Bis dahin bleiben die Kurzreaktionen der einzige Hinweis darauf, wie der Film tatsächlich ankommt. In den USA läuft „Clayface” am 23. Oktober an.
Erzählt wird die Ursprungsgeschichte eines der bekanntesten Batman-Schurken. Matt Hagen hat sich vom Straßenkind aus Gotham zum Hollywood-Star hochgearbeitet, bis ihn ein Gangsterboss entstellen lässt. Von seinem Umfeld fallen gelassen, setzt er auf eine experimentelle Behandlung, die ihm sein altes Gesicht zurückgibt – und ihm zugleich den Halt in der Wirklichkeit nimmt. Was folgt, ist ein Rachefeldzug. Das Drehbuch stammt von Mike Flanagan und Hossein Amini, neben Harries und Ackie spielen David Dencik, Max Minghella und Eddie Marsan. Produziert haben unter anderem James Gunn und „The Batman”-Regisseur Matt Reeves.
Warum „Clayface” für das DCU ein Test ist
„Clayface” ist nach „Superman” (2025) und „Supergirl” (2026) erst der dritte Kinofilm des DC Universe von James Gunn und Peter Safran – und der erste, der den hellen Grundton der beiden Vorgänger hinter sich lässt. Gunn hatte das Projekt zuletzt öffentlich gegen die Frage verteidigt, wer überhaupt nach einem Clayface-Film gefragt habe, wie wir berichtet haben. Die ersten Reaktionen sind damit auch eine Antwort auf diese Skepsis.
Zugleich zeigt der Film zum ersten Mal in einem Realfilm das Gotham des neuen Universums. Watkins hat die Stadt als korrupt und verdreckt angelegt, nach dem Vorbild der New Yorker Straßenfotografie. Batman selbst tritt nicht auf. Als nächster DCU-Kinofilm folgt 2027 „Man of Tomorrow”.
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Chefredakteur und Gründer von scifiscene.
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