DC Universe: Wie der Clayface-Horrorfilm alles radikal verändert
Vergiss den strahlenden Superman. Mit dem düsteren Horror-Schocker Clayface krempelt James Gunn das neue DC-Universum komplett um und öffnet die Büchse der Pandora für Batman.
James Gunns neues DC-Universum legte bisher einen geradezu strahlenden Start hin. Der Hit „Superman” etablierte einen fröhlichen, zutiefst menschlichen Ton für das Franchise. Auch die Serien-Front feiert mit der zweiten Staffel von „Peacemaker” und dem Hit „Creature Commandos” große Erfolge. Du hast dich an diese heldenhafte Leichtigkeit gewöhnt? Mach dich auf einen gewaltigen Schock gefasst.
Body-Horror statt Helden-Humor
Am 22. Oktober 2026 bringt Regisseur James Watkins mit „Clayface” einen Film in die Kinos, der die Regeln des DCU völlig neu schreibt. Anstatt bunter Action erwartet dich hier pures Grauen. Die Geschichte rückt den Gestaltwandler Matt Hagen, gespielt von Tom Rhys Harries, in den Fokus. Nach einem entstellenden Unfall durchleidet er ein tragisches Identitätsdrama voller Body-Horror.
Clayface wird als viszeraler und furchteinflößender Horrorfilm mit R-Rating beschrieben, der einen massiven tonalen Wandel für das DCU markiert.
James Gunn macht damit unmissverständlich klar: Sein Universum besitzt abseits von „Supergirl” und Co. extrem dunkle Abgründe, die unweigerlich an Matt Reeves' düsteren „The Batman” erinnern werden.
Die Büchse der Pandora für den neuen Batman
Bisher hielt das DCU seinen Dunklen Ritter geschickt im Verborgenen. Abgesehen von einer flüchtigen Silhouette in „Creature Commandos” glänzt Batman durch Abwesenheit. Doch „Clayface” ändert alles. Als astreiner Batman-Schurke zwingt der Antagonist das Franchise förmlich dazu, Farbe zu bekennen. Erwartet uns ein Cameo des neuen Schauspielers? Droppt der Film Hinweise auf den aktuellen Aufenthaltsort des Beschützers von Gotham? Die bloße Existenz dieses Films öffnet eine Büchse der Pandora und entfacht wilde Fan-Theorien über die Zukunft der Fledermaus.
Zerstört der Schocker die DCU-Kontinuität?
Spannend wird auch die Frage nach dem Kanon. In „Creature Commandos” trat der Lehm-Schurke noch als vulgärer, humoristischer Bösewicht auf. Existieren im DCU plötzlich zwei Versionen der Figur? Ändert ein katastrophales Ereignis seine Persönlichkeit derart radikal? Oder wird das Vorherige zur Elseworlds-Erzählung degradiert? Das wirft faszinierende Fragen auf.
Den größten Twist hob sich Gunn jedoch für die Timeline auf: „Clayface” fungiert chronologisch als der allererste Film des neuen DCU. Diese Tatsache ordnet die Welt von „Superman” völlig neu ein und legt ein brandneues Fundament für das gesamte Universum. Wenn sich der Vorhang hebt, blickst du direkt in das unheimliche Herzstück der neuen DC-Ära.
- Titel
- Clayface
- Start
- 22.10.2026
- Regisseur/in
- James Watkins
- Drehbuch
- Mike FlanaganHossein Amini
- Franchise / Filmreihe(n)