Endgame Extended im Kino: Doctor Doom holt Hulk – das zeigen die neuen Szenen

Endgame Extended im Kino: Doctor Doom holt Hulk – das zeigen die neuen Szenen Disney
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Seit heute läuft „Avengers: Endgame Extended“ in den deutschen Kinos. Die neuen Szenen zeigen Bruce Banner im Bunker, Doctor Doom und eine TVA, die das Multiversum zerfallen sieht.

Seit heute, dem 24. September 2026, läuft „Avengers: Endgame Extended” in den deutschen Kinos – international heißt die Fassung „Avengers: Endgame Encore”. Was sie an neuem Material mitbringt, ist inzwischen bekannt: eine Szene aus der Time Variance Authority, ein Wiedersehen mit Bruce Banner und einen Auftritt von Robert Downey Jr. als Doctor Doom nach dem Abspann.

Marvel Studios bringt „Avengers: Endgame” damit nicht als reine Wiederaufführung zurück. Das neue Material ist in der Handlung von „Avengers: Doomsday” angesiedelt, der am 16. Dezember 2026 in Deutschland startet. Der Abschluss der Infinity Saga wird so zur direkten Brücke in den nächsten Avengers-Film.

Auf einen Blick

Titel: In Deutschland „Avengers: Endgame Extended”, international „Avengers: Endgame Encore” – derselbe Film.

Kinostart: 24. September 2026 in den deutschen Kinos, einen Tag vor dem US-Start am 25. September.

Was neu ist: ein eigens produziertes Intro, eine neue Szene aus der TVA, eine Abspannszene mit Bruce Banner und Doctor Doom sowie ein Endtag, der exklusiv in IMAX und Infinity Vision läuft.

Zweck: Das neue Material spielt in der Doomsday-Handlung und verbindet beide Filme.

Format: Die Fassung und Doomsday sind die ersten Filme, die in Kinos mit Disneys neuer Zertifizierung Infinity Vision laufen.

Nicht verändert: Die eigentliche Geschichte von Endgame bleibt, wie sie ist.

Spoiler: Was die neuen Szenen zeigen

Ab hier geht es um den Inhalt der Zusatzszenen. Nach Beschreibungen aus den ersten Vorführungen, unter anderem bei The Direct, hat die Fassung anders als das Original von 2019 mehrere Szenen im und nach dem Abspann. Eine davon holt Mark Ruffalos Bruce Banner zurück: Nach seinem Ausbruch in „Spider-Man: Brand New Day” hat er sich in einen Militärbunker zwei Meilen unter der Erdoberfläche zurückgezogen und experimentiert mit einem Serum, das die Gammastrahlung unterdrücken soll. Dann flackern die Lichter, und Doctor Doom steht im Raum – mit dem Satz, er sei gekommen, um Banner zu holen.

Eine weitere neue Szene spielt bei der Time Variance Authority aus „Loki”. Mobius und O.B. stellen fest, dass sich im Multiversum Tausende Inkursionen ereignen, also Zusammenstöße ganzer Universen. Auf den Monitoren tauchen dabei bekannte Welten auf, als zerstört oder abgeschaltet markiert: die des „Hulk” von 2003 mit Eric Bana, die des „Fantastic Four”-Films von 2015 und die Captain-Carter-Welt aus „What If...?”. Die Welt der Fox-X-Men steht laut den Anzeigen kurz vor dem Zusammenstoß mit einem anderen Universum.

Im Endtag, der nur in IMAX und in Infinity-Vision-Sälen läuft, ist die TVA im Alltag zu sehen. An der Wand hängt eine Plakette, die Loki als „Employee of All Time” ehrt – ein Verweis auf sein Ende als Hüter der Zeitlinien in der zweiten Staffel seiner Serie.

Was die Szenen für Doomsday bedeuten

Die Szenen beantworten keine der großen Fragen zu „Avengers: Doomsday”, sie legen aber fest, worauf der Film aufbaut: Das Multiversum zerfällt bereits, und Doom holt sich, wen er braucht. Ob Banner freiwillig mitgeht oder gegen seinen Willen, lässt die Szene offen. Eine Rolle für Mark Ruffalo in Doomsday hat Marvel Studios bislang nicht bestätigt – der Auftritt ist der erste Hinweis darauf.

Die TVA-Szene wiederum holt Filmreihen ins Multiversum, die nie zum MCU gehörten: die Hulk-Verfilmung von Universal und die Fantastic-Four-Filme von Fox. Sie tut das allerdings vor allem, um diese Welten verschwinden zu lassen. Für Marvel ist das ein bequemer Weg, alte Kapitel anzuerkennen, ohne sie weiterzuerzählen.

Encore oder Extended? So heißt der Film bei uns

International vermarktet Disney die Wiederaufführung als „Avengers: Endgame Encore” – Encore ist das englische Wort für Zugabe. Für den deutschen Markt hat der Verleih den Zusatz getauscht: In den Dispositionsdaten der Kinos und auf den Programmseiten steht der Film als „Avengers: Endgame Extended”, und unter diesem Namen läuft auch der Vorverkauf.

Inhaltlich ist das derselbe Film: dieselbe Fassung, derselbe Termin, dieselben Zusatzszenen. Extended ist hierzulande die eingeführte Bezeichnung für eine verlängerte Schnittfassung, während Zugabe im Kinokontext niemand benutzt. Wenn Du nach Tickets suchst, nimm deshalb den Extended-Titel – unter Encore findest Du in deutschen Kinosystemen nichts.

Was an der Extended-Fassung neu ist

Disney nennt drei Bestandteile: ein individuell produziertes Intro, zusätzliches neues Filmmaterial und einen besonderen Endtag, der ausschließlich in IMAX-Sälen und in Kinos mit Infinity-Vision-Zertifizierung zu sehen ist. Das neue Material wird nicht bloß vorne oder hinten angehängt, sondern in den Film eingearbeitet.

Regisseur Joe Russo, der Endgame gemeinsam mit seinem Bruder Anthony inszeniert hat und auch bei Doomsday Regie führt, beschrieb die Neuauflage im Frühjahr als kritische Begleitgeschichte und als Vorbereitung auf das, was im Dezember im Kino zu sehen sein wird. Nach seiner Darstellung wird der Film mit Material neu veröffentlicht, das in der Doomsday-Handlung angesiedelt ist. Eine Wiederaufführung sei nur möglich, weil Endgame so erfolgreich war, denn ein solcher Schritt kostet Geld.

Im Hall-H-Panel der San Diego Comic-Con am 25. Juli 2026 zeigte Kevin Feige einen Trailer zu der Fassung und bestätigte, dass sie exklusives neues Doomsday-Material enthält.

Joe Russo nennt Endgame Pflichtprogramm

Vier Wochen vor dem Start wurde Joe Russo deutlicher als bisher. Gegenüber dem US-Ticketportal Fandango sagte der Regisseur, die Wiederaufführung werde die Geschichten beider Filme miteinander verbinden. Es gebe eine natürliche Entwicklung von Endgame hinüber zu „Avengers: Doomsday”, die auch all die anderen Handlungsstränge einschließe, die seither erzählt wurden. Aus zwei Gründen lohne sich der erneute Kinobesuch: Erstens mache er schlicht Spaß – und zweitens sei er aus seiner Sicht Pflichtprogramm, um der Handlung von Doomsday folgen zu können. Das berichtet der Hollywood Reporter.

Sein Bruder und Co-Regisseur Anthony Russo ergänzte, wer Endgame 2019 im Kino gesehen habe, hätte nicht ahnen können, worauf der Film am Ende hinausläuft. Formal bleibt es die Aussage der beiden Regisseure, nicht des Studios – Marvel Studios hat die Extended-Fassung nie zur Bedingung dafür erklärt, „Avengers: Doomsday” im Dezember zu verstehen. Wer die Zusatzszenen überspringt, wird den Film also sehen können – nur eben ohne die Brücke, die die Russos als Teil der Erzählung beschreiben.

Trailer, Poster und Vorverkauf

Einen Monat vor dem Start hat Marvel am 25. August 2026 den ersten Trailer veröffentlicht, gut anderthalb Minuten lang. Der Clip setzt fast vollständig auf die Schlussschlacht von 2019 – die Portalszene, Steve Rogers mit Mjolnir, Tony Starks Opfer – und bewirbt darüber hinaus vor allem die Vorzüge von Infinity Vision mit den Schlagworten maximaler Maßstab, überlegene Schärfe und immersiver Ton. Neues Doomsday-Material zeigt er nicht.

Avengers Endgame: Encore – Official Trailer von Marvel

Zur Wiederaufführung gehören auch ein eigenes Logo und ein eigenes Poster: ein violettes Avengers-Logo, darunter schräg gesetzt der Zusatz Endgame Encore, bei dem das Avengers-A den Buchstaben A ersetzt. Trailer und Poster tragen also die internationale Schreibweise, das deutsche Kinoprogramm den Extended-Titel.

Wie stark der Clip einschlug, lässt sich beziffern: 77 Millionen Aufrufe in den ersten 24 Stunden meldete Deadline exklusiv – mehr als das Vierfache dessen, was ein Trailer zu einer Kino-Wiederaufführung bislang erreicht hat. Zum Vergleich nennt das Branchenblatt drei jüngere Fälle: Der Trailer zur „Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel”-Rückkehr zum 40. Jubiläum im Mai 2026 kam auf 19 Millionen Aufrufe, der zur Wiederaufführung von „Avatar – Aufbruch nach Pandora” auf 14 Millionen, der zu „Titanic” auf 13 Millionen.

Den Ansturm führte Deadline weniger auf Nostalgie zurück als auf die Aussicht auf Doomsday-Material: Ein großer Teil der Reaktionen in den sozialen Netzwerken drehte sich um die Frage, was die neue Fassung von „Avengers: Doomsday” zeigt – obwohl der Trailer selbst keine einzige Szene daraus enthält. Der eigentliche Doomsday-Vorgeschmack steckt tatsächlich nicht im Trailer, sondern in der Kinofassung selbst.

Wie lang die Fassung ist

Zur Laufzeit stehen drei Angaben nebeneinander. Ein Scooper-Account brachte im Juli rund sieben Minuten zusätzliches Material in Umlauf, in den Programmdaten der deutschen Kinos ist „Avengers: Endgame Extended” mit 3 Stunden und 8 Minuten eingetragen. Die Kinofassung von 2019 lief 3 Stunden und 1 Minute.

Der Hollywood Reporter nennt dagegen 185 Minuten und damit rund vier Minuten zusätzliches Material. Offiziell bestätigt hat Disney keine dieser Zahlen.

Infinity Vision: Was hinter dem Format steckt

Infinity Vision ist kein neues Kinoformat im technischen Sinn und auch keine neue Kinokette, sondern eine Zertifizierung, die Disney an bestehende Säle vergibt. Sie gehört in die Kategorie Premium Large Format, also die Klasse oberhalb des normalen Saals.

Die Anforderungen sind konkret: eine Bildwand von mindestens 45 Fuß Breite, also rund 13,7 Meter, ein immersives oder 7.1-Tonsystem, etwa Dolby Atmos, und eine Helligkeit von 14 Footlamberts in 2D beziehungsweise 6 Footlamberts in 3D. Die Endgame-Wiederaufführung und Doomsday sind die beiden ersten Filme, die in zertifizierten Sälen laufen. Nach Angaben von Entertainment Weekly lagen bereits mehr als 7.500 Bewerbungen von Kinos vor.

Einordnung

Endgame ist nach Einspielergebnis der bislang zweiterfolgreichste Film, entsprechend gering ist das Risiko einer Wiederaufführung. Im Marvel-Kalender 2026 sitzt die Fassung genau zwischen den beiden Kinofilmen des Jahres: „Spider-Man: Brand New Day” startete am 29. Juli in den deutschen Kinos, „Avengers: Doomsday” folgt am 16. Dezember. Die Neuauflage ist damit weniger Nostalgie-Aktion als Marketingbaustein und Erzählbrücke in einem.

In Deutschland läuft die Wiederaufführung als „Avengers: Endgame Extended“ – so steht sie in den Programmdaten der Kinos und im Vorverkauf. „Avengers: Endgame Encore“ ist der internationale Titel, den auch Trailer und Poster tragen. Gemeint ist dieselbe Fassung mit demselben Start am 24. September 2026.

„Avengers: Endgame Extended“ startet am 24. September 2026 in den deutschen Kinos, einen Tag vor dem US-Start am 25. September. Zu sehen ist die Fassung nur in IMAX-Sälen und in Kinos mit Disneys Infinity-Vision-Zertifizierung.

Ein eigens produziertes Intro, eine neue Szene aus der Time Variance Authority, eine Abspannszene mit Bruce Banner und Doctor Doom sowie ein Endtag, der nur in IMAX und in Kinos mit Infinity-Vision-Zertifizierung läuft. Das neue Material spielt in der Handlung von Avengers: Doomsday.

Ja. Anders als das Original von 2019 hat die Fassung Szenen im und nach dem Abspann. In einer davon taucht Doctor Doom bei Bruce Banner auf, der sich in einem unterirdischen Militärbunker versteckt hält. Ein weiterer Endtag in der TVA läuft nur in IMAX und in Infinity-Vision-Sälen.

Nein. Die eigentliche Geschichte von Endgame bleibt unverändert. Ergänzt werden Szenen, die auf Doomsday hinführen, nicht bislang unveröffentlichtes Material aus der Produktion von 2019.

Eine Zertifizierung von Disney für Kinos der Klasse Premium Large Format. Vorausgesetzt werden eine Bildwand von mindestens rund 13,7 Metern Breite, immersiver oder 7.1-Ton und festgelegte Helligkeitswerte. Die Endgame-Wiederaufführung und Doomsday sind die ersten Filme, die in solchen Sälen laufen.

Regisseur Joe Russo sagt ja: Der erneute Kinobesuch sei aus seiner Sicht Pflichtprogramm, um der Handlung von „Avengers: Doomsday“ folgen zu können, weil das neue Material die Geschichten beider Filme verbindet. Eine offizielle Vorgabe von Marvel Studios ist das nicht – das Studio hat die Extended-Fassung nie zur Voraussetzung erklärt.

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