Paramount macht aus dem Horror-Bestseller "The Final Girl Support Group" einen Kinofilm
Grady Hendrix' Slasher-Bestseller wird verfilmt: Paramount Pictures entwickelt "The Final Girl Support Group" als Kinofilm, Christopher Landon schreibt und inszeniert. Charlize Theron ist raus, die Muschietti-Geschwister bleiben.
„The Final Girl Support Group” wird zum Kinofilm: Paramount Pictures entwickelt eine Leinwand-Adaption des Horror-Bestsellers von Grady Hendrix. Christopher Landon schreibt das Drehbuch und übernimmt auch die Regie. Das berichtet Deadline exklusiv.
Für Landon ist das eine Rückkehr in bekanntes Terrain – der Regisseur hat mit „Freaky”, der „Happy Death Day”-Reihe und „Heart Eyes” einige der erfolgreichsten Genre-Mischungen der letzten Jahre inszeniert. Und es ist ein Wiedersehen mit Hendrix: Landon produzierte bereits dessen Verfilmung „My Best Friend’s Exorcism” für Amazon Studios.
Vom HBO-Max-Serienprojekt zum Paramount-Kinofilm
Der Stoff hat bereits eine Vorgeschichte. Ursprünglich war „The Final Girl Support Group” als Serie bei HBO Max aufgesetzt – mit Andy und Barbara Muschietti als Produzenten und Charlize Theron, die das Projekt über ihre Firma Denver and Delilah Films mitentwickelte.
Diese Konstellation hat sich verschoben. Theron ist laut Deadline nicht mehr beteiligt, die Muschietti-Geschwister bleiben dagegen an Bord und produzieren nun über ihr Label Double Dream. Andy Muschietti ist Genre-Fans vor allem als Regisseur der beiden „Es”-Filme und von „The Flash” bekannt; im DCU soll er den Batman-Film „The Brave and the Bold” inszenieren. Ebenfalls weiter mit an Bord: Adam Goldworms Aperture Entertainment, das Hendrix vertritt. Der Autor selbst fungiert als Executive Producer.
Worum es in „The Final Girl Support Group” geht
Hendrix’ Roman, 2021 bei Berkley (Random House) erschienen, dreht das Slasher-Kino um: Im Zentrum steht eine Selbsthilfegruppe in Los Angeles, in der sich sechs „Final Girls” treffen – Frauen, die als einzige Überlebende von Mordserien zurückgeblieben sind. Ihre Fälle haben in dieser Welt jene Horror-Franchises inspiriert, die die Kinos der 80er und 90er geflutet haben, was den Überlebenden eine zweifelhafte Prominenz eingebracht hat.
Das Buch war ein Bestseller der New York Times und wurde 2021 mit dem Goodreads Choice Award als bester Horror-Roman des Jahres ausgezeichnet. Für eine Verfilmung ist der Stoff auch deshalb reizvoll, weil er sich als Kommentar auf das eigene Genre lesen lässt: Wer die klassischen Final-Girl-Regeln von „Halloween” bis „Scream” kennt, bekommt hier deren Langzeitfolgen erzählt – Trauma statt Triumph.
Christopher Landon: Horror-Spezialist mit Paramount-Historie
Landon kennt das Studio gut. Für Paramount schrieb und produzierte er „Paranormal Activity 2”, „3” und „4”, schrieb und inszenierte das Spin-off „Paranormal Activity: The Marked Ones” und drehte die Zombie-Komödie „Scouts vs. Zombies – Handbuch zur Zombie-Apokalypse”. Zuletzt kam von ihm der Blumhouse-Thriller „Drop” mit Meghann Fahy und Brandon Sklenar ins Kino.
Dazu kommen die Body-Swap-Horrorkomödie „Freaky” mit Vince Vaughn und Kathryn Newton, die „Happy Death Day”-Filme und die Netflix-Geisterkomödie „We Have a Ghost” mit David Harbour und Anthony Mackie. Landon war zwischenzeitlich sogar als Regisseur von „Scream 7” gesetzt, verließ das Projekt dann aber wieder. „The Final Girl Support Group” wirkt jetzt wie die konsequentere Variante desselben Themas: kein weiterer Slasher, sondern der Blick auf das, was nach dem Abspann übrig bleibt.
Hendrix-Boom: Was sonst noch in Entwicklung ist
Paramount arbeitet parallel an einer weiteren Hendrix-Adaption: Die Novelle „Bad Asstronauts” wird von Todd Garner und Goldworm produziert, Hendrix ist ausführender Produzent. Insgesamt haben sich die Bücher des Autors weltweit rund drei Millionen Mal verkauft – auch „Horrorstör” schaffte es auf die Bestsellerliste der New York Times.
Auch außerhalb von Paramount läuft viel: „The Blanks” entsteht bei Netflix mit 21 Laps, „Ankle Snatcher” bei Sony mit Regisseur Ben Leonberg, „Horrorstör” bei Searchlight mit Jonathan Levine und „How To Sell a Haunted House” bei Legendary mit Ghost House. Ein Kinostart für „The Final Girl Support Group” steht bislang nicht fest – weder international noch für Deutschland. Das Projekt befindet sich in der Entwicklung.
Bei Google bevorzugen scifiscene.de bei Google bevorzugen Lege uns als bevorzugte Quelle fest – und sieh unsere Sci-Fi-News bei Google-Suchen ganz oben. Jetzt bevorzugen- Start
- Regisseur/in
- Christopher Landon