Star Trek: Year One - Konkretes Update zum Kirk-Spin-off
Die Brücke ruft! Showrunner Henry Alonso Myers liefert ein spannendes Update zum geplanten Kirk-Spin-off Star Trek: Year One und verrät, warum die Kulissen noch stehen.
Es ist eine bittere Pille für uns Fans: „Star Trek: Strange New Worlds” hat vergangene Weihnachten die Dreharbeiten zur fünften und damit finalen Staffel abgeschlossen. Doch während sich die Crew in der langwierigen Postproduktion befindet, keimt neue Hoffnung auf. Mach Dich bereit für Star Trek: Year One!
Auf den 53. Saturn Awards ließ Co-Showrunner und Executive Producer Henry Alonso Myers im Gespräch mit TrekMovie endlich die Katze aus dem Sack. Gemeinsam mit Akiva Goldsman hat er Paramount+ einen offiziellen Pitch für das Spin-off rund um Paul Wesleys James T. Kirk vorgelegt.
Ja, wir haben ihnen viel präsentiert. Wir haben viel getan, um es ihnen schmackhaft zu machen. Es liegt jetzt in ihren Händen. Sie schauen es sich an und versuchen, eine Entscheidung zu treffen. Ich meine, es gibt dort drüben viel Liebe für unsere Show und offensichtlich viel Liebe für Star Trek. Wir denken, es wäre eine großartige Serie und der nächste Schritt in der Geschichte, die wir erzählen.
Die Enterprise-Kulissen stehen noch
Ein gewaltiges Indiz dafür, dass die Reise weitergeht, steht in Mississauga, Kanada. Myers bestätigte, dass die aufwendigen Kulissen von „Star Trek: Strange New Worlds” nach dem Drehschluss der fünften Staffel ganz bewusst nicht abgebaut wurden. Eine strategische Entscheidung des Studios, die Paul Wesley die nahtlose Übernahme der Brücke von Anson Mounts Captain Pike ermöglichen könnte.
Nun, unsere Sets wurden noch nicht zerstört. Das ist es, was ich sagen kann... Das macht dies zur großen Entscheidung für sie, denn es geht darum: Behält man die Sets derzeit? Wir warten darauf, herauszufinden, was sie tun wollen.
Bewährungsprobe bestanden: Kirks neue Crew
Dass Wesley das Zeug zum Enterprise-Captain hat, bewies er eindrucksvoll in der dritten Staffel. Die von Valerie Weiss inszenierte Episode The Sehlat Who Ate Its Tail fungierte laut den Machern als direkter Machbarkeitsnachweis. Hier übernahm Kirk das Kommando der USS Farragut - und war bereits von seiner zukünftigen Kerncrew umgeben: Spock (Ethan Peck), Scotty (Martin Quinn), Uhura (Celia Rose Gooding) und Schwester Chapel (Jess Bush). Diese Dynamik begeisterte die Zweifler und untermauerte die Bromance zwischen Kirk und Spock.
Inhaltlich soll Star Trek: Year One Kirks erstes Jahr als Captain beleuchten, zeitlich angesiedelt vor dem zweiten Pilotfilm der vor 60 Jahren gestarteten Originalserie. Dabei stellen die Showrunner klar, dass sie keine alten Episoden neu auflegen, sondern völlig neue Abenteuer erzählen wollen.
Zusätzliches Öl ins Feuer gießt das Casting für das große Serienfinale von „Star Trek: Strange New Worlds”. Paramount+ verpflichtete niemand Geringeren als Thomas Jane als Dr. Leonard 'Bones' McCoy sowie Kai Murakami als Hikaru Sulu. Einen profilierten Hollywood-Star wie Jane für nur eine einzige Episode an Bord zu holen, schreit förmlich nach der Vorbereitung für ein Spin-off.
Ob das grüne Licht aus der Chefetage kommt, hängt nun auch vom Verhandlungsgeschick von Akiva Goldsman ab, der bei Paramount gerne hart in die Verhandlungen geht. Bis dahin tröstet uns Myers mit der Tatsache, dass uns noch 16 brandneue Episoden von „Star Trek: Strange New Worlds” erwarten, während die neue Starfleet-Academy-Serie gerade abgedreht wurde. Die Zukunft der Sternenflotte bleibt galaktisch spannend!