David Krumholtz pausiert: Supergirl-Darsteller zieht sich vorerst aus Hollywood zurück

David Krumholtz pausiert: Supergirl-Darsteller zieht sich vorerst aus Hollywood zurück Warner Bros.
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Der Zor-El-Darsteller aus dem DCU-Film Supergirl legt seine Schauspielkarriere auf unbestimmte Zeit still. Auf Threads schrieb er, der Beruf habe seinen Glanz verloren. Einen Tag später stellte er klar: kein Rückzug, sondern eine Pause.

Der Schauspieler David Krumholtz legt seine Karriere auf unbestimmte Zeit still. Bekannt ist er einem Genre-Publikum zuletzt als Zor-El, Kara Zor-Els Vater im DCU-FilmSupergirl”. In einer Reihe inzwischen gelöschter Beiträge bei Threads schrieb er, er habe seine Schauspielkarriere „auf Eis gelegt” – der Beruf habe für ihn seinen Glanz verloren. Deadline hat die Posts am 18. August 2026 im Wortlaut dokumentiert.

Einen Tag später meldete sich Krumholtz auf Instagram noch einmal zu Wort und stellte klar, dass er weder von Ruhestand noch vom Aufhören gesprochen habe. Es sei eine Pause, kein Schlussstrich. Ebenfalls laut Deadline sagte er, er brauche Zeit, um zu verstehen, was da gerade passiere – und um es heilen zu lassen.

Was Krumholtz geschrieben hat

Der Auslöser war offenbar kein einzelner Vorfall, sondern eine Summe. Die Angst sei konkret gewesen, schrieb er: pleitezugehen und es nicht auszuhalten, draußen zu sein. Jahrelang habe er den Schritt deshalb vor sich hergeschoben. Nach der Entscheidung habe ihn eine große Welle der Erleichterung erfasst. Was er stattdessen tun werde und wovon er leben wolle, wisse er noch nicht.

In der Klarstellung wurde er persönlicher. Er stehe an einem Punkt, an dem das Gewicht der eigenen Träume und Ambitionen überraschend erdrückend geworden sei – das sei sein Problem, nicht das der Branche. Seine psychische Gesundheit sei entscheidend für seine Familie. Er wolle sich vorerst stärker Aufgaben widmen, mit denen er anderen nützt. Bereits abgedrehte Arbeiten kommen weiterhin heraus.

Bemerkenswert ist, wer sich öffentlich meldete: Garret Dillahunt, derzeit als Rancher William Macon in „Lanterns” zu sehen, antwortete Krumholtz direkt, das sei traurig für ihn, aber er freue sich für ihn und verstehe es vollkommen. Wie stark die Serie gerade läuft, zeigen die Startzahlen zu Lanterns.

Zor-El, Oppenheimer und ein langer Lauf im Genre

Krumholtz spielt seit den frühen Neunzigern. 1993 war er Joel Glicker in Addams Family Values, ein Jahr später der Oberelf Bernard in „Santa Clause – Eine schöne Bescherung”, eine Rolle, die er zweimal wieder aufnahm. Dazu kommen 10 Dinge, die ich an Dir hasse, Superbad und Serenity (2005), der Kinoableger von „Firefly - Der Aufbruch der Serenity”. 2023 stand er in Christopher Nolans „Oppenheimer” als Physiker Isidor Isaac Rabi vor der Kamera.

Für das DC-Universum kam er im Juni 2026 dazu. In „Supergirl” spielt er Zor-El, den kryptonischen Vater der Heldin, an der Seite von Emily Beecham als Alura In-Ze. Die Figur taucht dort vor allem in Rückblenden auf, in denen die Eltern Karas Flucht vorbereiten. Der Film selbst blieb an den Kassen deutlich hinter den Erwartungen zurück und gilt bislang als der schwierigste Start des jungen DCU.

Was das für das DC-Universum bedeutet

Auf die laufende Produktion wirkt sich der Schritt nach bisherigem Stand nicht aus. „Man of Tomorrow” dreht seit dem Sommer unter der Regie von James Gunn, mit David Corenswet, Rachel Brosnahan, Nicholas Hoult und Lars Eidinger als Brainiac. In den USA soll der Film am 9. Juli 2027 anlaufen, ein deutscher Termin steht noch aus. Eine Rückkehr von Zor-El ist dort weder angekündigt noch besetzt.

In Fankreisen kursiert trotzdem eine naheliegende Überlegung: In den Comics der New-52-Ära macht Brainiac aus Zor-El den Cyborg Superman. Da Brainiac im nächsten Superman-Film der Hauptgegner ist, wäre der Weg dorthin offen. Das ist bislang aber genau das – eine Ableitung aus der Vorlage, keine Aussage von DC Studios. Wo die Filme des Universums stehen, sortiert unsere Übersicht zur DCU-Reihenfolge.

Eine Pause, kein Abschied

Krumholtz hat seine Formulierung selbst zweimal nachgeschärft, und das ist der eigentliche Kern der Sache: Er hört nicht auf. Er tritt zurück, ohne einen Endpunkt zu nennen – offen genug, um jederzeit zurückzukommen, und deutlich genug, dass ihm das Angebotene derzeit nicht reicht.

Für das DCU heißt das vorerst wenig. Für eine Figur wie Zor-El, die von der Vorlage her noch eine große Wendung vor sich haben könnte, heißt es, dass diese Wendung nicht selbstverständlich ist. Sollte James Gunn sie erzählen wollen, bräuchte es entweder Krumholtz’ Rückkehr oder eine Umbesetzung – beides ist offen.

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