DC-Chef James Gunn schlägt nach Fan-Kritik am neuen Batman-Film mit klaren Worten zurück

Der neue Batman-Film bekommt eine Autorin die für einen 200-Millionen-Dollar-Flop verantwortlich ist

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30.01.2026 17:09 Uhr

Christina Hodson schrieb das Drehbuch zu „The Flash“ und soll nun ausgerechnet die wichtigste Figur im DCU neu definieren was viele Fans extrem skeptisch macht

Die Verpflichtung von Christina Hodson als Drehbuchautorin für „The Brave and the Bold” löste bei Fans erhebliche Kritik aus. DC-Studios-Chef James Gunn verteidigte die Entscheidung nun öffentlich und ordnete die Bedenken ein.

Wie das Branchenmagazin „The Hollywood Reporter” berichtete, wird Hodson das Drehbuch für den kommenden Film des DC Universe (DCU) verfassen. Der Film soll eine neue Version von Batman sowie dessen Sohn Damian Wayne als Robin in das Universum einführen. Quellen zufolge arbeitet Hodson bereits seit Herbst 2025 an dem Projekt.

Die Ankündigung führte in sozialen Medien zu unmittelbaren Reaktionen, die sich auf Hodsons frühere Arbeiten für DC bezogen. Der von ihr geschriebene Film „The Flash” (2023) gilt mit einem Verlust von über 200 Millionen US-Dollar für Warner Bros. als einer der größten kommerziellen Misserfolge im Superhelden-Genre. Auch „Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn” spielte bei einem Budget von 82 Millionen US-Dollar weltweit 205,5 Millionen ein und verfehlte damit die Gewinnschwelle, die auf 250-300 Millionen US-Dollar geschätzt wird.

James Gunn, Co-CEO der DC Studios, reagierte auf die Kritik in einem Beitrag auf der Plattform Threads, wo er regelmäßig mit Fans interagiert. Er stellte sich hinter die Autorin und betonte die Komplexität des Filmemachens: „Ich sage nur, jeder, der Christina Hodsons Drehbuchfähigkeiten verleumdet, hat mit ziemlicher Sicherheit noch nie ein echtes Drehbuch von Christina Hodson gelesen – sie ist eine der Autorinnen, die schon früh in der Planungsphase des DCU dabei war. Ich glaube nicht, dass man meine Schreibe anhand von Filmen beurteilen kann, bei denen andere Regie geführt haben, da manchmal massive Freiheiten genommen werden.”

Die Bedeutung von „The Brave and the Bold” für die Zukunft der DC Studios ist erheblich. Der Film wird den offiziellen Batman des DCU etablieren, der vollständig von Robert Pattinsons Interpretation in den Batman-Filmen von Matt Reeves getrennt ist. Die Handlung basiert auf der Comic-Reihe von Grant Morrison und folgt Bruce Wayne, der entdeckt, dass er einen Sohn hat: Damian Wayne, der im Geheimen von der Liga der Assassinen aufgezogen wurde.

Während der DCU-Präsentation beschrieb Gunn den Film als „die Einführung des DCU-Batman, Bruce Wayne, und auch die Vorstellung unseres Lieblings-Robin, Damian Wayne.” Er fügte hinzu, Damian sei ein „kleiner Mistkerl, ein Attentäter und Mörder”, und erklärte, dass „Batman in den ersten 8-10 Jahren von Damians Leben nicht wusste, dass er existiert.”

Der Film beleuchtet den Beginn der Bat-Familie im DCU und legt den Fokus auf die außergewöhnliche Vater-Sohn-Beziehung zwischen dem Dunklen Ritter und einem zum Killer ausgebildeten Kind. Batman gilt neben Superman als die wichtigste Figur im DC-Pantheon. Der Erfolg seiner Neuinterpretation im DCU könnte daher die Richtung des gesamten Franchise bestimmen, was die hohen Erwartungen der Fans an das verantwortliche Kreativteam erklärt.

Auch die Wahl von Andy Muschietti, dem Regisseur von „The Flash”, als Regisseur für „The Brave and the Bold” stieß auf Bedenken. Muschietti konnte Kritiker jedoch kürzlich mit seiner Arbeit an der HBO-Serie „It: Welcome to Derry” überzeugen, die sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum erfolgreich war. Dies zeigt, dass frühere Projekte nicht zwangsläufig die zukünftige Leistungsfähigkeit eines Kreativen definieren.

Eine ähnliche Argumentation lässt sich für Hodson anführen. Ihr Drehbuch für „Bumblebee” bewies ihre Fähigkeit, emotional resonante Charakterbeziehungen innerhalb großer Action-Franchises zu schaffen. Der Erfolg des Films beruhte zu einem großen Teil auf der Bindung zwischen einer jungen Protagonistin und ihrem Beschützer – eine Dynamik, die auch im Zentrum von „The Brave and the Bold” steht. Hodsons Erfahrung und ihre frühe Einbindung in die grundlegende Planung des DCU deuten darauf hin, dass sie die Vision von Gunn und Co-CEO Peter Safran versteht.

Start
Regisseur/in
Andy Muschietti
Drehbuch
Christina Hodson
Franchise / Filmreihe(n)