Die US-Kinocharts vom 01.03.2026: Scream 7 trotzt den Verrissen mit Rekordstart
Die Kritiker wetzten die Messer, doch Ghostface sticht zurück: Scream 7 ignoriert die schlechten Reviews komplett und legt dank Neve Campbells Rückkehr den besten Start der Franchise-Geschichte hin.
Ghostface lacht zuletzt: Ein historisches Einspielergebnis
Manchmal irren sich die Experten gewaltig, und wir lieben es, wenn das passiert! Während die Kritiker im Vorfeld die Messer wetzten und „Scream 7” mit vernichtenden 33 Prozent auf Rotten Tomatoes abstraften, habt ihr an den Kinokassen eine ganz andere Sprache gesprochen. Paramount und Spyglass dürfen die Sektkorken knallen lassen: Der siebte Teil der Slasher-Saga legte mit 64,1 Millionen US-Dollar am Eröffnungswochenende den besten Start in der fast 30-jährigen Geschichte des Franchises hin.
Weltweit summiert sich das Gemetzel sogar auf satte 97,2 Millionen Dollar. Damit übertrifft der Film den bisherigen Rekordhalter „Scream VI” (44,4 Mio. zum Start) spielend. Es ist der bisher stärkste Start eines Horrorfilms in einem Februar überhaupt. Das zeigt uns einmal mehr: Horror ist 'review-proof'. Wenn das Konzept stimmt und die Ikonen zurückkehren, sind schlechte Presseberichte absolut irrelevant.
Neve Campbell und Kevin Williamson: Die Rettung der Marke?
Seien wir ehrlich: Der Schlüssel zu diesem Triumph liegt in der Rückkehr der Königin. Nachdem Neve Campbell im sechsten Teil aufgrund von Gehaltsstreitigkeiten fehlte, ist sie nun als Sidney Prescott zurück – und ihr habt es ihr gedankt. Dass Franchise-Schöpfer Kevin Williamson höchstpersönlich auf dem Regiestuhl Platz nahm, dürfte für viele von euch das Sahnehäubchen gewesen sein.
Interessant ist auch der Cast, der wie ein wildes 'Best of' wirkt: Neben Courteney Cox als Gale Weathers listet der Bericht auch Rückkehrer auf, die eigentlich längst das Zeitliche gesegnet haben, darunter David Arquette (Dewey) und Matthew Lillard (Stu Macher). Wie genau diese Figuren in die Story passen – ob als Flashback, Halluzination oder wilder Twist – scheint die Neugier massiv angeheizt zu haben. Auch die Einführung von Isabel May als Sidneys Tochter Tatum (eine wunderbare Hommage an den ersten Teil) kommt beim jungen Publikum bestens an.
Der Rest vom Fest: Ziegen und Literatur
Während Ghostface die Schlagzeilen dominiert, darf sich auch Sony freuen. Der Animationsfilm „GOAT” hält sich wacker auf Platz 2 mit geschätzten 12 Millionen Dollar und spielt damit weiterhin stark im Familiensegment mit. Auf dem dritten Platz folgt die Literaturverfilmung „Wuthering Heights”, die sich global stramm auf die 200-Millionen-Marke zubewegt.
Doch das Wochenende gehört eindeutig dem Horror. „Scream 7” beweist eindrucksvoll, dass das slasher-Genre noch lange nicht tot ist – solange man den Fans gibt, was sie wirklich wollen: ihre Helden, ihre Schurken und eine ordentliche Portion Nostalgie, ganz egal, was das Feuilleton dazu sagt.
| Pos | Film | Einnahmen | Gesamt |
|---|---|---|---|
| 1 | Scream 7 | 64,10 Mio. $ | 64,10 Mio. $ |
| 2 | GOAT | 12,00 Mio. $ | 73,99 Mio. $ |
| 3 | Wuthering Heights | 6,95 Mio. $ | 72,35 Mio. $ |
| 4 | EPiC: Elvis Presley in Concert | 3,51 Mio. $ | 7,83 Mio. $ |
| 5 | Crime 101 | 3,42 Mio. $ | 30,07 Mio. $ |
| 6 | I Can Only Imagine 2 | 3,14 Mio. $ | 13,26 Mio. $ |
| 7 | Send Help | 2,28 Mio. $ | 59,40 Mio. $ |
| 8 | How to Make a Killing | 1,56 Mio. $ | 6,29 Mio. $ |
| 9 | Zoomania 2 | 1,44 Mio. $ | 425,84 Mio. $ |
| 10 | Avatar: Fire and Ash | 1,24 Mio. $ | 401,25 Mio. $ |