Disney wollte den Marvel-Chef feuern doch jetzt ist seine Macht größer als je zuvor

Disney-Umbau: Kevin Feige bleibt Chef der Marvel Studios Marvel

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04.02.2026 07:15 Uhr

Nach Gerüchten um seinen Rauswurf ist die Zukunft des MCU-Architekten gesichert. Sein Fokus liegt nun auf einem Plan, der die X-Men für immer verändern wird.

Die Zukunft von Kevin Feige an der Spitze der Marvel Studios ist nach einem umfassenden Umbau in der Führungsebene von Disney gesichert. Einem Medienbericht zufolge bleibt der Architekt des Marvel Cinematic Universe (MCU) im Amt, um die kommenden Phasen des Franchise zu steuern.

Hintergrund der Spekulationen waren weitreichende personelle Veränderungen bei der Walt Disney Company. Nachdem Bob Iger seinen Rücktritt als CEO angekündigt hatte, wurde Josh D'Amaro, zuvor Chairman der Disney Experiences, zum Nachfolger ernannt. Gleichzeitig, so berichtete der „The Hollywood Reporter”, wurde Dana Walden zur Präsidentin und Chief Creative Officer befördert, eine neu geschaffene Position zur übergreifenden Steuerung der Film- und Fernsehsparte des Konzerns.

Inmitten dieser Umstrukturierungen an der Unternehmensspitze kam die Frage auf, ob die Position von Marvel-Studios-Präsident Kevin Feige weiterhin sicher sei. Das Branchenportal „Deadline” lieferte nun die Bestätigung, dass ein Wechsel nicht unmittelbar bevorstehe. Laut des Berichts konzentriere sich Feige darauf, „den nächsten Avengers-Film im Dezember abzuliefern” und „das X-Men-Franchise” in der sogenannten „Mutant Saga” (Phase 7) neu zu starten.

Diese Entwicklung stellt eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft des MCU dar. Kevin Feige gilt seit den Anfängen als kreativer Anker und zentrale Figur der Marvel Studios. Sein Weggang an einem kritischen Punkt vor dem Höhepunkt der „Multiverse Saga” hätte ein kreatives Vakuum hinterlassen können, insbesondere bei Projekten von der Größenordnung eines „Avengers: Doomsday” oder des nachfolgenden „Secret Wars”.

Die Koordination und Umsetzung von Filmen dieses Ausmaßes, die als Kulmination seiner langfristigen Vision für Marvel gelten, erfordern eine präzise Steuerung. Unter Feiges Führung entwickelte sich das MCU zu einem kulturellen und kommerziellen Phänomen mit hoher globaler Reichweite. Seine Erfolgsbilanz gilt als entscheidender Faktor für die nun bestätigte Kontinuität.

Auch wenn das Franchise in den letzten Jahren Höhen und Tiefen erlebte, adressierte Feige wiederholt öffentlich Herausforderungen. Dazu gehörte etwa die Ankündigung, die Frequenz der Veröffentlichungen zu reduzieren, um die Qualität und die erzählerische Vernetzung der einzelnen Produktionen wieder stärker in den Fokus zu rücken.

Die Bestätigung seines Verbleibs ist auch für die geplante „Mutant Saga” von großer Bedeutung. Feige hat in der Vergangenheit wiederholt seine Absicht bekundet, den X-Men eine sorgfältige und passende Integration in das bestehende filmische Universum zu ermöglichen. Dies gilt als eines seiner zentralen langfristigen Ziele für das Franchise.

Damit könnte sich Feiges siebzehnjähriges Vorhaben für das MCU erfüllen. Bereits 2027, im Rahmen von „Avengers: Secret Wars”, könnten die X-Men, die Fantastic Four, Spider-Man und die Avengers erstmals gemeinsam auf der Leinwand zu sehen sein. Diese Konstellation soll auch in der Zeit nach „Secret Wars” in Phase 7 eine zentrale Rolle spielen.

Science Fiction
Start
Regisseur/in
Jake Schreier
Drehbuch
Michael Lesslie
Franchise / Filmreihe(n)