James Gunn verspricht „puren Horror“: Clayface wird DCUs erster R-Rated Body-Horror-Albtraum
Vergiss Superhelden-Klischees! James Gunn macht ernst und bringt mit „Clayface“ puren Body-Horror ins Kino. Mike Flanagan liefert das Skript für den R-Rated-Albtraum.
Das DC Universe (DCU) unter der Leitung von James Gunn und Peter Safran schlägt mit Chapter 1: Gods and Monsters ein völlig neues Kapitel auf – und das wird blutiger, als viele von uns erwartet haben. Während das MCU oft auf Nummer sicher geht, wagt DC den Sprung ins kalte Wasser des R-Ratings.
„Purer, verdammter Horror”
Vergiss die familienfreundliche Action. Der kommende „Clayface”-Film wird kein klassisches Bösewicht-Spin-off, sondern ein waschechter Horrorfilm. In einem Gespräch mit CinemaBlend nahm James Gunn kein Blatt vor den Mund und bestätigte, was Genre-Fans hören wollen: Dieser Film ist nichts für schwache Nerven.
„Dann haben wir 'Clayface': purer, verdammter Horror”, erklärte Gunn begeistert. „Ihre Version des Films ist so echt, so wahrhaftig, psychologisch und Body-Horror... und einfach ekelhaft. Es ist definitiv R-Rated.”
Mike Flanagan: Der Meister des Grusels übernimmt
Dass Clayface diesen düsteren Weg einschlägt, ist kein Zufall. Das Drehbuch stammt von keinem Geringeren als Mike Flanagan, dem Genie hinter modernen Klassikern wie Spuk in Hill House und Doctor Sleep. Gunn lobte das Skript in den höchsten Tönen und betonte, dass er und Safran den Film auch produziert hätten, wenn er gar nichts mit DC zu tun gehabt hätte:
„Es war einfach ein exzellentes Body-Horror-Skript. Dass es im DCU spielt, ist nur ein Bonus”, so Gunn.
Matt Hagan und das neue Gotham
Der Film konzentriert sich auf die Origin-Story des aufstrebenden Schauspielers Matt Hagan und seine tragische, groteske Verwandlung in das Lehm-Monster. Es ist das erste Mal, dass wir Clayface in einem Live-Action-Film auf der großen Leinwand sehen werden – ein längst überfälliger Schritt für einen der faszinierendsten Gegner des Dunklen Ritters.
Gleichzeitig bekommen wir hier einen ersten echten Blick auf das Gotham City des DCU, das sich deutlich von Matt Reeves' Version in The Batman unterscheiden wird. Damit werden auch endlich die letzten Fan-Theorien begraben, die Robert Pattinsons Batman im Gunn-Universum verorten wollten. Das hier ist eine neue Welt, und sie ist düsterer und fantastischer zugleich.
Kinostart passend zu Halloween
Ursprünglich für den September geplant, wurde der Starttermin leicht verschoben, um perfekt in die gruseligste Zeit des Jahres zu passen. Clayface wird am 22. Oktober 2026 in den Kinos starten.
Mit diesem Projekt beweist DC Mut zum Risiko. Statt Superhelden-Müdigkeit erwartet uns hier ein psychologischer Albtraum, der zeigt, dass Comic-Verfilmungen mehr sein können als nur CGI-Schlachten.
- Titel
- Clayface
- Start
- 22.10.2026
- Regisseur/in
- James Watkins
- Drehbuch
- Mike FlanaganHossein Amini
- Franchise / Filmreihe(n)