Godzilla / Minus Zero

King Ghidorah offiziell enthüllt: Toho zeigt den Gegner im dritten Trailer zu „Godzilla Minus Zero“

Toho hat King Ghidorah im dritten Trailer zu „Godzilla Minus Zero“ gezeigt. Takashi Yamazaki erklärt bei Empire, warum der dreiköpfige Drache für ihn der „Joker“ der Godzilla-Reihe ist – und was ihn persönlich mit ihm verbindet.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·Aktualisiert ·14 Min. Lesezeit
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King Ghidorah offiziell enthüllt: Toho zeigt den Gegner im dritten Trailer zu „Godzilla Minus Zero“
TOHO

Jetzt ist es offiziell: Toho hat mit dem dritten Trailer zu „Godzilla Minus Zero” den Gegner gezeigt, den das Marketing bis zum Kinostart nur als „neue Bedrohung“ umschrieben hatte. Es ist King Ghidorah, der dreiköpfige Drache, der 1964 erstmals auf der Leinwand erschien. Der Film läuft seit dem 5. November in den deutschen Kinos, in Japan seit dem 3. November und seit dem 6. November auch in Nordamerika.

Für Regisseur Takashi Yamazaki war die Wahl von Anfang an klar. „Alles deutete auf King Ghidorah hin“, sagte er im Interview mit Empire – und zog einen Vergleich aus einem ganz anderen Franchise: Wer nach einem erfolgreichen ersten Batman-Film den Gegner für die Fortsetzung suche, lande beim Joker. Ghidorah sei für Godzilla genau diese naheliegende Wahl.

Ob es danach einen dritten Teil gibt, ist offen. „Ich würde sagen, es steht im Moment etwa fifty-fifty“, sagte Yamazaki im Interview mit The Hollywood Reporter. In den USA trägt der Film zudem ein R-Rating, das erste in der Geschichte von Godzilla.

Der dritte Trailer: Ghidorah zum ersten Mal zu sehen

Den Trailer hat Toho zum US-Start auf dem offiziellen Godzilla-Kanal veröffentlicht. Die Enthüllung ist kurz, aber eindeutig: Nach rund 50 Sekunden erscheinen die drei Köpfe von King Ghidorah in orange-goldenem Licht, der Drache schleudert seine Gravitationsstrahlen über eine verwüstete Stadt. Kurz darauf zeigt eine zweite Einstellung die drei Gesichter deutlicher, ehe der Trailer wieder zu Godzilla wechselt, dessen Körper von glühend orangefarbenen Rissen durchzogen ist.

Bis dahin hatten Toho und der US-Verleiher GKIDS den Gegner konsequent verschwiegen. Die Trailer arbeiteten mit Hinweisen – goldene Blitze, ein trillernder Schrei, Effekte, die nach Anti-Gravitation aussahen –, und Yamazaki hatte das Premierenpublikum gebeten, die Überraschung nicht in sozialen Netzwerken zu verraten. Seit der Weltpremiere beim New York Film Festival war der Name durch die ersten Kritiken zwar bekannt, offiziell gezeigt hat ihn Toho erst jetzt.

Warum Ghidorah: „Ich liebe ihn aus persönlichen Gründen“

Neben der dramaturgischen Logik spielte für Yamazaki auch die eigene Biografie eine Rolle. „Ich liebe Ghidorah wirklich sehr, aus persönlichen Gründen“, erzählte er Empire. Er sei 1964 geboren, im selben Jahr, in dem Ghidorah in „Frankensteins Monster im Kampf gegen Ghidorah“ zum ersten Mal auftrat. In diesem Film überfliegt der Drache außerdem Matsumoto in der Präfektur Nagano – Yamazakis Heimatstadt.

Schon in der frühen Entwicklung habe er Toho vorgeschlagen, Ghidorah als gegnerisches Monster einzusetzen. Er sei erleichtert gewesen, dass das Studio offen dafür war, danach habe der Film grünes Licht bekommen. Eine eigene Version der Figur zu entwerfen, sei für ihn die größte denkbare Ehre gewesen: „Es gab über die Jahre großartige Interpretationen und Designs von King Ghidorah, und dieser Reihe unsere eigene hinzuzufügen – als Kaiju-Fan gibt es keine größere Ehre.“

Eines war Yamazaki dabei wichtig: Godzilla wird durch den neuen Gegner nicht zum Helden. In der Welt von „Godzilla Minus One” und „Godzilla Minus Zero” nehme das Monster keinerlei Rücksicht auf die Menschen, sagte er Empire. Godzilla werde vielmehr von den Menschen in den Kampf gezogen. „Wenn überhaupt, zeigt das den Ehrgeiz und die Arroganz der Menschen.“ Und falls es wieder zu den Oscars geht, hat er schon einen Plan: „Ich werde zwei Figuren tragen müssen – Godzilla in der einen Hand und Ghidorah in der anderen.“

Ein dritter Teil? „Etwa fifty-fifty“

The Hollywood Reporter fragte Yamazaki, ob er seine Reihe eines Tages mit einem „Godzilla Plus One“ abschließen wolle. Er lachte und antwortete ausweichend: „Ich bin mit dem jetzigen Ende sehr zufrieden.“ Es überlasse dem Publikum, wie es den Film deute und was es aus dem Kino mitnehme. Ganz abschließen will er das Kapitel aber nicht: „Wenn Godzilla Minus Zero mein letzter Godzilla-Film wäre, würde mich das ein bisschen traurig machen.“ Irgendwann in seiner Karriere würde er gern zurückkehren und sehen, wie sich diese Welt erweitern lässt.

Vorher stehen andere Filme an. Als Nächstes dreht Yamazaki „Grandgear”, sein englischsprachiges Debüt und einen Realfilm über Riesenroboter, den J.J. Abrams produziert; Nico Parker und Sam Nivola spielen die Hauptrollen. Mehr dazu liest du in unserem Artikel zu Yamazakis Mech-Film „Grandgear“. Danach seien „ein paar weitere“ Projekte geplant, sagt der Regisseur, ohne Titel zu nennen.

Warum er nach dem Oscar nicht sofort nach Hollywood gegangen ist, erklärt Yamazaki ebenfalls. Viele Produzenten und große Namen hätten sich bei ihm gemeldet, „es gab mehrere Projekte, bei denen ich am liebsten sofort zugesagt hätte“. Er habe aber zuerst „Godzilla Minus Zero” machen müssen, weil es eine Geschichte und ein Thema gab, das er erzählen wollte. Bewusst habe er den Film nicht für das US-Publikum geschrieben, das „Godzilla Minus One” so gefeiert hatte, sondern eine Geschichte erzählt, die sich für Japan gerade wichtig anfühle.

Eine kleine Überraschung verrät er auch: „Kong: Skull Island“-Regisseur Jordan Vogt-Roberts hat einen Auftritt in „Godzilla Minus Zero”. Er habe ihn bei einem Abendessen in Japan darum gebeten, erzählt Yamazaki. Bedingung war, dass er dafür seinen Bart abrasiert – Vogt-Roberts willigte ein.

Premiere in Hollywood, Bühne in Tokio: Was die Stars erzählen

Ryunosuke Kamiki, der erneut Koichi Shikishima spielt, und Minami Hamabe als seine Frau Noriko waren erst zwei Tage zuvor aus Los Angeles zurückgekehrt, als sie am Sonntag beim 39. Tokyo International Film Festival auf der Bühne standen. „Die Energie war einfach außergewöhnlich“, sagte Kamiki laut Variety über die Premiere. Er habe noch einmal gemerkt, wie sehr Godzilla auf der ganzen Welt geliebt werde. Am roten Teppich hätten Fans in Sprechchören den Vornamen des Regisseurs gerufen – nicht ein höfliches „Takashi“, sondern ein gebrülltes „TAKASHI! HEY, TAKASHI!“.

In Tokio hatte zudem die junge Sae Nagatani ihren ersten Bühnenauftritt. Sie spielt wieder die Adoptivtochter Akiko, die im ersten Teil kaum mehr als weinen und einzelne Wörter sagen durfte. Diesmal habe das Drehbuch ihr vollständige Dialoge gegeben, erzählte Kamiki; am Set habe sie alle Zeilen fehlerfrei beherrscht. Zur Handlung bestätigten beide, was Toho bereits angekündigt hat: Der Film setzt rund zwei Jahre nach „Godzilla Minus One” ein, die Familie hat sich gerade im Alltag eingerichtet, als die nächste Bedrohung auftaucht. Als erste japanische Produktion trägt der Film das Prädikat Filmed for Imax – in Imax-Sälen läuft er deshalb in weiten Teilen im erweiterten Bildformat.

Yamazaki: Camerons Fortsetzungen als Vorbild

Als Lieblingsfortsetzungen nennt Yamazaki „Aliens - Die Rückkehr” und „Terminator 2 - Tag der Abrechnung”. Cameron schaue sich das Original an, finde einen weiteren interessanten Ansatzpunkt und grabe dann viel tiefer. „Oft nehmen seine Fortsetzungen einen etwas anderen Blickwinkel ein, bleiben aber in vielem verwurzelt, was der erste Film aufgebaut hat.“ Ihn habe interessiert, warum Camerons zweite Filme die Originale in vielerlei Hinsicht übertreffen.

Für „Godzilla Minus Zero” heißt dieser andere Blickwinkel: Statt des früheren Kamikaze-Piloten Koichi Shikishima und seiner Kriegsschuld steht diesmal die Familie im Mittelpunkt, die er mit Noriko und dem Waisenkind Akiko gebildet hat. „Der Wechsel von Shikishima als Einzelnem hin zur Familie war eine andere Richtung für Minus Zero“, sagt Yamazaki. Dazu kommt mehr Größe bei der Kaiju-Action.

Auch den Titel erklärt Yamazaki aus dieser Idee. Wie schon im ersten Teil erzählt er parallel vom Wiederaufbau Japans nach dem Krieg: „In Minus Zero verbessert sich die Lage des Landes ebenso wie die der Familie Shikishima. Sie nähern sich also gewissermaßen der Null – und dann taucht eine neue Bedrohung auf, die genau das wieder zu nehmen droht.“

Der Trailer von der New York Comic Con

Zum Abschluss der New York Comic Con hatte Toho einen Trailer zu „Godzilla Minus Zero” veröffentlicht. Gezeigt wurde er zuerst beim Panel des Films im Javits Center, danach stellten Toho und der US-Verleiher GKIDS ihn für Fans weltweit online. Er setzte auf die Menschen hinter der Katastrophe – den neuen Gegner zeigte er noch nicht.

Der Trailer beginnt mit einer düsteren Feststellung von Dr. Ogata, gespielt von Jun Kunimura: „Ich kann es mit Sicherheit sagen. Diese Patientin … hätte nicht überleben dürfen.“ Danach treibt der Film die Menschen in die Enge, ihnen bleibt nur noch die Flucht. Toho selbst fragt in seiner Beschreibung, ob das Gebet erhört wird, das die kleine Akiko mitten im Chaos spricht – und ob es jenseits des blassblauen Hitzestrahls, den Godzilla entfesselt, überhaupt noch eine Zukunft für die Menschheit gibt.

Vorgestellt wurde der Trailer beim Panel zum Film auf der NYCC, an dem laut Toho Produzent Kazuaki Kishida und Mitglieder des Effekt- und Tonteams teilnahmen. Kurz darauf nannte Imax eine Zahl, die zum Bildformatwechsel im ersten Trailer passt: 75 Minuten des Films laufen im erweiterten Imax-Bildformat. Am 14. Oktober folgte die britische Premiere beim BFI London Film Festival. Alle weiteren Ankündigungen der Messe findest du in unserem Überblick NYCC 2026: Alle Ankündigungen.

Was die ersten Reaktionen sagen

Die ersten Stimmen nach der Pressevorführung beim New York Film Festival überschlugen sich. Kritiker und Journalisten feierten die Fortsetzung von Takashi Yamazaki als „wahrhaft epische Kinoleistung“ und „überwältigende Errungenschaft des Kaiju-Kinos“, wie Variety zusammenträgt. Mehrere schrieben, der Film habe sie zum Weinen gebracht.

Der Tenor ist bemerkenswert einheitlich: Yamazaki habe die Größe noch einmal gesteigert, ohne das Menschliche zu verlieren, das „Godzilla Minus One“ getragen hat. Mehrere Stimmen heben hervor, dass der Film trotz des Spektakels vor allem ein Familiendrama um die Shikishimas sei, das Themen wie Trauma und endlose Kreisläufe von Krieg und Hass verhandle. Ein Kritiker nennt den Film in einem Atemzug mit „Terminator 2“ und „The Dark Knight“ als eine der größten Fortsetzungen überhaupt.

Auch die erste große Kritik bestätigt das Bild. The Hollywood Reporter nennt die Fortsetzung ein „knisterndes Kaiju-Epos“, das seinem Vorgänger in nichts nachstehe, und lobt vor allem, dass Yamazaki das menschliche Drama so ernst nimmt wie die Monsterkämpfe. Die Verbindung von Effekten und Aufnahmen gehöre zum Nahtlosesten der letzten Jahre. Hinter der Kamera stehen wie beim ersten Teil Kameramann Kozo Shibasaki und Komponist Naoki Sato.

Worum es geht

Die Handlung setzt laut offizieller Beschreibung 1949 ein, zwei Jahre nach den Ereignissen von „Godzilla Minus One“, und erzählt die Geschichte der Familie Shikishima weiter, die sich einer neuen Katastrophe stellen muss. Godzilla ist diesmal noch größer, und die Geschichte greift laut Variety über Japan hinaus: Das Monster zieht bis nach New York. Wieder dabei sind Ryunosuke Kamiki und Minami Hamabe.

Wer die „neue Bedrohung“ ist, hat Toho mit dem dritten Trailer selbst gezeigt: King Ghidorah. Wie der Drache in den Film kommt und was ihn diesmal auszeichnet, steht am Ende dieses Artikels hinter einer Spoilerwarnung.

Der erste lange Trailer

Toho und der US-Verleiher GKIDS hatten zuvor den ersten vollen Trailer zu „Godzilla Minus Zero“ veröffentlicht. Nach zwei sehr kurzen Teasern zeigte er, worauf der Film hinausläuft: Er beginnt mit der Bestätigung, dass Godzilla am Ende von „Godzilla Minus One“ eben nicht vollständig vernichtet wurde, und wirft danach einen ersten Blick auf eine neue, groß angelegte Operation zur Ausrottung des Monsters. Erzählt wird ab 1949, zwei Jahre nach dem ersten Teil – Koichi Shikishima und Noriko kümmern sich inzwischen um die Waise Akiko, als die nächste Katastrophe über das Land hereinbricht.

Technisch fährt Yamazaki schwereres Geschütz auf als beim Vorgänger. „Godzilla Minus Zero“ wurde vollständig in Japan gedreht und ist die erste japanische Produktion überhaupt, die das Prädikat Filmed for Imax trägt: aufgenommen mit von Imax zertifizierten Digitalkameras, Bild und Ton eigens für Imax-Säle abgemischt. Der Trailer spielt das aus und wechselt mitten in der Zerstörung das Bildformat, damit Godzilla den höheren Rahmen komplett ausfüllt.

Godzilla Minus Zero – Offizieller Trailer

Diese Namen sind neu im Cast

Zusammen mit dem Trailer hat Toho mehrere Neuzugänge bestätigt. Masami Nagasawa übernimmt die Rolle der Wetterprognostikerin Makoto Aoyama, die dem Katastrophenschutz zugeteilt wird. Jun Kunimura, hierzulande vor allem aus „Kill Bill: Volume 1“ bekannt, spielt Dr. Ogata. Und Ko Maehara ist als Akira Hagiwara zu sehen, dem Assistenten von Professor Murakami – den Biologen wiederum verkörpert Min Tanaka.

Dazu kommt eine Rückkehr aus dem ersten Teil: Motosuke Iida ist erneut als Akio Itagaki dabei, der Abteilungsleiter von Toyo Balloon, der schon in „Godzilla Minus One“ an der Bekämpfung des Monsters beteiligt war. Komplettiert wird die Riege der Neuzugänge von Kenji Misuhashi, Eita Okuno und Kai Inowaki. Die Hauptdarsteller des Vorgängers – Ryunosuke Kamiki, Minami Hamabe, Hidetaka Yoshioka, Yuki Yamada, Kuranosuke Sasaki und Sakura Ando – waren bereits zuvor bestätigt.

Yamazaki verteidigt das erste R-Rating der Reihe

Vergeben wurde das R-Rating für „gewalttätige Inhalte und blutige Bilder“ – das erste in der 72-jährigen Geschichte der Reihe. Yamazaki verteidigte es bei der Premiere gegenüber Variety: Natürlich wolle ein Studio, dass möglichst viele Menschen einen Film sehen können, und natürlich sei die Frage gestellt worden, ob nicht auch ein PG-13 möglich gewesen wäre. „Aber es gab Szenen, die für mich als Regisseur so wesentlich für den Film waren, dass es keine Option war, sie zu zensieren oder zu schneiden.“

In den USA dürfen Jugendliche unter 17 Jahren einen R-Film nur in Begleitung eines Erwachsenen sehen – lange galt das als Bremse für große Produktionen. Yamazaki sieht es inzwischen umgekehrt: Ein R-Rating wecke heute die Erwartung, dass nichts entschärft wurde und die Stimme von Regie und Ensemble unverfälscht auf der Leinwand ankommt.

Weltpremiere in New York – und der deutsche Kinostart

Seine erste öffentliche Vorführung hatte „Godzilla Minus Zero“ beim New York Film Festival, als Spotlight-Gala-Beitrag am 26. September 2026 in der Alice Tully Hall. Für einen japanischen Monsterfilm ist ein Gala-Slot beim NYFF alles andere als selbstverständlich. Yamazaki hatte vorab erklärt:

Es ist mir eine große Ehre, unseren Film an einem Ort von solcher Geschichte und Bedeutung zum ersten Mal einem weltweiten Publikum zu zeigen.

In Japan läuft der Film seit dem 3. November 2026, zwei Tage vorher war er Gast beim Tokyo International Film Festival. In Deutschland läuft er seit dem 5. November 2026 über Plaion Pictures, in Nordamerika seit dem 6. November.

„Godzilla Minus One“ spielte mit einem vergleichsweise winzigen Budget rund 116 Millionen Dollar weltweit ein und ist der erfolgreichste japanische Godzilla-Film. 2024 gewann Yamazaki mit seinem Effekt-Team den Oscar für die besten visuellen Effekte. Schon im Januar 2024 hatte er angekündigt, bei einem weiteren Film höchstwahrscheinlich ein feindliches Monster einzubauen – er hat Wort gehalten. Bei der Premiere bat er das Publikum ausdrücklich, die Überraschungen des Films nicht in sozialen Netzwerken zu verraten.

Spoiler: So kommt King Ghidorah in den Film

Achtung, Spoiler: Ab hier verraten wir, wie King Ghidorah in „Godzilla Minus Zero“ auftaucht und wie der Film ihn neu erfindet. Wer ohne dieses Wissen ins Kino gehen will, hört an dieser Stelle auf zu lesen.

Yamazaki erzählt Ghidorahs Herkunft neu. Laut Empire landet er als formwandelnder Organismus aus dem All an einem japanischen Berghang, zunächst als gestaltlose Masse. Nachdem er eine Fledermaus, einen Raben und einen Hirsch verschlungen hat, schlüpft er aus seinem Kokon mit Flügeln, Hörnern und Klauen. Erst als die Menschen eingreifen, laden sie ihn versehentlich mit Blitzen auf – und machen ihn zu King Ghidorah, mit drei Köpfen und um ein Vielfaches größer. The Hollywood Reporter beschreibt in seiner Kritik, dass Ghidorah gleich in der ersten großen Actionsequenz auftaucht, orkanartige Winde erzeugt und eine ganze Stadt in Trümmer legt.

Laut der Kritik schleudert Ghidorah elektromagnetische Energie als Gravitationsstrahlen, die Gebäude und Züge in die Luft heben und wieder zu Boden krachen lassen. Die ausufernde Mythologie der alten Filme – Außerirdische, Meteoriten, Zeitreisende – lässt Yamazaki dabei bewusst weg.

Zuletzt war Ghidorah in „Godzilla II: King of the Monsters“ im amerikanischen Monsterverse zu sehen. In „Godzilla Minus Zero“ läuft alles auf ein Duell der beiden Titanen hinaus – wie es ausgeht, verraten wir nicht.

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