Star Trek: Die Enterprise-A war anfangs ein echtes Sorgenkind
Jede neue USS Enterprise glänzt mit modernster Technik – bis auf eine. Erfahre, warum James T. Kirks legendäre Enterprise-A anfangs ein absoluter Albtraum für die Sternenflotte war.
Wenn du an die berühmtesten Raumschiffe der Science-Fiction-Geschichte denkst, taucht sofort ein Bild vor deinem inneren Auge auf: eine majestätische Untertassensektion, gepaart mit zwei markanten Warp-Gondeln. Die USS Enterprise prägt das Franchise wie kein anderes Element. Ob Captain James T. Kirk oder Captain Jean-Luc Picard – sie kommandierten die Flaggschiffe ihrer Zeit. Selbst in der alternativen Kelvin-Zeitlinie aus „Star Trek Beyond” glänzt Kirks neue Enterprise-A direkt ab dem Stapellauf. Doch in der Prime-Zeitlinie gibt es eine berüchtigte Ausnahme.
Vom Stolz der Flotte zum absoluten Schrotthaufen
Stell dir vor, du rettest die Erde und bekommst als Belohnung ein neues Schiff. Genau das passiert am Ende von „Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart”. Kirk und seine Crew kehren heim und übernehmen die neue USS Enterprise-A. Doch die Euphorie verfliegt rasend schnell. Wie „Star Trek V - Am Rande des Universums” schonungslos offenbart, übergibt die Sternenflotte dem legendären Captain einen echten Schrotthaufen. Das Schiff trägt zwar den stolzen Namen seines Vorgängers – den Kirk in „Star Trek III - Auf der Suche nach Mr. Spock” opferte, um ihn vor den Klingonen zu bewahren – aber an Bord funktioniert fast nichts.
Obwohl der Warp-Antrieb läuft, fallen unzählige kritische Systeme aus. Chefingenieur Scotty schuftet drei harte Wochen lang ununterbrochen, um die Enterprise-A nach ihrer ersten Testfahrt zu reparieren. Trotzdem bleibt der Kreuzer ein Sorgenkind, als Kirk seine hastige Mission nach Nimbus III startet, die ihn bis ins Zentrum der Galaxie nach Sha Ka Ree führt.
Ein langes Leben für das Sorgenkind
Trotz ihres katastrophalen Starts entwickelt sich die Enterprise-A zu einer wahren Legende. Nachdem die Kinderkrankheiten endlich behoben sind, leistet sie in „Star Trek VI - Das unentdeckte Land” makellose Dienste. Von ihrem Stapellauf im Jahr 2286 bis zu ihrer Stilllegung im Jahr 2293 dient sie zwar nur sieben Jahre, reiht sich aber dennoch unter die langlebigsten intakten Versionen der Enterprise ein.
Das Franchise unterstreicht diesen Legendenstatus in „Star Trek: Picard”. In der dritten Staffel erfährst du, dass die historische Enterprise-A zu Beginn des 25. Jahrhunderts stolz im Flottenmuseum auf Athan Prime ruht. Sie überlebt damit viele ihrer Nachfolgerinnen: Die originalen Schiffe der Constitution-, Ambassador- und Galaxy-Klasse enden zerstört. Lediglich Captain Jonathan Archers refittete NX-01 aus dem 22. Jahrhundert übertrifft ihr Alter als intaktes Museumsstück.
Die Enterprise-G übernimmt das Steuer
Während das Schicksal der Enterprise-B und -E ein Geheimnis bleibt und die Enterprise-F außer Dienst geht, bricht am Ende der dritten Staffel von „Star Trek: Picard” eine neue Ära an. Captain Seven of Nine übernimmt das Kommando über die brandneue USS Enterprise-G. Im Gegensatz zu Kirks holprigem Start mit der A-Variante erweist sich dieses Schiff – die umbenannte USS Titan-A der Constitution-III-Klasse – sofort als absolut zuverlässig. Die Sternenflotte schickt dieses Mal definitiv kein Sorgenkind in die unendlichen Weiten.
- Start
- 16.11.1989
- Regisseur/in
- William Shatner
- Franchise / Filmreihe(n)