Wonder Man: Das ist Doorman – Der neueste Multiversums-Held im MCU

Wonder Man: Das ist Doorman – Der neueste Multiversums-Held im MCU Marvel

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06.03.2026 07:26 Uhr

Die Multiverse-Saga wächst weiter! In der Serie 'Wonder Man' betritt ein ungewöhnlicher Held die Bühne: Doorman. Wir verraten dir, was DeMarr Davis so besonders macht und wie er das MCU erweitert.

Das Marvel Cinematic Universe (MCU) erweitert sein ohnehin schon beeindruckendes Roster an Realitäts-springenden Helden. Spätestens seit „Spider-Man: Far From Home” und dem Start von „WandaVision” hat sich Marvel Studios voll und ganz der "Multiverse Saga" verschrieben. Projekte wie Loki oder „Doctor Strange in the Multiverse of Madness” haben uns gezeigt, wie zerbrechlich die Realitäten sind. Doch zum Start des Jahres 2026 bringt die Serie „Wonder Man” eine faszinierende neue Facette ins Spiel.

Wer ist Doorman?

Dürfen wir vorstellen: DeMarr Davis, besser bekannt als Doorman (gespielt von Byron Bowers). Er ist offiziell der neueste Zugang in der Riege der multiversalen MCU-Helden. In der vierten Episode der Serie tauchen wir tief in seine Vergangenheit ein und erfahren endlich, warum Simon Williams (Yahya Abdul-Mateen II) seine eigenen Kräfte verstecken muss, um in Hollywood Fuß zu fassen.

Doch was unterscheidet Doorman von einem durchschnittlichen Statisten mit Superkräften? Es ist seine direkte Verbindung zur Darkforce Dimension – einer schattigen, extradimensionalen Ebene, für die sein Körper als lebendes Tor fungiert.

Ein Portal im Bauch

In einer stilvollen Schwarz-Weiß-Rückblende sehen wir, wie Davis nach dem Kontakt mit Roxxon-Chemikalien zufällig seine Fähigkeiten entdeckt. Er kann Darkforce-Energie manipulieren und Portale durch feste Oberflächen öffnen – und zwar buchstäblich durch seinen Unterleib. Der Haken an der Sache? Er benötigt physischen Kontakt und absolute Konzentration. Wenn sein Fokus nachlässt, destabilisiert sich das Tor, und Personen oder Objekte laufen Gefahr, im Transit verloren zu gehen. (Wir machen uns immer noch Sorgen, ob die Welt Josh Gad jemals wiedersehen wird.)

Im Grunde ist Doorman ein Realitätsverkrümmer für kurze Distanzen. Auch wenn seine Fähigkeiten oft für theatralische Zwecke genutzt werden, ist er wie geschaffen für die aktuelle Phase des MCU.

Vom Comic auf den Screen

Für Comic-Leser ist das Konzept nicht neu. In den Seiten der West Coast Avengers und später bei den skurrilen Great Lakes Avengers wurde Doorman buchstäblich als Portal zur Darkforce Dimension beschrieben. Das MCU strafft diese Mythologie etwas, aber der Kern bleibt erhalten: DeMarr Davis geht nicht einfach durch Türen – er ist die Tür.

Nicht allein im Multiversum

Doorman reiht sich in eine illustre Liste von Charakteren ein, die die Grenzen der Realität sprengen. Hier ist ein kurzer Check, mit wem er sich das Spielfeld teilt:

  • Doctor Strange: Vom Meister der mystischen Künste zum multiversalen Anker. Sein "Dreamwalking" mittels Darkhold hat ihm ein drittes Auge beschert – ein Plot-Point, der in Avengers: Doomsday sicher noch wichtig wird.
  • Scarlet Witch: Wanda Maximoff zeigte uns als multiversale Jägerin in Multiverse of Madness, wie gefährlich diese Macht sein kann, als sie die Illuminati einer anderen Realität vernichtete.
  • America Chavez: Ihre Kräfte sind einzigartig, da sie biologisch und nicht magisch sind. Sie schlägt sternförmige Portale direkt durch die Realitäten.
  • Loki: Der Gott der Geschichten. Er sitzt nun im Zentrum von allem und hält die Zeitlinien von Yggdrasil buchstäblich in seinen Händen.
  • Clea & The Watcher: Während Clea (Charlize Theron) aus der Dunklen Dimension kam, um Strange vor einer Inkursion zu warnen, wacht Uatu über alle Zeitlinien – greift aber nur ein, wenn das gesamte Multiversum bedroht ist.

Mit Doorman hat das MCU nun einen weiteren, wenn auch bodenständigeren Akteur auf dem Brett, dessen Verbindung zu anderen Dimensionen noch für einige Überraschungen sorgen könnte.