- Franchise
Nach Monaten, in denen die U.S.S. Discovery die Föderation wieder mit fernen Welten verbindet, wirbt Captain Michael Burnham auf Alshain IV um neue Beziehungen und bietet Dilithium als Geschenk an. Ein Missverständnis über Bookers Katze Grudge lässt die Begegnung eskalieren, doch am Ende überlässt Burnham den misstrauischen Alshain das Dilithium „ohne Gegenleistung“. Anschließend eröffnet sie die erste Aufnahmefeier der Sternenflottenakademie seit 125 Jahren und stellt die neue Föderationspräsidentin Laira Rillak vor.
Die Feier wird von einem Notruf unterbrochen: Commander Nalas meldet von der Reparaturstation Deep Space Repair Beta Six einen Kontrollverlust und schwere Gravitationsstörungen. Admiral Vance schickt die Discovery zu Hilfe; Rillak besteht darauf, mitzukommen. Die Crew findet die Station wild durch den Raum taumeln. Lieutenant Tilly und Fähnrich Adira Tal beamen hinüber und reparieren gemeinsam mit Nalas die Triebwerke, sodass sich das Trudeln verlangsamt.
Dann trifft eine Wolke aus gefrorenem Methan Station und Schiff. Beschädigte Transporter und blockierte Fluchtwege schneiden die Crew auf der Station ab. Burnham steuert eigenhändig eine Arbeitsdrohne in das Eisfeld, um die Trümmer zu räumen; als ihr Gefährt zerstört wird, rettet sie ihr programmierbarer EVA-Anzug. Während Rillak den verzweifelten Nalas beruhigt, gelingt es Burnham, den Weg freizuräumen.
Bei der letzten Evakuierung schlägt Eis in den Shuttlehangar der Discovery, kurz bevor das Schiff wegspringt. Nalas und zwei seiner Leute sterben, neun andere überleben. Rillak eröffnet Burnham danach, dass sie sie als mögliche Kommandantin der Voyager beobachtet habe – und für noch nicht bereit halte. Mit Verweis auf den Kobayashi-Maru-Test wirft sie Burnham einen pathologischen Drang vor, jeden retten zu wollen.
Schließlich kehrt Book mit seinem schwer beschädigten Schiff zurück. Er hat eine Gravitationsverzerrung wie jene beobachtet, die die Station traf – doch als die Crew nachforscht, ist sein Heimatplanet Kwejian von seinen Koordinaten verschwunden und vollständig zerstört.
Auf Kovichs Wunsch übernehmen Tilly und Adira eine Teambuilding-Mission mit Sternenflotten-Kadetten. Doch ihr Shuttle wird von einem Gammastrahlenausbruch getroffen und stürzt auf dem lebensfeindlichen Mond Kokytos ab; der Pilot Callum überlebt den Absturz nicht.
Zwischen den zerstrittenen Kadetten – einem Orioner, einem Tellariten und einer jungen Erdenmenschin – wachsen die Spannungen, zumal einige durch ihre Vergangenheit mit der Emerald Chain belastet sind. Als eine Kreatur, die Energiesignaturen wittert, das Wrack angreift, schaltet die Gruppe ihre Technik ab, um von einem Bergrücken aus die USS Armstrong zu rufen. Unterwegs befreien die Kadetten gemeinsam die im Eis gefangene Adira und finden über ihre Geschichten zueinander.
Parallel vertritt Burnham die Föderation bei den Verhandlungen auf Ni'Var, das nach vier Monaten wieder beitreten will. Doch Präsidentin T'Rina fordert überraschend eine bedingungslose Austrittsklausel, worauf die Gespräche ins Stocken geraten. Saru und T'Rina auf der einen, Burnham und Föderationspräsidentin Rillak auf der anderen Seite ringen um einen Ausweg.
Während Book bei Dr. Culber mit seiner Trauer um das zerstörte Kwejian ringt und ein Heilritual versucht, erarbeitet Burnham einen Kompromiss: ein unabhängiges Prüfgremium für alle Mitgliedswelten, in dem sie selbst als Bürgerin Ni'Vars und Sternenflottenoffizierin sitzen will. Ni'Var tritt der Föderation daraufhin wieder bei.
Auf Kokytos lenkt Tilly die Kreatur ab, sodass die Kadetten Kontakt zur Armstrong herstellen und in letzter Sekunde gebeamt werden – nur der Pilot bleibt zurück. Beeindruckt bietet Kovich Tilly eine Lehrstelle an der Akademie an. Nach einem Gespräch mit Burnham nimmt Tilly an und verabschiedet sich unter Tränen von der Discovery.
Während die U.S.S. Discovery an der Archer-Sternenbasis repariert wird, werten Paul Stamets und Adira Tal die Partikeldaten aus, die die Dunkle-Materie-Anomalie beim Durchqueren der galaktischen Barriere hinterlassen hat. Zora berechnet die Koordinaten von Spezies 10-C, den mutmaßlichen Urhebern der Anomalie, weigert sich jedoch, sie preiszugeben, um die Crew vor der Gefahr einer Reise dorthin zu schützen. Als der Schiffscomputer sogar einen direkten Befehl von Captain Burnham verweigert, schaltet sich Dr. Kovich ein: Er muss Zora überprüfen, denn die Sternenflotte verbietet vollständig empfindungsfähige künstliche Intelligenzen an Bord ihrer Schiffe.
Parallel eröffnet Präsidentin Rillak eine Strategiekonferenz mit Delegierten aus allen vier Quadranten. General Ndoye von der Vereinten Erde fordert eine Armada, Präsidentin T'Rina von Ni'Var plädiert für einen diplomatischen Weg, und Burnham warnt davor, der Spezies 10-C ohne Beweise feindliche Absicht zu unterstellen. Da meldet sich der Wissenschaftler Ruon Tarka zu Wort und präsentiert eine selbst entwickelte Waffe, die einen kaskadierenden Subraum-Ausbruch erzeugen und die Anomalie kollabieren lassen soll. Burnham erkennt darin einen isolytischen Sprengsatz – eine seit fast tausend Jahren durch die Khitomer-Abkommen geächtete Technologie – und warnt vor massiven Schäden am Subraum und einer möglichen Kriegserklärung an 10-C.
In einer vertraulichen Unterredung offenbart Tarka Book sein wahres Motiv: Mit der Energiequelle des Anomalie-Controllers will er in ein Paralleluniversum ohne den Burn und ohne die Smaragdkette reisen, um dort einen Wissenschaftler-Freund wiederzutreffen, mit dem er einst von Osyraa gefangen gehalten wurde. Book, der seit dem Untergang seiner Heimatwelt Kwejian trauert, unterstützt Tarkas Plan und wirbt vor der Versammlung eindringlich für ein rasches Handeln gegen die Anomalie.
An Bord der Discovery bietet Zora als Kompromiss eine Ausfallsicherung an, die ihre Existenz bei bedrohlichem Verhalten auslöschen würde. Beim Durchsuchen ihrer Systeme entdeckt die Crew einen Bereich, der vergangene Erinnerungen wie in einem Traum abbildet und offenbart, dass Zora Liebe und Verbindung über alles stellt. Kovich stuft sie daraufhin als völlig neue Lebensform ein, auf die das Verbot integrierter KI nicht zutrifft. Nachdem Stamets ihr klarmacht, dass Vertrauen in beide Richtungen gehen muss, gibt Zora die Koordinaten frei und tritt anschließend als Spezialistin in die Sternenflotte ein.
Vor der Versammlung hält Burnham dagegen, dass man dem Unbekannten mit Verständnis statt mit Zerstörung begegnen und sich nicht von Angst leiten lassen dürfe. Die Delegierten stimmen mehrheitlich für eine friedliche erste Kontaktaufnahme statt für Tarkas Waffe. Am Rande der Konferenz reist Gray nach Trill, um dort seine Ausbildung fortzusetzen, während Adira an Bord der Discovery bleibt.
Tarka gibt jedoch nicht auf: Er stiehlt den neu entwickelten Sporenantrieb der nächsten Generation und baut ihn in Books Schiff ein. Book hinterlässt Burnham eine Liebesbotschaft und setzt seine Katze Grudge in ihr Quartier, ehe er gemeinsam mit Tarka die Discovery verlässt und per Sporensprung an einen unbekannten Ort verschwindet – ein Bruch, der Burnham und Book auf entgegengesetzte Seiten stellt.
Nach der Winterpause ist Book gemeinsam mit dem abtrünnigen Wissenschaftler Ruon Tarka mit dem Prototyp-Sporenantrieb der Föderation geflohen, um die Dunkle-Materie-Anomalie (DMA) mit einer experimentellen Waffe zu zerstören – und damit gegen den Beschluss der Föderation zu verstoßen, friedlichen Erstkontakt mit der geheimnisvollen Spezies 10-C zu suchen.
Präsidentin Rillak ist über den Diebstahl empört und hält Burnham wegen ihrer Beziehung zu Book für ungeeignet, die Verfolgung zu leiten; sie will die Discovery lieber auf den Erstkontakt vorbereiten lassen. Admiral Vance jedoch drängt Burnham insgeheim, den beiden auf eigene Faust zu folgen, weil er sie für die beste Offizierin für diese Aufgabe hält.
Book und Tarka suchen auf einem zwielichtigen Vergnügungsschiff außerhalb der Föderationsgerichtsbarkeit nach Isolynium – dem illegalen Material für ihre Waffe. Um es ihnen zuvorzukaufen, beamen Burnham und Lieutenant Owosekun hinunter und lassen sich auf die Regeln des Ortes ein: Owosekun tritt in einem hochriskanten Käfigkampf an, verliert zunächst, um die Wettquoten in die Höhe zu treiben, und gewinnt schließlich, während Burnham als ihre Promoterin auftritt. Der Erlös verschafft ihnen einen Platz in einem Kartenspiel um das Isolynium gegen zwei ehemalige Mitglieder der Emerald Chain.
Stillschweigend arbeiten Book und Burnham zusammen und schalten ihre Gegner aus – doch dann wirft Book Burnham aus dem Spiel und gewinnt das Isolynium für sich, um seinen Rachefeldzug mit Tarka fortzusetzen. Burnham kann dem Material immerhin einen Peilsender anheften, doch der Moment markiert einen unumkehrbaren Bruch in ihrer Beziehung: eine menschliche Wunde inmitten eines viel größeren Konflikts.
Zum Schluss liefern Stamets und Saru eine folgenschwere Erkenntnis: Die DMA ist gar keine Waffe, sondern ein interstellares Bergbau-Schiff der Spezies 10-C, das entlang seiner Bahn Boronit abbaut. Jede Störung dieses Betriebs würde die hochentwickelte Spezies als Kriegserklärung werten. Rillak befiehlt Vance und Burnham daraufhin, Book und Tarka mit allen Mitteln aufzuhalten, ehe sie ihren Plan verwirklichen können.
Versteckt im Kern einer toten Welt vollenden Book und Ruon Tarka mit dem illegal beschafften Isolynium ihre isolytische Waffe gegen die DMA. Burnham erhält Books verschlüsselte Abschiedsbotschaft: Er weiß inzwischen, dass die Anomalie ein Bergbaugerät ist, will sie aber dennoch zerstören. Admiral Vance lässt Burnham die Mission führen, stellt ihr jedoch Commander Nhan von der Föderationssicherheit zur Seite, die notfalls die harte Entscheidung treffen soll.
Die Discovery springt per Sporenantrieb zu Books Schiff. Als ein Shuttle-Team sich nähert, greift eine von Tarka heimlich installierte Abwehr das Schiff an; Owosekun beamt die Crew im letzten Moment zurück, ehe der Rumpf zerfällt.
An der DMA rast Book auf den Controller zu; die Discovery blockiert seine Manöver und feuert Warnschüsse. Nhan drängt darauf, die Schwachstelle zu treffen, doch Burnham weigert sich. Der ungeduldige Tarka feuert daraufhin eine Salve, die die Discovery beschädigen soll.
Burnham fliegt mit einem Shuttle direkt zu Book und bietet einen von Präsidentin Rillak und Vance gebilligten Kompromiss an: Die DMA sammle noch mindestens eine Woche in unbewohntem Raum Boronit, ohne Leben zu gefährden. In dieser Zeit sollten Book und Tarka an Bord der Discovery bleiben, während die Föderation Kontakt zur Spezies 10-C aufnimmt – scheitere das, werde man den Plan zur Zerstörung mittragen. Book vertraut Burnham und willigt ein; Tarka, der nur die Energiequelle für seine Heimreise will, protestiert.
Während Burnham zurückkehrt, spricht Tarka vom „erwarteten Nutzen“ aus der Spieltheorie – und beamt die Waffe eigenmächtig in den DMA-Controller. Book warnt die Discovery; beide Schiffe entkommen, ehe die Waffe detoniert und die DMA vernichtet. Doch die erhoffte Energiequelle ist verschwunden: Der Controller wurde von der anderen Seite des Wurmlochs gespeist. Zurück im Föderationshauptquartier leitet Vance aus Furcht vor einer Vergeltung der Spezies 10-C Notfallprotokolle ein und beschleunigt die Erstkontakt-Mission – während Book auf Burnhams Rufe nicht mehr antwortet.
Aus Sorge vor einer Vergeltung der Spezies 10-C zieht Föderationspräsidentin Laira Rillak den Zeitplan für den Erstkontakt vor. Gemeinsam mit T'Rina und weiteren Delegierten geht sie an Bord der Discovery, die zur Galaktischen Barriere springt und den gefährlichen Flug durch sie hindurch beginnt. Kurz bevor der Funkkontakt zur Föderation abreißt, erreicht das Schiff eine letzte Nachricht von Flottenadmiral Vance: Die DMA-Anomalie steht kurz davor, Erde und Ni'Var zu bedrohen.
Um die Barriere zu durchqueren, muss die Discovery in stabile Energieblasen innerhalb der Barriere einfädeln. Rillak überträgt ihre Amtsgeschäfte vorübergehend an die Vizepräsidentin, um die Reise persönlich mitzumachen, während Stamets, Zora und die Brückencrew das Schiff bei sinkenden Schilden Blase für Blase hindurchmanövrieren. Trotz kritischer Momente gelingt der Durchbruch: Die Discovery verlässt als erstes Schiff die Milchstraße.
Parallel benötigen Book und der Wissenschaftler Ruon Tarka programmierbare Antimaterie, um die Barriere mit ihrem eigenen Schiff zu passieren. Sie reisen zu einem Versteck in einem verlassenen Gefangenenlager, in dem Tarka einst festgehalten wurde. Dort erzählt er von seinem Mitgefangenen Oros, mit dem er ein Gerät baute, das die beiden in ein friedliches Paralleluniversum bringen sollte.
Tarka und Oros wurden getrennt, und Tarka weiß bis heute nicht, ob sein Freund sein Ziel erreichte. In der Hoffnung, ihm zu folgen, hat Tarka ein eigenes Gerät konstruiert – für dessen enormen Energiebedarf er die Kraftquelle der DMA nutzen wollte, ehe er erkannte, dass diese sich am Standort der 10-C befindet. Am Ende der Folge verkündet Rillak der Crew offen die bedrohliche Lage der Heimatwelten.
Die U.S.S. Discovery erreicht einen toten Planeten am Rand des Hyperfelds der Spezies 10-C. Nur noch 29 Stunden bleiben, bevor Trümmer der Anomalie DMA die Erde und Ni'Var treffen. Captain Burnham führt gemeinsam mit Saru, Dr. Culber und Lieutenant Commander Detmer eine Außenmission zur Oberfläche, um in den Ruinen etwas über die rätselhafte Spezies zu erfahren. Unbemerkt heften sich zugleich Cleveland Booker und der Wissenschaftler Tarka mit ihrem getarnten Schiff an die Discovery und beamen an Bord, um selbst einen Weg ins Hyperfeld zu finden.
Auf dem einstigen Gasriesen stößt das Team auf gewaltige Knochen, ein Massengrab und einen blauen Staub aus komplexen Kohlenwasserstoffen. Nacheinander erleiden Saru, Culber und Burnham Halluzinationen und Angstattacken – nur Detmer bleibt verschont, weil ihr EV-Anzug den Staub herausfiltert. Die Crew erkennt, dass die Kohlenwasserstoffe Emotionen übertragen können: An der Grabstätte ist es die Todesangst der vor tausend Jahren gestorbenen 10-C.
Währenddessen installiert Tarka im Maschinenraum heimlich einen Patch, der Bookers Schiff vor den Sensoren der Discovery verbergen soll. Booker gibt sich per gefälschter Nachricht als Präsidentin T'Rina aus und wirbt General Ndoye als Verbündete an. Sie stimmt zu, den Plan aber nur als Rückfall-Option zu dulden, falls der Erstkontakt scheitert.
In einem stark befestigten Raum entdeckt das Außenteam die Überreste von Säuglingen – ein Kinderzimmer. Als Burnham die Filter ihres Anzugs öffnet, empfindet sie diesmal Liebe und Geborgenheit statt Angst. Die Erkenntnis: Die 10-C schätzen das Leben, und ihre Kohlenwasserstoffe wirken wie ein Rosettastein, ein Schlüssel zur Verständigung. An Bord identifiziert Commander Stamets sechzehn verschiedene Verbindungen, jede einem Gefühl zugeordnet.
Die Discovery setzt Kurs auf das Hyperfeld. Burnham gibt dem mit dem Erlebten hadernden Culber Halt. Doch als Booker auf sein Schiff zurückkehrt, muss er feststellen, dass Tarka Commander Reno als Geisel genommen hat.
Die dunkle Materie-Anomalie (DMA) nimmt Kurs auf die Erde und Ni'Var, während im Sternenflotten-Hauptquartier über der Erde die Evakuierung anläuft. Lieutenant Tilly, Admiral Vance und die Kadetten versuchen, in den verbleibenden vier Stunden so viele Menschen wie möglich in Sicherheit zu bringen, doch nur ein Bruchteil der Bevölkerung lässt sich retten. Die USS Discovery steckt derweil in einer Sphäre des Hyperfelds der Spezies 10-C fest. Präsidentin T'Rina stellt über einen kräftezehrenden telepathischen Kontakt fest, dass die Gedanken der 10-C miteinander verbunden sind, dass die Fremden verängstigt sind und nicht begreifen, dass Ruon Tarka unabhängig von der Discovery handelt.
Tarka, der Bookers Schiff kontrolliert, rast zur Energiequelle der DMA, um deren Hülle aufzureißen und mit der gewonnenen Energie in ein Paralleluniversum zu springen, wo er seinen verlorenen Gefährten Oros wiederzufinden hofft. Book weigert sich, ihm weiter zu helfen. Um sich aus der Sphäre zu befreien, überlastet die Crew den Sporenantrieb der Discovery – der dabei ausbrennt –, kann Bookers Schiff wegen der Plasmaströme aber nicht erreichen. Book befreit sich mit Hilfe des Halsbands seiner Katze Grudge aus dem Kraftfeld und streckt Tarka mit einem einzigen Schlag nieder.
Da der Autopilot verriegelt ist, lässt sich das Schiff nicht mehr stoppen. General Ndoye, die Tarka zuvor zur Flucht verholfen hatte, will ihren Fehler wiedergutmachen und rammt Bookers Schiff mit einem Shuttle in einem Himmelfahrtskommando, wodurch es manövrierunfähig wird. Ndoye und Reno werden rechtzeitig an Bord gebeamt. Kurz vor dem Aufprall auf das Hyperfeld deaktiviert Tarka seine eigene Lebenserhaltung, um Book fortzubeamen, und bleibt selbst zurück. Das Schiff explodiert, und Burnham muss annehmen, dass Book tot ist.
Auf einer Struktur im Inneren des Hyperfelds erreichen Burnham, Präsidentin Rillak und das diplomatische Team schließlich die 10-C. Sie erklären ihnen das Konzept individueller Existenz und dass Tarka und Book aus Trauer und Verlust allein gehandelt haben. Bewegt willigen die 10-C ein, die DMA von der Erde und Ni'Var fortzulenken – und offenbaren, dass sie Bookers Transportersignal aufgefangen und ihn dadurch gerettet haben. Burnham und Book fallen sich erleichtert in die Arme.
Book bittet darum, selbst zu den 10-C zu sprechen. Mit seiner kwejianischen Empathie und dem Bild der Weltenwurzel, die auf seiner Heimat alles Leben verband, überzeugt er die Fremden, die DMA nicht bloß umzulenken, sondern ganz abzuschalten, ihr Hyperfeld niederzureißen und künftig mit anderen zusammenzuarbeiten, um den angerichteten Schaden zu heilen. Die 10-C schicken die Discovery durch ein Wurmloch zurück zur Erde.
Die verschonte Erde beschließt daraufhin, der Föderation wieder beizutreten; auch Ni'Var kehrt zurück. Saru und T'Rina kommen einander näher, und Ndoye erholt sich von ihrem Einsatz. Book, der mit dem Abschuss einer isolytischen Waffe mehrfach gegen Föderationsrecht verstoßen hat, wird als Buße dazu verpflichtet, Familien zu helfen, die durch die DMA ihr Zuhause verloren haben. Von Burnham verabschiedet er sich mit der kwejianischen Formel „Kwakoni Yiquan“. Burnham blickt am Ende auf eine wiedererstarkende Föderation und die vielen Welten, die noch zu entdecken sind.