Star Trek Filme

Star Trek Filme: Die richtige Reihenfolge

Die Star Trek Filme gehören zu einer der erfolgreichsten Filmreihe und Filmuniversum der Filmgeschichte. Hier bekommst du die richtige Reihenfolge.
Oliver Trebes
30.05.2022 17:01 Uhr
Star Trek Filme: Die richtige Reihenfolge CBS / Paramount

Die Star Trek Filme gehören zum Star Trek Franchise basierend auf der Idee von Gene Roddenberry. Mit den bisher erschienen Filmen und Serien gehört Star Trek zu einem der erfolgreichsten Filmreihen der Welt. Die Filme lassen sich in 3 Epochen unterteilen.

Alle Star-Trek-Filme in der richtigen Reihenfolge

Jahr Film
1979 Star Trek: Der Film
1982 Star Trek II: Der Zorn des Khan
1984 Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock
1986 Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart
1989 Star Trek V: Am Rande des Universums
1991 Star Trek VI: Das unentdeckte Land
1994 Star Trek: Treffen der Generationen
1996 Star Trek: Der erste Kontakt
1998 Star Trek: Der Aufstand
2002 Star Trek: Nemesis
2009 Star Trek
2013 Star Trek Into Darkness
2016 Star Trek Beyond
2023 Star Trek 4

Star Trek Filme: Die Original Crew

Die erste Epoche mit insgesamt 6 Stark Filmen gehört der Ära William Shatner, alias Captain Kirk und seiner Crew. Die Filme wurden im Zeitraum von 1979 bis 1991 produziert, veröffentlich und überschneiden sich mit den Serienstart von Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert der im Jahr 1987 liegt.

Star Trek: Der Film

10 Jahre nach dem Ende der Serie wirkte William Shatner im ersten Star Trek Film noch etwas steif, während Leonard Nimoy und DeForest Kelley sichtlich besser in ihre Rollen als Spock und Pille fanden. Eigentlich war die Geschichte des Film für die von Paramount für 1978 geplante Serie „Stark Trek: Phase 2” geplant, einer Fortsetzung von „Raumschiff Enterprise”. Mit der Entscheidung, daraus einen Kinofilm zu machen, wurde von Paramount der Grundstein für die Star-Trek-Filme gelegt.

Star Trek II: Der Zorn des Khan

Star Trek II muss erst einmal übertroffen werden, da er die Messlatte für alle Star Trek Filme gesetzt hat. Die Produzenten Harve Bennett und Regisseur Nicholas Meyer suchten tief in der Star Trek Geschichte nach einem Bösewicht und einer Handlung, der es erlaubte, den Kanon zu respektieren und die Crew der Enterprise gleichzeitig in ein atemberaubendes Abenteuer zu stürzen.

Ricardo Montalban verkörperte dabei Khan so gut, dass er auch heute noch als einer der besten Bösewichte im Scifi Genre gilt. Sein Genesis Projekt soll die Enterprise zerstören und letztendlich erschafft sie neues Leben. Spocks Aufopferung für die Menschheit bleibt vielen Fans in Erinnerung, vor allem mit seinen Worten, kurz vor seinem Tod.

„Das Wohl von vielen wiegt schwerer als das Wohl von wenigen, oder eines einzelnen.”

Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock

Wir sehen Kirk in einigen der emotional prägendsten Momenten seines Lebens. Er hat nicht nur seinen engsten Freund verloren, sondern auch sein Schiff und seinen Sohn, und trotzdem schafft er es, wieder auf die Beine zu kommen und nach vorne zu schauen. Deshalb fühlt es sich auch richtig an, wenn Spock am Ende wieder zum Leben erwacht.

Als Antagonist tritt der klingonische Commander Kruge auf, der aber nicht an seinen Vorgänger Khan heranreicht. Kruge wurde von keinem geringeren als Christopher Lloyd gespielt, der Dr. „Doc” Emmett Lathrop Brown in „Zurück in die Zukunft” verkörperte.

Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart

Nach zwei düsteren Star Trek Filmen, sollte „Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart” wieder etwas auflockern. Mit der Geschichte um eine Raumsonde, die sich der Erde nähert und nur mit längst ausgestorbenen Walen kommunizieren kann. Leonard Nimoy ist zurück in der Rolle des Regisseurs und seines Charakters Spock. Es ist ein reines Vergnügen zu sehen, wie er seine Erinnerungen zurückerlangt und Kirk wieder einmal zu ernst nimmt.

Das Debüt der neuen Enterprise am Ende ist ein Gänsehautmoment. Die Tatsache, dass fast der gesamte Film ohne das Originalschiff gedreht wurde, zeigt, wie beliebt diese Figuren geworden sind und wie erfolgreich das Star Trek Franchise als Ganzes bis heute ist.

Star Trek V: Am Rand des Universums

Daran gibt es leider keinen Zweifel: William Shatners einzige Regiearbeit bei Star Trek ist der absolute Tiefpunkt der Filmreihe. Die Witze sind nicht lustig, die Schauspieler fühlen sich alle sichtlich unwohl und die Handlung, die damit beginnt, dass Spock seinen lange vermissten Halbbruder trifft und damit endet, dass unsere Helden "Gott" gegenüberstehen, ist unterirdisch.

Shatners Regiearbeit ist dilettantisch und der Film ist selbst für das Jahr 1989 ein Fiasko. Es grenzt schon an ein Wunder und ist vermutlich der Strahlkraft des Star Trek Franchise zuzuschreiben, dass dieser Film nicht die komplette Filmreihe zerstörte.

Star Trek VI: Das unentdeckte Land

Star Trek VI: Das unentdeckte Land” ist der letzte Film mit der Original-Crew. Shatner und Nimoy sind mit der Kernidee der umstrittenen Friedensgespräche zwischen der Föderation und den Klingonen in Höchstform. Es ist ein besonderer Moment für jeden echten Fan, wenn die Unterschriften der Schauspieler am Ende des Films auf dem Bildschirm erscheinen, während die Enterprise im Weltraum verschwindet.

Star Trek: Die Crew aus das nächste Jahrhundert

Als die Crew um Patrick Stewart, alias Captain Picard 1994 in das erste Kinoabenteuer startet, trifft sie zumindest noch auf Captain Kirk. Der Film markiert den Übergang in die Ära Captain Picard. Insgesamt werden vier Kinofilme zwischen 1994 und 2002 veröffentlich.

Star Trek: Treffen der Generationen

Die Idee, die Original Crew und den Cast von „Star Trek - Das nächste Jahrhundert” in einem Film zu vereinen, war großartig. Leider blieb es aber dabei, denn von den drei Schauspielern der Originalcrew, die zum Cast von „Star Trek: Treffen der Generationen” antraten, war nach der ersten Szene nur noch William Shatner übrig. Immerhin konnten die Fans Scotty (James Doohan) und Chekov (Walter Koenig) sehen. Leonard Nimoy als Spock fehlte ebenso, wie DeForest Kelley als Pille.

Die Story um Dr. Tolian Soran (Malcolm McDowell) der einen Stern zerstören will, um ins Nexus zu gelangen ist verwirrend. Die beiden Captains der Enterprise laufen zur Hochform auf. Der Tod von Captain Kirk ist weder emotional noch heroisch. Technisches Highlight des Films ist der Absturz der Enterprise NCC-1701-D, den die Fans gleich zweimal erleben dürfen oder müssen.

Star Trek: Der erste Kontakt

Bei seinem Debüt als Regisseur beeindruckte Jonathan Frakes (Commander Riker). Die Anpassung durch die Borg vor Jahrzehnten haben bei Picard (Patrick Steward) tiefe Wunden hinterlassen, die seine Menschlichkeit mehr gefährden könnten als die Borg selbst. Alice Krige als Borg-Königin überraschte in ihrer Rolle.

Die Handlung so aufzubauen, dass die Borg in der Zeit zurückreisen, um den ersten Kontakt der Menschen mit der außerirdischen Spezies zu verhindern (und damit den Weg für die Sternenflotte zu ebnen) ist clever. Es ist auch clever, dass Riker Zefram Cochrane bei seinem ersten Warp-Flug hilft.

Star Trek: Der erste Kontakt”, der mit einem knisternden Drehbuch, hervorragenden Actionsequenzen und Patrick Stewards hervorragender Leistung aufwartet, ist ein Muss für Next Generation Fans und mit einer der besten Star-Trek-Filme.

Star Trek: Der Aufstand

Es gibt eine Menge fragwürdiger Momente in diesem Film: Worf der plötzlich Akne bekommt oder Data merkwürdiger Verbindung zu einem kleinen Jungen.Die ganze Story ist träge: Die Föderation und eine außerirdische Spezies arbeiten zusammen, um einige Eingeborene von einem Planeten wegzulocken, der im Grunde ein Jungbrunnen ist.

Die Locations sind langweilig und die Bösewichte Admiral Matthew Dougherty (Anthony Zerbe) und Ahdar Ru’afo (F. Murray Abraham) vermasseln eigentlich auch jeden Plan. Die Idee über Idee über Korruption in der Föderation ist ein interessanten Ansatz, der aber nicht zu Ende gedacht wurde. Die Spannung bleibt leider zu weiten Teilen in „Star Trek: Der Aufstand” auf der Strecke.

Star Trek: Nemesis

Nemesis ist ein Mischmasch aus verworrenen Konzepten, die schlichtweg aus der Luft gegriffen waren. Der neue romulanische Anführer ist ein Klon von Picard, was wir nur erfahren, weil beide keine Haare haben. Oder die Story um Data, dass plötzlich ein Duplikat des Androiden auftaucht. Es gibt auch fragwürdige Elemente, wie Deanna Trois seelische Qualen durch den romulanischen Anführer Shinzon (Tom Hardy) und Datas Versuch, dem Film am Ende einen Abschluss wie in „Star Trek II: Der Zorn des Khan” zu geben, indem er sich opfert.

Patrick Steward gibt dem Film zwar immer wieder positive Impulse und das Zusammenprallen von Shinzons Schiff mit der Enterprise sieht ziemlich cool aus, aber „Star Trek: Nemesis” steht sich letztendlich eigentlich nur selbst im Weg.

Die Kelvin-Zeitlinie

Die dritte Ära der Star Trek Filme greift die Charaktere der ersten sechs Star Trek Filme und der Originalserie auf, wird aber durch Änderung der Ereignisse im ersten Film von 2009 als Reboot verstanden. Durch diesen Reboot des Star Trek Universums entstand ein völlig neuer Handlungsstrang. Insgesamt wurden drei neue Filme mit den neuen Schauspielern im Kino veröffentlicht. Von der alten Star Trek Crew hatte Leonard Nimoy als alter Spock eine Gastrolle.

Doch bei 3 Filmen in der Kelvin-Zeitlinie soll es nicht bleiben. Für Dezember 2023 ist die Fortsetzung von „Star Trek: Beyond” geplant und Chris Pine soll wieder als Captain Kirk zu sehen sein. Auch die restliche Crew soll dann in ihre Rollen zurückkehren. Einzige Ausnahme wird hier Anton Yelchin sein, der 2016 auf tragische Weise bei einem Unfall ums Leben kam.

Star Trek

Die Idee hinter der Story des Films ist eine veränderte Zeitlinie (Kelvin-Zeitlinie), die es der neuen Gruppe erlaubt, sich selbst zu entwickeln, ohne die vorherigen 43 Jahre der Star-Trek-Geschichte zu verändern.

J.J. Abrahams größte Leistung war die Besetzung der Charaktere: Jeder von ihnen erfüllt die Erwartungen und respektiert gleichzeitig die kulturellen Ikonen ihrer Vorgänger. Karl Urban und Zachary Quinto sind fantastisch, aber Chris Pine verkörpert wirklich einen jungen, übermütigen und impulsiven James Tiberius Kirk, der das Kommando der Sternenflotte in Aufruhr versetzt. Dagegen scheint selbst die Story um den romulanischen Captain Nero (Eric Bana) und die rote Materie nur schmückendes Beiwerk zu sein.

Star Trek: Into Darkness

„Star Trek: Into Darkness” ist zwar technisch beeindruckend, aber in vielerlei Hinsicht eine Beleidigung für Star Trek-Fans. Der Film enthielt eine Menge lächerlicher Ideen, unter anderem das Beamen durch die Galaxie per Transporter. Wozu braucht man dann überhaupt Raumschiffe, wenn man sich so weit beamen kann. Dank Autor Roberto Orci kommt „Star Trek: Into Darkness” mit einer irrwitzigen Verschwörungstheorie daher. Mit Benedict Cumberbatch, einer halbherzigen Version von Khan, wollte man den Fans dann doch noch einen Gefallen zu tun.

Der dritte Akt von Der Zorn des Khan ist fast vollständig kopiert, mit Ausnahme des emotionalen und fesselnden Schlusses. Letztendlich ist der Film eher einer der schlechteren von Regisseur J.J. Abrams und ein dunkler Fleck im Star Trek Franchise.

Star Trek Beyond

Die Spezialeffekte sind unglaublich, und die Action ist aufregend. Es gibt zwar ein paar charakterbezogene Momente im Film, aber die nehmen der Story nichts von ihrem größeren Handlungsbogen. Der Film hat eine Menge guter Interaktionen zwischen Spock (Zachary Quinto) und McCoy (Karl Urban), während Kirk (Chris Pine) stark und souverän ist, was ihn zum idealen Kandidaten für die Captains Chair macht.

Krall (Idris Elbas) ist ein hervorragender Widersacher, der gut zur Botschaft des Films passt. Star Trek Beyond ist geradlinig, mit der Mission, den Geist von Star Trek wiederherzustellen.

Die Star-Trek-Schauspieler der Kelvin-Zeitlinie

  • Chris Pine als Captain James T. Kirk
  • Zachary Quinto als Spock
  • Zoe Saldana als Nyota Uhura
  • Karl Urban als Leonard "Pille" McCoy
  • Simon Pegg als Montgomery "Scotty" Scott
  • John Cho als Hikaru Sulu
  • Anton Yelcin als Checkov


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