Spider-Man: Verpasster Auftritt in Daredevil sorgt für Spekulationen
Während der Kingpin ganz New York City terrorisiert, glänzt die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft durch Abwesenheit. Wir verraten dir, wie das MCU dieses Logikloch bald stopfen könnte.
Tom Hollands Peter Parker stürzt sich im Marvel Cinematic Universe normalerweise von einem gigantischen Event ins nächste. Er erlebte seinen tragischsten Moment im Mega-Blockbuster „Avengers: Infinity War” und feierte eine triumphale, emotionale Rückkehr in „Avengers: Endgame”. Sein letzter Solo-Auftritt in „Spider-Man: No Way Home” riss das Multiversum auf, vereinte ihn mit den Versionen von Tobey Maguire und Andrew Garfield und spielte fast zwei Milliarden US-Dollar ein. Doch wenn er diesen Juli in „Spider-Man: Brand New Day” in die Kinos zurückkehrt, kommt er für das bisher wichtigste Street-Level-Event des MCUs zu spät.
Ein New York ohne seinen größten Beschützer
Die zweite Staffel von „Daredevil: Born Again” ist abgeschlossen und hinterlässt eine klaffende Lücke in der Logik der Superhelden-Welt. Vincent D'Onofrios Wilson Fisk regierte New York City als Bürgermeister mit eiserner Faust. Er rief das Kriegsrecht aus und hetzte seine gewalttätige Anti-Vigilante Task Force auf die Straßen der Metropole. Eigentlich müsste Spider-Man als prominentester Held der Stadt ganz oben auf Fisks Abschussliste stehen. Doch Peter Parker glänzte durch völlige Abwesenheit.
Am Ende der zweiten Staffel stürzen Daredevil, Jessica Jones und die Bürger von New York den Tyrannen gemeinsam. Das große Event endet, Fisk flieht ins Exil und die Helden der Straße müssen sich nicht länger im Schatten verstecken. Dass Spider-Man nicht zu den Gesichtern dieser Rebellion gehörte, ist extrem schade. Vermutlich machten komplizierte Rechtesituationen einen TV-Auftritt unmöglich, doch erzählerisch wirft das für die Zukunft große Fragen auf.
Brand New Day bringt die Rettung
Der kommende Kinofilm „Spider-Man: Brand New Day” bietet die perfekte Gelegenheit, dieses Versäumnis auszugleichen. Durch Fisks Exil entsteht ein gefährliches Machtvakuum in der Unterwelt. Schurken wie Tombstone oder Scorpion stehen bereit, um genau diese Lücke zu füllen. Regisseur Destin Daniel Cretton und Tom Holland versprechen dir ohnehin ein frisches Kapitel – weg von den Multiversums-Eskapaden, hin zu einer geerdeten Street-Level-Story. Wenn Spidey direkt gegen aufstrebende Mob-Bosse kämpft, rückt er den Fokus wieder dorthin, wo er hingehört: auf die Straßen von New York.
Zudem erwartet dich ein spektakuläres Crossover: Jon Bernthals Punisher greift in „Spider-Man: Brand New Day” in die Handlung ein. Frank Castle fehlte in der zweiten Staffel von „Daredevil: Born Again” ebenfalls auf mysteriöse Weise. Der neue Trailer verrät außerdem, dass Sheila Rivera die neue Bürgermeisterin der Stadt ist und dem Wandkrabbler sogar den Schlüssel zur Stadt überreicht. Diese starken Verbindungen vernähen den kommenden Kinofilm eng mit der MCU-Serie und trösten über Spider-Mans verpassten TV-Auftritt spielend hinweg.
- Start
- 30.07.2026
- Regisseur/in
- Destin Daniel Cretton
- Drehbuch
- Chris McKennaErik Sommers
- Franchise / Filmreihe(n)