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Venom 3: Film auf Ende 2024 verschoben

Oliver Trebes, 09.11.2023 11:00 Uhr
Venom 3: Film auf Ende 2024 verschoben

Venom 3 mit Tom Hardy hat nach dem Streik der Screen Actors Guild einen neuen Starttermin Ende 2024.

Der kommende Film „Venom: The Last Dance” mit Tom Hardy in der Hauptrolle als Eddie Brock hat einen neuen Starttermin erhalten. Wie Sony Pictures mitteilte, wird der Film nun am 8. November 2024 in die Kinos kommen, statt wie ursprünglich geplant am 12. Juli 2024. Die Anpassung des Premierendatums ist eine direkte Folge des erst kürzlich beendeten, fast viermonatigen Streiks der Screen Actors Guild (SAG-AFTRA). Der Arbeitskampf begann kurz nachdem Sony den ursprünglichen Termin im Juli bekannt gegeben hatte. Auch andere Projekte von Sony sind von der Verschiebung betroffen, so wurde "Kraven the Hunter" ebenfalls verschoben und "Spider-Man: Beyond the Spider-Verse" aus Sonys Spider-Man Universe (SSU) ist derzeit nicht im Veröffentlichungskalender zu finden. Ergänzend sei erwähnt, dass auch die Streiks der Writers Guild of America (WGA) Ende September beendet wurden.

Tom Hardy wird ein weiteres Mal die Rolle des Eddie Brock übernehmen und damit seine Trilogie im „Venom”-Franchise abschließen. Hardy spielte diese Rolle bereits in den ersten beiden Filmen „Venom” (2018) und „Venom: Let There Be Carnage” (2021). Außerdem hatte er einen Auftritt in „Spider-Man: No Way Home”. In der kommenden Fortsetzung werden Juno Temple und Chiwetel Ejiofor in noch nicht genannten Rollen auf der Leinwand zu sehen sein. Ejiofor ist bereits aus dem Marvel Cinematic Universe (MCU) bekannt, wo er die Figur Karl Mordo verkörperte.

Für das Drehbuch von „Venom: The Last Dance” kehrt Kelly Marcel zurück, die bereits für die Drehbücher der beiden Vorgänger verantwortlich zeichnete. Sie wird in der neuesten Fortsetzung des Franchise auch ihr Regiedebüt geben und damit Andy Serkis ablösen, der den zweiten Teil inszenierte. Die Produktion des dritten Teils begann im Juni in Spanien, musste jedoch aufgrund des SAG-AFTRA-Streiks im darauffolgenden Monat unterbrochen werden.

Nach Beendigung des Streiks konnten die Dreharbeiten wieder aufgenommen werden, so dass der Produktionsprozess nun fortgesetzt werden kann. Dies war ausschlaggebend für die Entscheidung von Sony Pictures, einen neuen Starttermin festzulegen. Es ist wichtig, die ständigen Veränderungen in der Filmindustrie zu berücksichtigen, da sie sich nicht nur auf die Produktion und Veröffentlichung eines einzelnen Films auswirken, sondern auch auf die Planung und Veröffentlichung anderer Filme innerhalb des Studios und darüber hinaus.