
- Erste Folge
- 14.07.2022
- Letzte Folge
- 07.09.2023
Kung Fu Panda: Der Drachenritter Staffel 2
Die Lügnerin und die Diebin
Po und Wandering Blade reisen mit Pos Vater Mr. Ping und der Affen-Diebin Rukhmini nach Indien, um auf der Suche nach der nächsten Tianshang-Waffe voranzukommen. Wandering Blade hadert noch damit, als Lügnerin über ihren Ritterstatus entlarvt worden zu sein, lässt sich in der bunten Stadt aber allmählich vom Trubel mitreißen. Mr. Ping ermutigt sie in einem Gespräch, sich manchmal eigene Regeln zu machen.
Rukhmini will zunächst ihre alte Bekannte Diya aufsuchen, die einen magischen Anhänger besitzt. Die einst von Dieben geprägte Stadt ist inzwischen ehrlich und brav geworden, was Rukhmini missfällt. Sie findet ihr altes Versteck von Kindern überrannt und Diya – eine fliegende Eichhörnchen-Dame – als Kellnerin wieder, die ihre Vergangenheit vor ihrer Familie verheimlicht.
Diya behauptet erst, den Anhänger verkauft zu haben. Wandering Blade macht sich daraufhin selbst auf die Suche, schnappt sich einen Anhänger und flieht. Als Diya sie stellt, gesteht sie, dass der echte Anhänger dem Elefanten gehört, der die Stadt zum Guten verändert hat. Wandering Blade gibt Rukhmini den Anhänger als Geschenk zurück und wirft anschließend ihr Ritter-Regelbuch in den Fluss – überzeugt, dass sie auch ohne Anerkennung eine Ritterin ist.
Parallel reisen Klaus und Veruca per Boot weiter, um die nächste Tianshang-Waffe, einen Helm, zu finden. Veruca bemerkt, dass die Peitsche, die sie führen, eine Fälschung ist. Plötzlich frischt der Wind auf, das Boot hebt sich aus dem Wasser und wird wie von Zauberhand zu einer Insel gezogen – mutmaßlich vom Helm.
Ein letzter Job
Diya verrät der Gruppe, dass der königliche Elefant Jayesh den Anhänger schwer bewacht in seinem Palast hält – doch an diesem Abend feiert Jayesh seine Verlobung. Die Gruppe schleust sich ein: Mr. Ping hält Wache, Wandering Blade soll sich als vornehme Dame unter die Gäste mischen und Jayesh becircen, während Rukhmini den Anhänger stiehlt. Po wird zunächst abgestellt, einfach nur zu essen.
Rukhmini kann ihren Diebesdrang nicht zügeln und verpasst die Gelegenheit, Jayesh in den Palast zu folgen. Wandering Blade übernimmt, freundet sich mit Jayesh an und lenkt ihn ab, während Po sich die Schlüssel schnappt und geschickt durch einen mit Glocken und roten Fäden gesicherten Fallenraum manövriert. Rukhmini ist beeindruckt, wie viel mehr Po und Wandering Blade können, als sie ihnen zugetraut hatte.
Mit dem Anhänger in der Hand will die Gruppe verschwinden, als Rukhmini Diyas Tochter an Jayeshs Seite entdeckt: Sie ist Jayeshs Verlobte. Diya, die vorgibt, die Diebe nicht zu kennen, hat die Gruppe absichtlich auflaufen lassen, um sich Jayeshs Vertrauen zu sichern.
Unterdessen erwachen Klaus und Veruca und finden ihr Schiff hoch in einem Baum verkeilt. Maskierte Banditen überfallen sie und rauben ihre Vorräte. Mit ihren Mondkräften bringt Veruca beide herunter. Einer der Banditen entpuppt sich als Nigel, ein Magier – die Magier haben also überlebt und verstecken sich auf dieser Insel. Für Klaus eine gute Nachricht; Verucas Miene verrät das Gegenteil.
Mister Mastodon
Während Po und seine Gefährten weiter Meister Mastodon folgen, der noch immer den Körper von Pos Vater beherrscht, heften sich zwei Verfolger an ihre Spur: Ritter Colin, der Wandering Blade nach England zurückbringen will, und ein Komodowaran, der sich ihm aufdrängt. Der Waran führt Colin zu Pos Zuhause, wo die beiden eine Schriftrolle finden. Sie zeigt Pos Vater an der Seite einer gefürchteten Piratenkönigin – woraufhin der Waran aus Angst vor ihr aussteigt.
Die Gruppe verlässt Indien per Boot. Po lauscht begeistert Mastodons heldenhaften Erzählungen, während Wandering Blade skeptisch bleibt. Rast kennt der alte Meister nicht und treibt die Reisenden voran, bis sie auf eine Kakaofarm stoßen und sich über die Vorräte hermachen. Prompt stellen sich ihnen Frösche entgegen, die ihre Farm verteidigen.
Der Kampf endet erst, als Mastodon ihn abbricht. Die Frösche erklären, dass ein Ungeheuer ihnen die Schokolade stiehlt und noch am selben Abend zurückkehren werde. Die Gruppe soll die Farm bewachen. Als das Monster erscheint – eine riesige, metallene Skorpionmaschine – greifen die Helden ein, doch selbst die Peitsche dringt nicht durch den Panzer.
Als Mastodon erkennt, dass der Kampf nicht zu gewinnen ist, gibt er auf und überlässt Pos Vater wieder die Kontrolle über seinen Körper. Zu Pos Enttäuschung gesteht Mastodon, dass er nicht der große Krieger ist, als den ihn die Bücher schildern. Die Helden folgen daraufhin dem Plan der Frösche und locken das Monster in eine Grube, die es lahmlegt. Der Lenker im Inneren flieht jedoch und hinterlässt hühnerartige Fußspuren – und schon rücken weitere Monster nach.
Da schlägt ein Blitz ein: Ein geheimnisvoller Krieger, der die nächste Tianshang-Waffe führt, wehrt die Angreifer ab und verschwindet ebenso schnell wieder. Unterdessen erfährt die Piratenkönigin auf ihrem Schiff, dass Pos Vater aufgespürt wurde. Seit Langem sucht sie nach ihm – und ist zu ihrer Rache bereit.
Die Jagd nach dem Blitz
Po und seine Gefährten helfen den Fröschen, die leer gefallene Monstermaschine aus der Grube zu bergen, und schleppen sie in ein Dorf, wo der Bruder des Frosches sie untersuchen soll. Ausgerechnet dort vermutet die Gruppe auch den Beschützer, der die Sturmräder führt. Wandering Blade macht es sich zur Aufgabe, ihn aufzuspüren, und befragt gemeinsam mit Po die Bewohner.
Die Aussagen widersprechen sich jedoch: mal ist der Beschützer weiblich, mal männlich, mal kann er fliegen. Nur eines ist stets gleich – wann immer der Beschützer hilft, stiehlt er anschließend Essen oder Trinken. Po ersinnt eine Falle: Er und Rukhmini geben vor, vor der leeren Monstermaschine zu fliehen, die Wandering Blade und Mr. Ping steuern. Als sie die Kontrolle verlieren, taucht der Beschützer auf.
Der Fremde ist mit der Waffe schnell und mächtig. Zwar gewinnt Po kurz die Oberhand, doch die Sturmräder gehorchen ihm nicht – sie scheinen von einer Kraft aus dem Himmel gespeist zu werden, die Blitz und Sturm heraufbeschwört. Der Beschützer flüchtet in ein Stadion, in dem gerade ein Spiel beginnt, und verschwindet in der Menge.
Unterdessen fallen Rukhmini die Ratschläge von Mr. Ping auf, die eher nach einem Piraten klingen. Unter vier Augen gesteht er sein Geheimnis: Einst war er Pirat, täuschte seinen Tod vor, kehrte heim und eröffnete seine Nudelküche. Würde seine alte Mannschaft davon erfahren, wären alle, die er liebt, in Gefahr. Rukhmini verspricht zu schweigen – ohne zu ahnen, dass die Piratenkönigin Forouzan bereits auf dem Weg zu ihm ist.
Frustriert will Wandering Blade beinahe aufgeben, doch Po spricht ihr Mut zu und ergänzt sogar den Ritterkodex um neue Regeln. Zurück im Stadion behalten sie die Essensstände im Blick. Als die Anführerin an der Spitze der Pyramide erscheint und eine Banane in Schokolade taucht – genau jene Speise, die der Beschützer gestohlen haben soll –, glaubt die Gruppe, sie vor sich zu haben. Sie ist jedoch von zahllosen Wachen umringt.
Das Biest
Um bei Königin Zuma vorsprechen zu dürfen, muss die Gruppe ein von den Maya inspiriertes Ballspiel gegen ein Trio Gürteltiere gewinnen. Wandering Blade ist ein Naturtalent, will aber nicht antreten. Als das Trio zu verlieren droht, fleht Po sie an mitzuspielen. Sie warnt: Schon als Kind sei sie im Wettkampf zu einem Ungeheuer geworden – die anderen Kinder nannten sie „das Biest“ – und übernehme keine Verantwortung für die Folgen.
Verzweifelt willigt Po ein, und das Biest erwacht. Wandering Blade spielt überlegen, aber unfair und verletzt sogar einen Spieler. Der Ersatz ist ein junges, hoffnungsvolles Gürteltier, das das Spiel liebt. Po erfährt, dass die Gürteltiere wegen einer drohenden Hungersnot unbedingt gewinnen müssen, und hält ihre Not für wichtiger. Er beruhigt Wandering Blade schließlich; beim Gleichstand erkennt sie, dass Spiele Freude machen sollen, und verliert absichtlich. Doch Rukhmini, die nichts von dem Plan weiß, erzielt den Siegpunkt.
Anderswo erreichen Colin und der Komodowaran Weimin eine ungastliche Spelunke, um eine Audienz bei Piratenkönigin Forouzan zu erbitten. Colins Hochmut steht ihm im Weg – für Auskünfte zu zahlen lehnt er ab. Forouzan lässt die beiden dennoch zu sich rufen. Colin bittet um Hilfe bei der Suche nach Mr. Ping, die zu Po und Wandering Blade führen soll. Forouzan, die selbst hinter Mr. Ping her ist, willigt ein und nimmt beide an Bord – wo sie fortan das Schiff schrubben müssen.
Zum Schluss folgen Klaus und Veruca auf ihrem fliegenden Schiff dem Ruf einer weiteren Tianshang-Waffe. Von den vier Waffen besitzen die Geschwister zwei, Pos Gruppe eine – der Ruf gilt also vermutlich den Sturmrädern, jener Waffe, die Pos Gruppe bei Königin Zuma vermutet.
Kampf um den Vulkan
Die Folge beginnt mitten im Chaos: Po erwacht zwischen Rauch und Asche und sucht seine Freunde – Rukhmini liegt bewusstlos da, sein Vater ist an einen Baum gefesselt, und Wandering Blade droht ebenfalls zusammenzubrechen. Dann springt die Handlung zurück zum Treffen mit Königin Zuma, die sich jung, unbekümmert und scheinbar harmlos gibt und statt über die Sturmräder zu reden lieber singt und tanzt.
Schließlich enthüllt sich die Wahrheit: Königin Zuma ist der Beschützer, besitzt jedoch nur eines der beiden Sturmräder. Sie fand die Waffen vergraben, bis eine verrückte Erfinderin ihr eines stahl, um damit die Skorpionmonster zu bauen. Zuma verspricht, ihr Sturmrad herauszugeben, wenn die Gruppe sich der Erfinderin annimmt.
Die Helden finden bald einen Vulkan, in dem sie die Erfinderin und die Monster vermuten. Unterwegs sinniert Po darüber, die Tianshang-Waffen künftig für das Gute einzusetzen, statt sie zu verstecken – was Meister Mastodon derart erzürnt, dass sie ihn an einen Baum binden. Am Eingang tauchen Klaus und Veruca auf; im Kampf zeigt sich, dass der Einsatz der Waffen gegeneinander mehr Schaden als Nutzen bringt. Trotz tapferer Gegenwehr, auch von Rukhmini, reicht es nicht.
Als Mr. Ping seinen Sohn in Gefahr sieht, befiehlt er Meister Mastodon einzugreifen. Der reißt sich los und führt die Feuerpeitsche geschickter, als Rukhmini es je vermochte. Auf dem Höhepunkt der Schlacht erscheint ein Skorpionmonster und vertreibt Klaus und Veruca, die jedoch mit ihren Waffen entkommen. Aus dem Inneren des Monsters begrüßt ein winziger, niedlicher Vogel die Gruppe und bietet ihr Schutz. Die Helden betreten den Vulkan, während die Folge endet.
Die verrückte Wissenschaftlerin
Auf der Flucht vor den Skorpionmonstern gelangt die Gruppe in den Vulkan. Dort führt Akna, die als „verrückte Wissenschaftlerin“ verschriene Vogeldame, sie sicher zu ihrem Zuhause und außer Reichweite von Klaus und Veruca. Akna lebt im selben Dorf wie die hungernden Gürteltiere – der wahre Grund, warum diese den Fröschen Nahrung stahlen.
Dann erkennt Akna das Stoffhäschen von Wandering Blade wieder: Sie selbst hatte es einst für deren Bruder Alfie gefertigt, damit er es ihr schenke, nachdem er ihr und dem Dorf geholfen hatte. Alfie wusste von den Tianshang-Waffen und wollte sie zerstören. Weil nach dem Fund der Sturmräder durch Königin Zuma die Ernten des Dorfes ohne Regen verdorrten, baten er und Akna Zuma um die Waffen. Zuma weigerte sich, es kam zum Kampf – so gelangte Akna an eines der Sturmräder. Es zu zerstören erwies sich als schwieriger als gedacht, und Alfie kehrte mit dem anderen Sturmrad und dem Häschen nach England zurück, wo er inzwischen verstorben ist.
Akna erklärt sich bereit, die Frösche um Hilfe zu bitten, doch diese glauben die Geschichte nicht – am wenigsten, dass Königin Zuma der Beschützer sei. Alle Zweifel verstummen, als Klaus und Veruca auftauchen und wissen wollen, wo Po und die anderen stecken. Der Frosch verrät sie nicht und wird auf ihr Schiff verschleppt. Da erscheint der Beschützer – und wird als Königin Zuma enttarnt.
Zuma kämpft gegen Veruca, ist mit nur einer halben Waffe jedoch unterlegen. Plötzlich bewegt sie sich mithilfe des Blitzes in Höchstgeschwindigkeit und entreißt Veruca Helm und Handschuh. Um ihr Geheimnis zu wahren, weigert sie sich, den Frosch zu retten – der dennoch davonkommt. Klaus und Veruca werden mit ihrem Schiff weit fortgeschleudert, und Königin Zuma besitzt nun drei Tianshang-Waffen. Pos Gruppe hat noch die Peitsche und weiß, wo das zweite Sturmrad liegt – doch wie soll sie Zuma mit ihren drei Waffen besiegen?
Apok-ta-pokalypse – Teil 1
Königin Zuma verliebt sich zusehends in ihre drei Tianshang-Waffen und probiert sie aus, während Pos Gruppe die Skorpionmonster nachbaut – diesmal aus Gummi, um den Blitzangriffen der Sturmräder zu widerstehen. Zwar gelingt eine stattliche Zahl solcher Gummi-Skorpione, doch die Helden wissen, dass es nicht genügen wird. Meister Mastodon, der noch immer Mr. Ping beherrscht, glaubt, das an das Sturmrad gebundene Element – Wetter und Blitz – beherrschen zu können. Scheitert er, könnte Pos Vater es nicht überleben.
Wandering Blade sucht derweil das Wrack von Klaus und Veruca auf. Sie findet eine verwundete Veruca, während Klaus nach Kräutern für einen Heiltrank sucht. Bei seiner Rückkehr entdeckt er Wandering Blade, und die Geschwister drängen sie in die Defensive. Veruca lehnt den Trank vorerst ab, um sich zuerst Wandering Blade zu widmen, und macht ihr Vorwürfe wegen des Todes ihres Bruders.
Doch Wandering Blade hat für diesen Moment trainiert, gewinnt die Oberhand über Klaus und droht, ihn zu töten. Veruca lässt ihren Bruder kalt im Stich und flieht. Da Wandering Blade erkennt, dass Veruca die eigentliche Bedrohung ist, lässt sie Klaus laufen – der fassungslos zurückbleibt, weil Veruca ihn verraten hat.
In Sorge um seinen Vater sucht Po Meister Mastodon auf, der sich mühsam wieder mit dem Wetter verbinden will und keine Ablenkung duldet. Als Mastodon sich weigert, Po auszubilden, bedrängt Po ihn so lange, bis die beiden aneinandergeraten. Po erkennt, dass Mastodon die Verbindung zum Wetter nicht in Ruhe, sondern im Zorn des Kampfes findet. Ein zu heftiger Schlag Pos kickt Mastodons Geist jedoch aus Mr. Pings Körper. Vater und Sohn sind überglücklich, wiedervereint zu sein – doch damit fehlt der Gruppe der Einzige, der stark genug für Königin Zuma wäre. Zum Schluss folgt der nächste eiskalte Wendepunkt: Meister Mastodon hat sich nun ausgerechnet Po als neuen Wirt gewählt.
Apok-ta-pokalypse – Teil 2
Das Finale der zweiten Staffel führt die Drachenritter zur entscheidenden Schlacht um die Stadt Tikal. Angeführt von einem besessenen Po – Meister Mastodon hat von seinem Körper Besitz ergriffen – rückt eine Armee gummiüberzogener Skorpionmonster gegen Königin Zuma vor. Deren Wachen sind rasch ausgeschaltet, doch der Angriff verschafft ihr Zeit, alle Tianshang-Waffen anzulegen. Vor der versammelten Stadt gibt sie schließlich zu, die geheimnisvolle Beschützerin gewesen zu sein.
Während Mastodon Pos Körper steuert, verfolgt der eigentliche Drachenmeister das Geschehen aus einer weißen Leere heraus, wo er sich an endlosen Speisen labt und die Schlacht aus seiner Suppenschüssel beobachtet. Die gepanzerten Skorpione halten Zumas Blitzattacken stand, sodass Mastodon sie im Zweikampf binden kann. Als die Bewohner Tikals ihre Königin zunehmend als die wahre Bedrohung erkennen, hebt die Wütende den Pyramidenpalast in die Luft und bedroht die Menschen darunter.
Po versucht, Zuma zur Vernunft zu bringen, doch sie weist ihn ab und streckt ihn mit einem vernichtenden Schlag aus allen drei Waffen nieder. Sein lebloser Körper bleibt auf dem Palast zurück, während Wandernde Klinge, Mr. Ping und Rukhmini umso verbissener weiterkämpfen. In der Leere bestärkt Mastodon den Panda, die Welt wieder in Ordnung zu bringen – und opfert sich schließlich selbst, damit Po ins Leben zurückkehren kann.
Wiedererweckt greift Po Zuma so heftig an, dass sie sämtliche Waffen verliert; er nimmt sie an sich und bezwingt die Königin. Die Bewohner durchschauen ihre machthungrige Natur und lassen sie festsetzen; an ihrer Stelle wird der Frosch Pelpel zum Anführer der Stadt bestimmt. Die Tianshang-Waffen werden sicher in einer Truhe verwahrt, und die grüne Erfinderin Akna schließt sich der Reisegruppe an.
Mit dem Ziel herauszufinden, was Blades Bruder Alfie mit dem zweiten Sturmrad angestellt hat, bereitet sich das Team auf die Überfahrt nach England vor. In einer dialoglosen Schlussszene ist zudem die Piratenkönigin Forouzan auf ihrem Schiff zu sehen – begleitet von Colin und Weimin, die weiterhin nach Mr. Ping suchen.
Ein episches Mond-Neujahr
Die als Sonderfolge angelegte, doppelt lange Episode spielt an Bord des Schiffes, mit dem die Gruppe nach England unterwegs ist. Der Wind ist eingeschlafen, die Vorräte sind aufgebraucht, und als Pos letzte aufgehobene Teigtasche ins Meer fällt, will ihm die hungrige Mannschaft schon an den Kragen – bis Mr. Ping am Himmel den Mond entdeckt: Das Mondneujahr hat begonnen. Weil Akna, Rukhmini und Wandernde Klinge die Bräuche nicht kennen, nutzt Po die Gelegenheit für eine Geschichte.
Seine Erzählung handelt von den Glücksjägern, die China einst vor allem Bösen beschützten, bis sie eines Tages verschwanden. Po schlüpft in die Rolle eines Möchtegern-Glücksjägers, der in einer Stadt voll mürrischer Bewohner strandet. Weil ihm niemand ein Nachtlager gewährt, landet er in Mr. Pings Restaurant, wo er nach langem Betteln essen darf – die Rechnung aber schuldig bleibt und nur eine fehlgedruckte Visitenkarte anzubieten hat.
In der Nacht taucht ein Ungeheuer mit Löwenkopf und Drachenleib auf und legt die Stadt in Schutt und Asche. Das Wesen kehrt Nacht für Nacht, Jahr für Jahr zurück, sodass die Bewohner vor Einbruch der Dunkelheit fliehen. Wandernde Klinge, deren Bruder als früherer Beschützer der Stadt nie aus dem Kampf mit dem Monster zurückkehrte, hat sich geschworen, es zu besiegen. Po darf ihr helfen, doch der nächste Angriff hinterlässt nur noch mehr Zerstörung. Ihm fällt auf, dass das Ungeheuer sich vor Feuerwerk fürchtet – doch Klinge will nicht hören.
Die aufgebrachte Stadt jagt die beiden fort. Bei Ping, Akna und Rukhmini, die abseits lagern, begreift Po, dass das Monster nur zu schlagen ist, wenn die ganze Stadt zusammensteht. Mit einer mitreißenden Rede bringt er die Bewohner – und schließlich auch Klinge – zusammen. Gemeinsam bauen sie Feuerwerkskörper auf; als das Ungeheuer bei Nacht erneut kommt, treibt es das Getöse in die Flucht. Die Stadt ist gerettet.
Zurück in der Gegenwart lässt Po das Ende offen, weil er selbst nicht weiß, wohin seine Reise führt. Wie zum Beweis des Neujahrsglücks findet Mr. Ping ein paar übrig gebliebene Süßigkeiten für alle, und kurz darauf frischt der Wind wieder auf, sodass das Schiff weiterfahren kann. Voller Hoffnung auf ein glückliches neues Jahr setzt die Gruppe ihre Fahrt fort.







