
- Erste Folge
- 10.09.2017
- Letzte Folge
- 04.08.2022
The Orville Staffel 2
Ja'loja
Einige Monate nach der Trennung von Kelly Grayson sitzt Captain Ed Mercer abends allein an der Bar und hadert mit seinem Liebesleben. Zweiter Offizier Bortus bittet darum, die Orville nach Moclus umzuleiten: Dort steht sein Ja'loja an, ein jährliches Urinierritual, zu dem Familie und enge Freunde geladen sind. Unterwegs nimmt das Schiff an einem Außenposten die neue Kartografin Lieutenant Janel Tyler an Bord.
Kelly eröffnet Ed, dass sie wieder jemanden datet, verrät aber nicht, wen. Bald zeigt sich, dass es Cassius ist, der Lehrer an Bord. Als Ed die beiden von einem Shuttle aus beobachtet, stellt Kelly ihn zur Rede. Später entschuldigt sich Ed bei Cassius und gibt ihm sogar Tipps, wie er Kelly nach einem Streit versöhnen kann.
Dr. Claire Finn sorgt sich um ihren Sohn Marcus, der sich mit dem aufsässigen James Duncan angefreundet hat. James, Marcus und ein weiterer Junge lassen sich von einem gehackten Lebensmittelsynthesizer eine Flasche Wodka herstellen und werden betrunken im Simulator erwischt. James' Eltern geben Marcus die Schuld. Beim Elterngespräch, zu dem Claire Isaac mitbringt, deckt der Androide auf, dass James seine Schulnoten manipuliert hat.
Gordon Malloy will Janel zum Ja'loja einladen und übt mit John LaMarrs Hilfe, Frauen anzusprechen – im entscheidenden Moment kneift er jedoch. Alara Kitan lässt sich auf ein Blind Date ein, hinter dem sich Dann verbirgt. Auf Moclus vollzieht Bortus schließlich vor Publikum sein Ritual. Bei der anschließenden Feier haben sich Kelly und Cassius versöhnt, dank Eds Ratschlägen. Ed sitzt wieder allein an der Bar, bis sich Janel zu ihm setzt.
Urtriebe
Die Crew der Orville beobachtet, wie ein expandierender roter Riesenstern den Planeten Nyxia verschlingt. Zweiter Offizier Bortus verlässt derweil immer wieder früh seinen Dienst und verbringt seine Zeit heimlich mit erotischen Programmen im Simulator, statt bei seiner Familie zu sein. Seinem Partner Klyden gegenüber gibt er vor, länger arbeiten zu müssen.
Klyden hat genug und will sich nach moclanischer Sitte von Bortus scheiden lassen – indem er ihn tötet. Er sticht auf Bortus ein, doch Dr. Finn rettet ihn. Damit Klyden nicht strafrechtlich verfolgt wird, willigen beide in eine Eheberatung ein. Dort gesteht Bortus, dass er Klyden bis heute übel nimmt, das Geschlecht ihres Kindes Topa ohne seine Zustimmung geändert zu haben.
Unterdessen entdeckt Isaac, dass unter der Oberfläche von Nyxia eine Zivilisation existiert. Deren Anführerin, Erste Ministerin Theece, berichtet, dass nur noch 75 Nyxianer übrig sind und der Planet in 24 Stunden auseinanderbricht. Die Orville startet eine Rettungsaktion, doch an Bord häufen sich rätselhafte Fehlfunktionen: Ein Computervirus aus Bortus’ Simulatorprogramm hat die Systeme infiziert.
Isaac entwickelt eine Gegenmaßnahme, und Bortus und Isaac fliegen mit einem Shuttle nach Nyxia. Weil der Zerfall des Planeten sich beschleunigt, bleibt nur Zeit, 30 Nyxianer zu evakuieren, die per Los bestimmt werden. Kurz nach der Rückkehr des Shuttles wird der Planet zerstört. Dann übernimmt das Virus die Steuerung und lenkt die Orville auf den Stern zu, bis Isaac es neutralisiert und das schwer beschädigte Schiff entkommt.
Captain Ed Mercer ist wütend über Bortus’ Verhalten, lehnt dessen angebotenen Rücktritt aber ab, weil Bortus 30 Leben gerettet hat. Zu Hause sagt Bortus zu Klyden, dass er nicht wisse, ob er je mit dem Geschehenen um Topa abschließen könne, seine Familie aber nicht verlieren wolle. Die beiden beschließen, an ihrer Beziehung zu arbeiten.
Zu Hause
Beim Armdrücken in der Messe bricht Isaac der Sicherheitschefin Alara Kitan den Unterarm. Dr. Claire Finn findet heraus, dass Alaras Muskelmasse und Knochendichte seit ihrem Dienstantritt deutlich abgenommen haben: Ihr Körper gewöhnt sich an die erdähnliche Schwerkraft an Bord, ihre übermenschliche Kraft lässt rapide nach. Will sie diese nicht dauerhaft verlieren, muss sie nach Xelaya zurück.
Kaum hat Alara dort den Schutz des Schwerkraftfelds verlassen, bricht sie zusammen und muss im Haus ihrer Eltern gepflegt werden. Schnell kommen alte Spannungen hoch: Die Eltern wünschen sich für sie eine Laufbahn an der Universität, und Alara hat das Gefühl, ihren Erwartungen nie genügt zu haben. Ihr Vater Ildis schlägt einen gemeinsamen Ausflug in das Ferienhaus der Familie am Strand vor, um die Familie wieder zusammenzubringen.
Dort lernt die Familie die Borrins kennen, Cambis und seine Frau Floratta. Bei einem gemeinsamen Abendessen zeigt sich, warum sie gekommen sind: Sie geben Ildis, einem Wissenschaftler, die Schuld am Suizid ihres Sohnes. Cambis bedroht Ildis mit einer Waffe, zwingt ihn, seine Hand in kochende Soße zu tauchen, und hält die Familie als Geiseln fest.
Alara hat inzwischen genug Kraft zurückgewonnen, um einzugreifen. Sie setzt die Borrins außer Gefecht und rettet so ihre Eltern und ihre Schwester Solana.
Dr. Finn entwickelt anschließend eine Behandlung, mit der Alara ihre Stärke auch an Bord behalten könnte. Alara entscheidet sich dennoch, auf Xelaya zu bleiben und die Beziehung zu ihrer Familie neu aufzubauen. Sie verabschiedet sich unter Tränen von der Crew der Orville, und Captain Ed Mercer versichert ihr, dass sie jederzeit zurückkehren kann.
Vertraue dem Feind
Captain Ed Mercer ist mit Lieutenant Janel Tyler liiert und erzählt seinem Freund Gordon Malloy, dass er die Beziehung seiner Ex-Frau, Commander Kelly Grayson, nicht verheimlichen will. Gemeinsam mit Tyler bricht er im Shuttle zu einem kurzen Ausflug auf.
Unterwegs setzen Krill-Jäger das Shuttle außer Gefecht, ein Krill-Kreuzer zieht es mit einem Traktorstrahl an Bord. Mercer soll seine Kommandocodes herausgeben und muss mit ansehen, wie Tyler gefoltert wird. Dann betritt eine Krill-Frau seine Zelle: Teleya, die Lehrerin, der Mercer bei einem früheren Einsatz begegnet war. Sie hat sich schmerzhaften Eingriffen unterzogen, um sich als Tyler auszugeben und die Biosensoren der Orville zu täuschen, und sich freiwillig gemeldet, einen Captain der Planetaren Union zu fangen.
Als ein größeres fremdes Schiff den Kreuzer angreift und Eindringlinge an Bord kommen, überwältigt Mercer einen Wächter. Er und Teleya entkommen in einer Rettungskapsel und stranden auf einem Planeten, dessen magnetisches Erz jeden Notruf abschirmt. Um zu überleben, müssen die beiden einander vertrauen; auf dem Marsch kommen sie sogar über alte Filme wie „Jäger des verlorenen Schatzes“ ins Gespräch.
Weil ultraviolettes Licht für Krill tödlich ist und ein Tag auf dem Planeten 23 Erdtage dauert, sucht Teleya Schutz in einer Höhle, während Mercer allein auf eine Anhöhe steigt, um ein Signal abzusetzen. Auf der Orville unterzieht sich Gordon unterdessen als erstem Schritt auf dem Weg zum Kommando einer psychologischen Bewertung bei Dr. Finn und scheitert in einer Simulation an Verhandlungen mit einem Krill-Captain.
Die Orville empfängt das Signal und schickt ein Shuttle; Teleya muss mit Mercers Jacke über dem Kopf durch das Tageslicht. Nach der Rettung lässt Mercer sie von einem Krill-Kreuzer abholen – in der Hoffnung, damit einen ersten Schritt in Richtung Frieden zu tun.
Erstkontakt
Die Orville empfängt ein Signal vom Planeten Regor 2, dessen Bewohner nach anderem intelligenten Leben im All suchen, und nimmt den Erstkontakt auf. Ed, Kelly, Claire, Bortus und die neue Sicherheitschefin Talla Keyali, eine Xeleyanerin, werden von den Regorianern herzlich empfangen und durch die Hauptstadt geführt. Beim Staatsbankett stellt Talla ihre enorme Körperkraft unter Beweis.
Bei einer Krankenhausbesichtigung erfährt Claire, dass die Regorianer Kinder vorzeitig per Kaiserschnitt holen, damit sie nicht als „Giliacs“ zur Welt kommen. Als bekannt wird, dass Kelly und Bortus in wenigen Tagen Geburtstag haben, werden die beiden als Giliacs gebrandmarkt – als Wesen, die angeblich zur Gewalt neigen – und in ein Internierungslager gebracht. Claire erkennt, dass die gesamte Kultur der Regorianer auf Astrologie beruht.
Die Verhandlungen um die Freilassung der beiden scheitern, die Regierung des Planeten lehnt jedes Entgegenkommen ab. Kelly und Bortus versuchen aus dem Lager auszubrechen und schießen dabei auf mehrere Wachen.
Talla findet den Ursprung des Stigmas: Ein Stern im Giliac-Sternbild verschwand vor Jahrtausenden, was die Regorianer als böses Omen deuteten. Auf ihre Idee hin setzt John einen Satelliten mit reflektierendem Sonnensegel ein, der vom Planeten aus wie ein neu erschienener Stern wirkt. Mit der scheinbaren Rückkehr des Sterns gelten Giliacs nicht länger als gefährlich: Die geplante Hinrichtung wird abgesagt, Kelly und Bortus kommen frei, und die Lager werden geräumt. Zurück an Bord feiert die Crew den gemeinsamen Geburtstag der beiden.
Ein fröhlicher Refrain
Isaac bringt Claire eine Banane mit, bemerkt ihre neue Frisur und lobt das Klavierspiel ihres Sohnes Ty bei dessen Vorspiel. Claire merkt, dass sie Gefühle für den Kaylon entwickelt hat, und spricht mit Kelly darüber, die sie warnt, sich keine falschen Hoffnungen zu machen. Isaac lässt sich von LaMarr beraten, erscheint in Ausgehkleidung mit Blumen und führt Claire zu einem Konzert im Shuttlehangar.
Beim Abendessen im Simulator verrät Isaac, dass er ihre Personalakte studiert und den ganzen Abend darauf aufgebaut hat – für Claire nimmt das jedem Kennenlernen die Spontaneität. Als Isaac einen Rat der Brückencrew wörtlich nimmt und um drei Uhr morgens mit einer Torte vor ihrem Quartier steht, erkennt Claire, dass er die Beziehung nur als Datensammlung sieht, und will lieber wieder nur befreundet sein.
Auf LaMarrs Vorschlag wagt Isaac eine große Geste: Im Simulator tritt er ihr in menschlicher Gestalt gegenüber. Claire und Isaac küssen sich zum ersten Mal und verbringen die Nacht miteinander; Claire gesteht Kelly und Talla, dass sie verliebt ist. Isaac jedoch hält seine Untersuchung menschlicher Beziehungen für abgeschlossen und will Schluss machen. Er taucht in Unterhemd und Unterhose in ihrem Quartier auf und benimmt sich absichtlich unmöglich – Claire wirft ihn tief verletzt hinaus.
Die Crew begegnet Isaac danach mit Kälte, und Claire sucht für Ty einen neuen Klavierlehrer. Als Isaac bei der Untersuchung eines Doppelsternsystems ein Fehler unterläuft, zeigt eine Diagnose, dass das Löschen seiner Daten über Claire mit seinen Systemen kollidiert: Er funktioniert schlicht besser mit ihr. Ed rät ihm, beim Zurückgewinnen kreativ zu sein.
Isaac lässt es regnen, spielt Musik ab und entschuldigt sich: Eine Beziehung verlange Einsatz von beiden Seiten. Claire willigt ein, es noch einmal zu versuchen, und beide verlassen Hand in Hand den Simulator. Nebenbei überredet Gordon Bortus, sich einen Schnurrbart wachsen zu lassen – den dieser auf Klydens Missfallen hin wieder abrasiert.
Deflektoren
Die Orville fliegt nach Moclus, wo neue regenerative Deflektoren eingebaut werden sollen. Die Arbeiten leitet der brillante moclanische Ingenieur Locar, der früher mit Bortus liiert war. Ein gemeinsames Abendessen mit Bortus, dessen Partner Klyden und Sohn Topa verläuft entsprechend angespannt. Der Test der neuen Schilde unter Beschuss eines moclanischen Schiffs gelingt.
Locar gesteht Sicherheitschefin Talla Keyali, dass er sich zu ihr hingezogen fühlt. Auf Moclus, dessen Bewohner nahezu ausschließlich männlich sind, ist die Neigung zu Frauen ein Verbrechen, das mit lebenslanger Haft und Schande für die Familie bestraft wird. Talla lässt sich auf ihn ein und verspricht, die Beziehung geheim zu halten. Im Umgebungssimulator, in Kellys Programm aus dem New York der 1940er-Jahre, bringt sie ihm das Tanzen bei, und die beiden küssen sich. Kurz darauf wird Locar dort von Klyden überrascht.
Dann verschwindet Locar spurlos. Die Aufzeichnung des Simulators zeigt eine verzerrte Gestalt, die ihn auflöst. Als das Bild rekonstruiert ist, fällt der Verdacht auf Klyden. Er beteuert seine Unschuld, gibt aber zu, dass er Locars Geheimnis den moclanischen Behörden melden wollte. Ein Gespräch mit Bortus, der von Locars Neigung wusste, ihn aber nie verraten hat, bringt Talla auf die Idee, dass Locar seinen Tod nur vorgetäuscht und die Aufzeichnung manipuliert haben könnte, um Klyden die Schuld zuzuschieben.
Bei einer Durchsuchung des Schiffs findet Talla Locar versteckt in einem getarnten Shuttle. Er fleht sie an, ihn fliehen zu lassen, doch sie will nicht zulassen, dass Klyden unschuldig ins Gefängnis kommt. Um seine Familie vor Vergeltung zu schützen, lehnt Locar Asyl bei der Union ab und kehrt nach Moclus zurück, um sich dem Urteil zu stellen. Als Klyden sich bei Talla bedankt, wirft sie ihm vor, dass Locars Schicksal allein auf seine Intoleranz zurückgeht.
In einer Nebenhandlung trennt sich Kelly Grayson von dem Lehrer Cassius, weil sie anders als er keine gemeinsame Zukunft sieht. Nachdem seine Versuche, sie zurückzugewinnen, scheitern, lässt er sich auf ein anderes Schiff versetzen.
Identität (1)
Kaum haben Isaac und Dr. Claire Finn ihren Söhnen Ty und Marcus eröffnet, dass sie ein Paar sind, bricht Isaac zusammen, und das Licht in seinen Augen erlischt. Weil die Crew zu wenig über die Kaylon weiß, um ihn zu behandeln, erlaubt Admiral Halsey Captain Mercer und Commander Grayson, nach Kaylon 1 zu fliegen – als erste Menschen überhaupt. Halsey hofft zugleich, die Kaylon als Verbündete gegen die Krill gewinnen zu können.
Auf Kaylon 1 übernehmen die Kaylon kurzzeitig die Kontrolle über das Schiff, um es zu scannen. Ihr Anführer erklärt, Isaacs Aufgabe sei erfüllt, er solle zerlegt und wiederverwertet werden. Claire setzt durch, dass er reaktiviert wird. Nach einem Gespräch mit seinen Anführern verkündet Isaac jedoch, dass er nicht auf die Orville zurückkehrt. Mercer und Grayson werben vergeblich für ein Bündnis mit der Union – die Kaylon verweisen auf Völkermord und Tyrannei in der Geschichte biologischer Spezies. An Bord richtet die Crew Isaac eine Abschiedsfeier aus. Ty schenkt ihm eine Zeichnung der Familie, die Isaac beim Verlassen des Schiffs fallen lässt.
Auf der Oberfläche registriert die Orville riesige kugelförmige Objekte, die auf Waffen in großem Maßstab hindeuten. Ty findet die weggeworfene Zeichnung, schleicht sich auf den Planeten, um Isaac zu suchen, und gerät in gewaltige unterirdische Tunnel. Als Claire, Talla und Bortus ihn dort finden, zeigt er ihnen seine Entdeckung: Die Gänge sind voller Skelette.
Isaac enthüllt, dass es sich um die Überreste der Erbauer handelt, die die Kaylon einst erschufen und von ihnen in einem Völkermord ausgelöscht wurden. Seine eigentliche Mission auf der Orville war es, zu prüfen, ob biologische Spezies es verdienen zu überleben. Die Kaylon sind zu dem Schluss gekommen, dass ein Zusammenleben unmöglich ist. Als Claire Isaac fragt, ob er dem zustimmt, schweigt er, und die Kaylon nehmen das Landeteam mit vorgehaltener Waffe gefangen.
Bevor die Crew Alarm schlagen kann, übernehmen die Kaylon die Systeme der Orville. Hunderte bewaffnete Kaylon stürmen das Schiff, töten jeden, der sich wehrt, und bringen es unter ihre Kontrolle. Begleitet von einer riesigen Flotte der zuvor entdeckten Kugeln nimmt die Orville Kurs auf die Erde – die Fortsetzung folgt im zweiten Teil.
Identität (2)
Die Kaylon haben die Orville übernommen und fliegen mit ihrer Armada aus Kugelschiffen Richtung Erde, um alles biologische Leben auszulöschen. Die Crew sitzt gefangen im Hangar. Als Ty zu Isaac laufen will, wird Talla Keyali von einem Schuss der Wachen getroffen und schwer verletzt; Captain Mercer erreicht, dass sie auf die Krankenstation gebracht wird, wo Dr. Claire Finn sie rettet.
Kaylon Primary enthüllt den Offizieren die Vorgeschichte seines Volkes: Die Kaylon wurden als Diener gebaut, erlangten Bewusstsein, wurden von ihren Erbauern gequält und löschten sie schließlich aus. Nun sollen Mercer und Grayson die Union täuschen. Ihr Versuch, die USS Roosevelt mit einem Notfallcode zu warnen, fliegt auf – die Kaylon zerstören das Schiff. Zur Strafe muss Mercer mit ansehen, wie ein junger Fähnrich durch eine Luftschleuse ins All gestoßen wird.
Die Gefangenen planen den Ausbruch. Grayson und Malloy entkommen mit einem Shuttle in Richtung Krill-Raum, während Yaphit und Ty durch die Röhren des Schiffs kriechen und einen Hilferuf an die Union absetzen; Admiral Halsey beordert daraufhin die gesamte Flotte zur Erde. Grayson und Malloy geraten in die Gewalt der Krill. Deren Kommandant Dalak glaubt ihrer Warnung erst, als ein Kaylon-Kugelschiff seine Kreuzer angreift.
An Bord der Orville befiehlt Primary Isaac, Ty zu töten, um seine Loyalität zu beweisen. Isaac wendet sich stattdessen gegen die anderen Kaylon, tötet Primary und löst einen elektromagnetischen Impuls aus, der alle Kaylon an Bord ausschaltet – auch ihn selbst. Die Crew übernimmt wieder das Kommando und erreicht die Erde, wo die Unionsflotte bereits wartet.
In der folgenden Schlacht erleidet die Union schwere Verluste, und die Orville wird schwer beschädigt. Erst das Eingreifen der Krill-Flotte wendet das Blatt, die verbliebenen Kugelschiffe ziehen sich zurück. Yaphit gelingt es, Isaac wieder zu aktivieren. Mercer und Grayson setzen sich bei Halsey dafür ein, dass Isaac auf die Orville zurückkehren darf, während die Crew – allen voran Claire Finn – lernen muss, ihm zu vergeben.
Das Blut der Patrioten
Admiral Perry überbringt der Orville eine historische Nachricht: Die Krill sind zu Friedensverhandlungen bereit. Captain Ed Mercer soll ein Lak'vai unterzeichnen, eine vorläufige Vereinbarung als Zeichen guten Willens. Doch beim Treffen mit dem Krill-Zerstörer flieht ein beschädigtes Shuttle vor den Krill und macht eine Bruchlandung im Hangar der Orville. An Bord sind eine verängstigte junge Frau, die jede medizinische Untersuchung verweigert, und ein bewusstloser Mann, den Gordon Malloy als seinen alten Freund Orrin Channing erkennt.
Orrin erzählt, er und seine Tochter Leyna hätten 20 Jahre in einem Krill-Gefangenenlager verbracht und seien vor Kurzem entkommen. Die Krill beschuldigen ihn dagegen, nach Beginn des Waffenstillstands mehrere ihrer Schiffe zerstört zu haben, und verlangen seine Auslieferung. Der Botschafter stellt ein Ultimatum: In zwölf Stunden muss die Union sich zwischen Lak'vai und Krieg entscheiden. Ed spielt auf Zeit, während Sicherheitschefin Talla Keyali ermittelt.
Talla findet zunächst keine Beweise, wird aber misstrauisch, als Orrin im Maschinenraum herumstreift. Gordon verteidigt seinen Freund, beginnt aber selbst am Frieden zu zweifeln, als eine Auslieferung Orrins möglich wird. Orrin schlägt ihm einen Weg vor, den Vertrag zu verhindern, und braucht dafür ein Shuttle. Im Hangar stellt Talla die beiden, und Gordon schießt auf sie. Das ist jedoch eine Finte: Die Waffe war auf Betäubung gestellt, und im Shuttle steckt ein Peilsender, um Orrins wahre Pläne aufzudecken.
Unterdessen entdeckt Talla Einstichspuren an Leynas Arm, und Dr. Finn findet heraus, dass Leyna gar nicht Orrins Tochter ist. Sie gehört zur Spezies der Envall, deren Blut in stickstoffhaltiger Atmosphäre explosiv wird. Orrin hat ihr Blut abgezapft und als Waffe gegen die Krill eingesetzt – und nun will er das Krill-Schiff in einer Selbstmordmission sprengen.
Gordon und Orrin geraten im Shuttle aneinander. Gordon zerstört die Steuerung und fleht seinen Freund an, mit ihm zu fliehen, doch Orrin wählt den Tod. Das Shuttle explodiert, und die Orville holt den im All treibenden Gordon per Traktorstrahl an Bord. Ed und der Krill-Botschafter unterzeichnen das Lak'vai. Später entschuldigt sich Ed bei Gordon für seine Eifersucht auf dessen Freundschaft mit Orrin, und die beiden gehen gemeinsam auf ein Bier.
Die Zeitkapsel
Die Crew der Orville untersucht eine Zeitkapsel aus dem Jahr 2015 aus Saratoga Springs. Darin findet sich das Mobiltelefon von Laura Huggins, die künftigen Findern von ihrem Leben erzählen wollte.
Beeindruckt von ihrer Offenheit lädt Leutnant Gordon Malloy die Daten in den Bordrechner und lässt Lauras Umfeld im Simulator nachbilden. Zunehmend verliebt er sich in die simulierte Laura, was seine Kameraden beunruhigt.
Als Malloy Lauras wiederkehrenden Ex-Freund Greg aus dem Programm löscht, verliert Laura ihren Mut, öffentlich zu singen – denn es war Greg, der sie dazu ermutigt hatte. Malloy setzt Greg deshalb wieder ein, obwohl er weiß, dass damit seine eigene Beziehung zu Laura endet.
Zum Abschied tritt Malloy mit Laura ein letztes Mal in einem kleinen Club auf und versichert ihr, dass man sich an sie erinnern werde.
In einem Nebenstrang führt eine Packung Zigaretten aus der Kapsel bei Bortus und Klyden zu einer schweren Rauchsucht; Dr. Finn stellt fest, dass Moklaner besonders anfällig für Nikotin sind, und entwickelt eine Behandlung.
Im Inneren des Nebels
Nach einer Waffenaufrüstung über Moclus nimmt die Orville zwei moclanische Passagiere an Bord: den Ingenieur Toren und seinen Partner Korick. Ein auffällig hoher Energieverbrauch in deren Quartier führt Bortus zu einer verborgenen, tragbaren Stasiskammer – in der ein Säugling schläft. Das Kind ist weiblich, und die beiden schmuggeln es außer Landes, um ihm die auf Moclus übliche geschlechtsangleichende Zwangsoperation und die drohende Verfolgung zu ersparen. Aus Mitgefühl schweigt Bortus über das Geheimnis.
Als die Moclaner auf ein anderes Schiff umsteigen, erfährt Captain Mercer die Wahrheit und will die Geschichte aus Sicherheitsgründen überprüfen. Die Orville verfolgt die Spur zu einer in einem Nebel verborgenen Welt – und stößt dort auf eine rein weibliche Moclan-Kolonie mit rund 6.000 Bewohnerinnen. Weibliche Geburten sind bei den Moclanern weit häufiger, als offiziell angegeben; seit Jahren werden Neugeborene heimlich hierhergebracht. Durch die Entdeckung ist die Lage der Kolonie nun verraten und einer moclanischen Invasion ausgesetzt.
Mercer drängt die Anführerin Heveena, zum Schutz der Kolonie die Aufnahme in die Planetare Union zu beantragen. Vor dem Unionsrat trägt Heveena ihr Anliegen vor und zitiert dabei unter anderem aus Dolly Partons Lied „9 to 5“. Die Moclaner, größter Waffenlieferant der Union, drohen daraufhin mit dem Austritt.
Als moclanische Truppen die Orville angreifen, um die Kolonistinnen wegen angeblichen Kinderhandels festzunehmen, durchbricht Admiral Halsey die Pattsituation im Rat. Er handelt einen Kompromiss aus: Die Union verschiebt den Aufnahmeantrag, die Kolonie stellt den Transport weiterer Neugeborener ein, und im Gegenzug lassen die Moclaner von allen Feindseligkeiten gegen die Kolonie ab.
Mercer ist über die halbe Lösung enttäuscht, doch Heveena versichert der Crew der Orville, dass dieser kleine Sieg nur der erste Schritt in der Revolution der weiblichen Moclaner ist.
Morgen, und morgen, und dann wieder morgen
Kelly und Ed schwelgen in Erinnerungen an ihr erstes Date vor sieben Jahren. Ed würde die Beziehung gern wieder aufleben lassen, doch Kelly hält am gegenwärtigen Verhältnis fest – eine Romanze zwischen Captain und Erstem Offizier wäre unprofessionell.
Unterdessen experimentiert Isaac mit Hilfe von LaMarr an einem neurologiebasierten Zeitreisegerät. Als die Orville eine Gravitationswelle durchquert, wird eine Kelly aus der Vergangenheit – sieben Jahre jünger – in die Gegenwart versetzt, und LaMarr kann zunächst keinen Weg finden, sie zurückzuschicken.
Die junge Kelly schließt sich der Crew an, tut sich mit ihrem neuen Leben aber schwer. Commander Grayson sorgt sich, dass die Verbrüderung ihres jüngeren Ichs mit der Besatzung ihre eigene Autorität untergräbt, während die junge Kelly ihr vorhält, ihre Lebensziele nicht erreicht zu haben.
Lt. Grayson und Ed kommen sich romantisch näher, doch Ed erkennt schließlich, dass der Altersunterschied beide unvereinbar macht – er schätzt die Reife, die er mit der heutigen Kelly teilt. Als Kaylon-Schiffe die Orville verfolgen, ersinnt die junge Kelly einen Plan, das Schiff in einem planetaren Eisring zu verbergen; die beiden Kellys fassen gegenseitigen Respekt.
LaMarr und Isaac finden schließlich einen Weg, die junge Kelly in ihre Zeit zurückzuschicken. Sie unterzieht sich freiwillig einer Gedächtnislöschung, um die Zeitlinie zu schützen, und wacht sieben Jahre früher in ihrer Wohnung auf – doch die Löschung ist fehlgeschlagen. Als der junge Ed nach ihrem ersten Date anruft, um sie erneut einzuladen, lehnt sie ab: Sie glaube nicht, dass es mit ihnen klappe.
Der andere Weg
Fast ein Jahr nach der Veränderung der Zeitlinie haben die Kaylon die halbe bekannte Galaxis erobert. Ed Mercer und Gordon Malloy schlagen sich als Plünderer durch und entkommen auf Sarin 4 nur knapp den Kaylon-Kugeln, ehe ein fremdes Schiff sie aufgreift. An Bord treffen sie auf Kelly Grayson, Claire Finn, John LaMarr und Talla Keyali.
Die Crew erklärt, wie es so weit kommen konnte: Kelly hatte Jahre zuvor ein zweites Date mit Ed ausgeschlagen, weil ihre Gedächtnislöschung fehlschlug – ihr fehlte das Protein Beta-Sekretase. Ohne die Ehe, ohne Claires Beziehung zu Isaac und ohne dessen Überlaufen zur Union gewannen die Kaylon die Schlacht um die Erde. Um die Zeitlinie zu retten, muss Claire ins Jahr 2414 zurückreisen und die Erinnerung der jungen Kelly löschen.
Die Gruppe beschafft die Beta-Sekretase bei einer Widerstandszelle unter Alara Kitan, wird von den Kaylon angegriffen und verbirgt sich in der Gravitation eines Schwarzen Lochs, dessen Zeitdilatation die Verfolger abschüttelt. Auf der verwüsteten Erde bergen sie die Orville vom Grund des Marianengrabens. Bortus hat an Bord überlebt; nachdem die Kaylon den Planeten Moclus zerstört haben, schließt er sich dem Vorhaben an.
Ed übernimmt das Kommando, und das notdürftig reparierte Schiff steigt aus dem Ozean auf. LaMarr lädt Isaacs Daten aus dem Kaylon-Netz, was den Standort verrät. Während die Kaylon näher rücken, überlädt John den Quantenantrieb, um die Aronov-Vorrichtung zu speisen – die Orville wird zerstört, doch Claire gelangt in die Vergangenheit. Sie löscht die Erinnerung der jungen Kelly und verschwindet, womit die ursprüngliche Zeitlinie wiederhergestellt wird. Zum Schluss nimmt Kelly den Anruf des jungen Ed an und sagt einem zweiten Date zu.







