MCU-Timeline erklärt: Darum fehlen Spider-Man und Hulk wohl in Avengers: Doomsday
Tom Holland und Mark Ruffalo fehlen auf der Cast-Liste von Avengers: Doomsday? Ein Blick auf die MCU-Timeline für 2028 liefert eine schlüssige Erklärung für ihre Abwesenheit.
Das Zeitlinien-Chaos im Marvel Cinematic Universe
Hand aufs Herz: Die Timeline des MCU ist mittlerweile ein faszinierendes, aber auch verwirrendes Konstrukt. Seit dem massiven Fünf-Jahres-Sprung in „Avengers: Endgame” hinken wir in der Realität der In-Universe-Zeit hinterher. Während einige Filme wie „Eternals” tief in die Vergangenheit eintauchten, pushen andere die Handlung immer weiter in die Zukunft. Doch genau hier wird es für die kommenden Blockbuster interessant: Die Positionierung von „Avengers: Doomsday” auf dem Zeitstrahl scheint nun ein Rätsel zu lösen, das viele von euch beschäftigt hat.
2028: Das Jahr der Entscheidung
Werfen wir einen Blick auf die Fakten: Die erste Synopsis zu „Spider-Man: Brand New Day” bestätigt, dass seit den Ereignissen von No Way Home (was kanonisch 2024 spielte) ganze vier Jahre vergangen sind. Das katapultiert Peter Parkers nächstes Abenteuer direkt ins Jahr 2028. Damit überspringen wir einen Großteil seiner College-Zeit – ein mutiger, aber notwendiger Schritt für die Kontinuität.
Parallel dazu steuert alles auf Avengers: Doomsday zu. Obwohl Marvel die offizielle Timeline noch unter Verschluss hält, deuten alle Zeichen darauf hin, dass der Film direkt an das Ende von Thunderbolts* anknüpft. Wir wissen bereits, dass „Thunderbolts*” ursprünglich 2027 spielt (nach „Captain America: Brave New World”), aber – und das ist der Knackpunkt – einen Zeitsprung von 14 Monaten gegen Ende des Films vollzieht. Das bringt uns ebenfalls nach Ende 2028 oder sogar Anfang 2029.
Warum Spidey und der Hulk fehlen
Jetzt ergibt das Puzzle endlich einen Sinn: Spider-Man: Brand New Day und Avengers: Doomsday spielen höchstwahrscheinlich zeitgleich! Das erklärt auf elegante Weise, warum weder Tom Holland noch Mark Ruffalo (der als Hulk in Spidey 4 zurückkehren soll) auf der offiziellen Besetzungsliste für den Doomsday-Film stehen.
Für uns als Zuschauer ist das eine smarte Lösung: Während die Avengers (oder was von ihnen übrig ist) sich der Bedrohung durch Doctor Doom stellen, sind Spider-Man und der Hulk mit ihren eigenen Problemen in New York beschäftigt. Diese In-Universe-Erklärung verhindert Logiklöcher und gibt beiden Geschichten den Raum, den sie brauchen, ohne überladen zu wirken.
Verbindung zur Street-Level-Saga
Die Platzierung im Jahr 2028 hat noch einen weiteren Vorteil: Sie ordnet den Film logisch nach den Ereignissen von [Daredevil: Born Again Staffel 2] und der geplanten Punisher-Präsentation ein, die vermutlich um 2026/2027 angesiedelt sind. Da Jon Bernthal als Frank Castle bereits für den neuen Spider-Man bestätigt wurde, passt die Kontinuität hier wie die Faust aufs Auge.
Auch wenn wir Spidey und Bruce Banner wohl nicht im Kampf gegen Doom in Avengers 5 sehen werden, könnte das Ende ihres Films als direkter Teaser oder Brücke zu „Avengers: Secret Wars” dienen. Das Multiverse bleibt unberechenbar, und wir bleiben gespannt, wie die Russo-Brüder und Destin Daniel Cretton diese Fäden zusammenführen.
- Start
- 30.07.2026
- Regisseur/in
- Destin Daniel Cretton
- Drehbuch
- Chris McKennaErik Sommers
- Franchise / Filmreihe(n)