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„Ein sehr James-Gunn-Moment“: Matthew Lillards Rolle in „Man of Tomorrow“ hat wohl keine Comicvorlage

Matthew Lillard deutet an, dass seine geheime Rolle in „Man of Tomorrow“ eine Erfindung von James Gunn ist: In den Comics müsse man nicht nach ihr suchen. Bestätigt ist bislang nur, wen er nicht spielt.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·Aktualisiert ·4 Min. Lesezeit
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„Ein sehr James-Gunn-Moment“: Matthew Lillards Rolle in „Man of Tomorrow“ hat wohl keine Comicvorlage
Warner Bros.

Die Rolle von Matthew Lillard in „Man of Tomorrow” ist offiziell weiter ein Geheimnis, aber der Schauspieler hat einen Hinweis gegeben. Im Interview mit The Direct wurde er gefragt, ob Comic-Fans seine Figur kennen werden oder ob sie eigens für den Film entstanden ist. Lillards Antwort: „It’s a very James Gunn moment. So, I wouldn’t worry too much about finding him in the comics.” – „Das ist ein sehr James-Gunn-Moment. Ich würde mir also nicht allzu viel Mühe geben, ihn in den Comics zu suchen.”

Die Superman-Fortsetzung startet am 8. Juli 2027 in den deutschen Kinos, einen Tag vor dem US-Start. James Gunn hat das Drehbuch geschrieben und führt Regie. Dass Lillard zum Ensemble gehört, ist seit Mai bekannt. Wen er spielt, hat DC Studios bis heute nicht verraten.

Was Lillards Antwort bedeutet – und was nicht

Bestätigt ist damit nichts, aber die Richtung ist deutlich: Lillard deutet an, dass er eine Figur spielt, die Gunn für den Film erfunden hat, und keinen bekannten Helden oder Schurken aus der Vorlage. Wer im Netz nach einem Comic-Vorbild gesucht hat, sucht nach seinen Worten vermutlich vergeblich. Eine Hintertür bleibt: Auch eine wenig bekannte Randfigur aus den Comics würde kaum ein Fan wiedererkennen.

Zu Gunns Arbeitsweise würde eine eigene Figur passen. Schon in „Peacemaker” erfand er Leota Adebayo, die Tochter von Amanda Waller, die im DC-Universum inzwischen eine feste Größe ist. In der Animationsserie „Creature Commandos” war die Gegenspielerin Prinzessin Ilana Rostovic ebenfalls eine Neuschöpfung. Gunn und Lillard verbindet zudem eine lange Geschichte: Gunn schrieb die beiden „Scooby-Doo”-Filme, in denen Lillard den Shaggy spielte.

Gunn schreibt schon am nächsten Film

Gunn selbst sitzt längst am nächsten Projekt. Auf Threads fragte ihn ein Fan, ob er bereit sei, mit dem nächsten Film anzufangen. Gunns Antwort: „Already in it. I had to do something while I was waiting for the assembly!” – „Bin schon dabei. Ich musste ja irgendwas tun, während ich auf den Rohschnitt gewartet habe!” Welcher Film das ist, verrät der DC-Studios-Chef nicht.

Ob Gunn an einem weiteren DCU-Film schreibt, an einem dritten Superman-Film oder an etwas ganz anderem, lässt er offen. Seit „Superman” hat er beide Kinofilme mit David Corenswet selbst geschrieben und inszeniert – neben seiner Aufgabe als Co-Chef von DC Studios. Nach der Übernahme von Warner Bros. durch Paramount bleiben er und Peter Safran an der Spitze von DC Studios, wie wir berichtet haben. Zuletzt kam aus seinem Haus „Clayface”, der am 22. Oktober 2026 in den deutschen Kinos gestartet ist.

Zwei Dementis: kein Flash, kein Jensen Ackles

Anfang Oktober hatte Gunn bereits zwei Gerüchte beendet. Fans war aufgefallen, dass Jensen Ackles ihm auf Instagram folgt, prompt kursierten Spekulationen über eine Rolle im DCU. Gunn antwortete, er habe Ackles vor 20 Jahren einmal getroffen: „Netter Kerl. Wir haben ihn für nichts besetzt.” Ackles ist aus „Supernatural” und als Soldier Boy aus „The Boys” bekannt.

Wenige Tage zuvor, am 1. Oktober, hatte Gunn auf Threads die Frage, ob Matthew Lillard in „Man of Tomorrow” Barry Allen alias Flash spielt, mit einem knappen „No” beantwortet. Die Idee stammte von einem Fan-Account, laut dem Lillards Figur eine Familie hat und Szenen mit der Redaktion des Daily Planet teilt – mit Perry White, Jimmy Olsen und Cat Grant. Bestätigt ist davon nichts. Einen eigenen Flash hat das neue DC-Universum bislang nicht vorgestellt.

Was offen bleibt

Im Kinofilm steht eine andere Bedrohung im Mittelpunkt. Lars Eidinger spielt Brainiac, gegen den sich Superman (David Corenswet) mit seinem Erzfeind Lex Luthor verbünden muss – Nicholas Hoult kehrt in der Rolle zurück. Zum Ensemble gehören außerdem Adria Arjona als Maxima und Aaron Pierre als Green Lantern John Stewart. Wer alles schon einmal Lex Luthor gespielt hat, zeigt unsere Übersicht der Darsteller.

Lillards Rolle bleibt das größte Besetzungsrätsel des Films. Er selbst ist 2026 kaum zu übersehen: Er kehrte in „Scream 7” als Stu Macher zurück, spielte den Regierungsagenten Mr. Charles in „Daredevil: Born Again” und ist in Mike Flanagans „Carrie” als Schuldirektor zu sehen. Auflösen dürfte das Rätsel frühestens der erste Trailer zu „Man of Tomorrow”, für den DC Studios noch keinen Termin genannt hat. Bis dahin steht fest, wen Lillard nicht spielt, und dass man seine Figur wohl nicht in den Comics findet.

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