Nach Superman droht dem neuen DC Universe das exakte Schicksal aus der Snyder-Zeit
Warner Bros steht nach einem desaströsen Kinostart erneut am Abgrund. Verfallen die Bosse nun in Panik, stirbt auch der jüngste Neustart für die Helden.
James Gunn und Peter Safran wagten den kompletten Neustart. Das frisch aus der Taufe gehobene DC Universe legte im Dezember 2024 mit der Serie „Creature Commandos” los, bevor „Superman” mit David Corenswet die Kinosäle eroberte und Kritiker begeisterte. Doch die Freude währt nur kurz, denn der zweite große Kinofilm fährt das Franchise direkt gegen die Wand.
Mit „Supergirl” bringt Regisseur Craig Gillespie die Geschichte von Kara Zor-El auf die Leinwand. Die Cousine von Superman verarbeitet ihr Krypton-Trauma auf Planeten mit roten Sonnen, bis sie sich mit der jungen Außerirdischen Ruthye zusammentut. Beide schwören Rache, nachdem eine finstere Bedrohung Karas Hund Krypto vergiftet und Ruthyes Vater tötet. Trotz der vielversprechenden Prämisse und Hauptdarstellerin Milly Alcock enttäuscht der Film massiv: Mageren 54 Prozent auf Rotten Tomatoes stehen weltweite Einnahmen von lediglich 101 Millionen US-Dollar gegenüber – bei einem gigantischen Budget von bis zu 186 Millionen US-Dollar.
Parallelen zum Snyderverse: Die Geschichte wiederholt sich
Erlebst Du hier gerade ein Déjà-vu? Genau dieses Muster zerstörte bereits das alte DCEU. Damals startete das Universum mit dem Kassenschlager „Man of Steel”, der satte 670,1 Millionen US-Dollar einspielte. Darauf folgte „Batman v Superman: Dawn of Justice”. Trotz eines starken Starts erlitt das Aufeinandertreffen von Ben Affleck und Henry Cavill in der zweiten Woche einen historischen Einbruch an den Kinokassen.
Die Konsequenz? Warner Bros. verfiel in absolute Panik. Das Studio warf hastig alle Pläne über den Haufen, was letztendlich zum schleichenden Ende des gesamten DCEU führte. Genau an diesem Scheideweg steht das neue DCU jetzt nach dem Kassenflop von „Supergirl”.
Lernt James Gunn aus den Fehlern der Vergangenheit?
Das alte DCEU lernte das Laufen, damit das neue DC Universe rennen kann. James Gunn darf jetzt nicht in Panik verfallen. Der Flop von „Supergirl” liefert wertvolle Daten darüber, was das heutige Publikum im Superhelden-Genre sehen will und was eben nicht. Diese Erkenntnisse müssen in künftige Projekte fließen.
Die nächsten Bewährungsproben stehen bereits in den Startlöchern: „Clayface” wartet auf seinen Release, und mit The Brave and the Bold kündigt sich schon das nächste große Projekt an. Das DCU muss beweisen, dass es die wichtigste Lektion aus der Snyder-Ära verstanden hat: Ruhe bewahren und an der Vision festhalten.
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- Supergirl
- Start
- 25.06.2026
- Regisseur/in
- Craig Gillespie
- Drehbuch
- Ana Nogueira
- Franchise / Filmreihe(n)