Spider-Man: Brand New Day - Warum der Hass auf MJs Neuen unnötig ist

Spider-Man: Brand New Day - Warum der Hass auf MJs Neuen unnötig ist Sony Pictures / Marvel

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Der Trailer zu Spider-Man: Brand New Day schockiert mit einer Enthüllung: MJ hat einen neuen Freund. Warum Du diesem kontroversen Plot aber unbedingt eine Chance geben solltest.

Das Startwochenende von „Supergirl” liegt hinter uns, und nun richten Marvel-Fans ihren Blick auf das nächste große MCU-Kapitel: „Spider-Man: Brand New Day”. Regisseur Destin Daniel Cretton knüpft direkt an das tragische Ende von „Spider-Man: No Way Home” an. Du erinnerst Dich: Peter Parker steht völlig alleine da. Er verpatzte einen Zauber mit Doctor Strange und löschte sich anschließend schonungslos selbst aus dem Gedächtnis des gesamten Multiversums, um die Realität zu retten.

Das bedeutet brutale Konsequenzen für Peters Privatleben. Seine große Liebe MJ und sein bester Freund Ned wissen nicht mehr, wer er ist. Obwohl Peter am Ende des letzten Films entschied, zu ihrem Schutz Abstand zu halten, enthüllen die Trailer zu „Spider-Man: Brand New Day” eine Planänderung. Peter zieht als freundlicher Nachbar in ihr Gebäude ein. Doch die Vorschau offenbart noch einen echten Schocker, der die Fan-Community sofort spaltete.

Der verhasste neue Freund

MJ hat einen brandneuen Freund, gespielt von Eman Esfandi. Sofort kochten Spekulationen hoch: Verkörpert er etwa Paul, MJs zutiefst verhassten Partner aus den Comics? Viele Fans verabscheuen diese Figur derart, dass sie ihn unter keinen Umständen auf der Leinwand sehen wollen. Auch der schmerzhafte Anblick eines leidenden Peter Parker, der das neue Paar aus der Ferne beobachtet, trifft das Publikum hart. Dass die Stars Zendaya und Tom Holland Berichten zufolge im echten Leben verheiratet sind, macht diese filmische Dreiecksbeziehung umso skurriler.

Für MJ ist dieser Schritt jedoch kein 'Weiterziehen' nach einer Trennung. Sie weiß schlichtweg nicht, dass Peter existiert, geschweige denn, dass sie jemals ein Paar waren.

Warum Eman Esfandi die perfekte Wahl ist

Lass Dich nicht von der ersten Wut anstecken. Es gibt hervorragende Gründe, warum dieser Handlungsstrang brilliert. Zunächst bringt Eman Esfandi enormen Charme mit. Star-Wars-Fans feiern ihn bereits als Live-Action-Version von Ezra Bridger aus der Serie „Ahsoka”. Er schaffte das Wunder, die komödiantische und freche Art aus „Star Wars Rebels” perfekt in die reale Welt zu übertragen. Er beweist damit eindrucksvoll, dass er ein gigantisches Franchise bereichern und eine großartige Performance abliefern kann.

Die emotionale Fallhöhe steigt

Zweitens schraubt diese Dynamik die erzählerische Fallhöhe drastisch nach oben. Die Konsequenzen aus dem Multiversums-Chaos werden endlich greifbar und schmerzhaft. Nach „Spider-Man: Far From Home” nahmen wir die Beziehung von Peter und MJ als selbstverständlichen Fakt hin. Es gab keinerlei Zweifel an ihrer Romanze. Der neue Freund ändert das schlagartig.

Dieser frische Wind zwingt Dich als Zuschauer, wieder aktiv für das Paar mitzufiebern. Die Macher wecken eine nie dagewesene Entschlossenheit im Publikum, Peter und MJ wieder vereint zu sehen. Und seien wir ehrlich: Der langfristige Plan zielt fast garantiert darauf ab, die beiden am Ende wieder zusammenzubringen – vermutlich, indem MJ auf irgendeine Weise ihre verlorenen Erinnerungen zurückerhält.

Abenteuer
Action
Science Fiction
Start
29.07.2026
Regisseur/in
Destin Daniel Cretton
Drehbuch
Chris McKenna
Erik Sommers
Justin Kuritzkes