„Supergirl“ startet am 10. September bei HBO Max – elf Wochen nach dem Kinostart
DC Studios bringt „Supergirl“ am 10. September 2026 weltweit zu HBO Max – gut elf Wochen nach dem deutschen Kinostart. Was der frühe Streaming-Start über den Flop verrät und wann der Film in Deutschland abrufbar sein dürfte.
Der zweite Kinofilm des neuen DC Universe kommt nach Hause: „Supergirl” startet am Donnerstag, dem 10. September 2026, weltweit exklusiv bei HBO Max. Das hat Warner Bros. Discovery am Donnerstag mitgeteilt. Zwei Tage später, am 12. September, läuft der Film in den USA zusätzlich linear bei HBO. Damit landet Kara Zor-El gut elf Wochen nach dem deutschen Kinostart am 25. Juni im Streaming-Abo.
Für Deutschland ist der Termin relevant, weil HBO Max seit Januar 2026 auch hierzulande als eigener Dienst verfügbar ist und der Start ausdrücklich als weltweit angekündigt wurde. HBO Max schaltet neue Titel allerdings zur US-Abendzeit frei – bei „Lanterns” sind die Folgen deshalb jeweils erst am Folgetag in Deutschland abrufbar. Rechne also eher mit der Nacht auf Freitag, den 11. September; eine eigene Bestätigung des deutschen Termins durch HBO Max steht noch aus. Parallel erscheint eine Fassung mit amerikanischer Gebärdensprache, gedolmetscht von Catalene Sacchetti.
Das HBO-Max-Abo gibt es in Deutschland ab 5,99 € im Monat, wahlweise im Kombi-Paket mit RTL+. Über den folgenden Button kommst du direkt zu HBO Max:
Elf Wochen nach dem Kinostart: Der Flop wird abgehakt
Das kurze Kinofenster passt zur Bilanz des Films. „Supergirl” startete Ende Juni ein Jahr nach „Superman” und blieb weit hinter den Erwartungen zurück: In Nordamerika kamen am ersten Wochenende 37,1 Millionen Dollar in 3.600 Kinos zusammen, weltweit 62,6 Millionen. Am Ende standen laut Variety rund 126 Millionen Dollar weltweit auf dem Konto – bei einem Verlust, den die Branche auf 100 bis 120 Millionen Dollar schätzt. Warum der Film an den Kinokassen gescheitert ist, haben wir bereits im August aufgeschlüsselt.
DC-Studios-Chef Peter Safran räumte gegenüber der New York Times ein, „Supergirl” habe die Box-Office-Erwartungen nicht erfüllt, sei aber nur ein Baustein einer breiteren, langfristigen Strategie, von der man überzeugt bleibe. Auch das Publikum war verhalten: Bei Rotten Tomatoes gilt der Film als „rotten”, die CinemaScore-Umfrage ergab ein B-minus. Einig waren sich Kritik und Zuschauer vor allem in einem Punkt – Milly Alcocks kantige, punkige Supergirl war das Beste am Film. Der Streaming-Start ist nun die zweite Chance, dieses Urteil selbst zu überprüfen.
Worum es in „Supergirl” geht
Regie führte Craig Gillespie („I, Tonya”), das Drehbuch schrieb Ana Nogueira, die inzwischen auch den neuen Wonder-Woman-Film für das DCU entwickelt. Vorlage ist Tom Kings Comic-Miniserie „Supergirl”: Kara Zor-El (Milly Alcock) tut sich mit dem Mädchen Ruthye (Eve Ridley) zusammen, um den Söldner Krem of the Yellow Hill (Matthias Schoenaerts) zu jagen, der Ruthyes Vater ermordet hat. Die Reise quer durch die Galaxis wird für Kara zur Frage, ob sie Rache oder Gerechtigkeit will – und ob sie ihren Hund Krypto retten kann.
Jason Momoa ist als Kopfgeldjäger Lobo zu sehen, David Corenswet schaut als Superman vorbei. Zum Ensemble gehören außerdem Emily Beecham und David Krumholtz als Karas Vater Zor-El – Krumholtz hatte sich im August vorerst aus Hollywood zurückgezogen. Produziert haben die DC-Studios-Chefs Peter Safran und James Gunn. Alle Auftritte der Figur von Helen Slater bis Milly Alcock findest du in unserem Supergirl-Überblick.
Was der Start für das DCU auf HBO Max bedeutet
Mit „Supergirl” rückt der zweite Kinofilm des DCU neben die Serien „Lanterns”, „Peacemaker” und „Creature Commandos”, die in Deutschland ebenfalls bei HBO Max laufen. Wer das erste Kapitel des Universums nachholen will, findet es damit weitgehend an einem Ort – die Reihenfolge aller DCU-Filme und die Reihenfolge der DCU-Serien haben wir zusammengestellt.
Wie es für Kara Zor-El weitergeht, ist offen: Eine Fortsetzung ist nicht angekündigt, Alcocks Supergirl gilt aber als fest im DCU verankert. Der nächste Kinofilm des Universums ist „Man of Tomorrow”, der 2027 starten soll und Lex Luthor in den Mittelpunkt rückt. Bis dahin liefert „Lanterns” sonntags in den USA und montags in Deutschland neue Folgen – und ab dem 10. September eben auch Supergirls Rachefeldzug im Abo.
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